Im verwilderten Areal hinter den alten Kalköfen, auf dem sogenannten Cox-Gelände, soll auf 2,2 Hektar ein ganzes Wohnviertel entstehen. Mit Wohnungen, Gewerbe, Büros und einem Hotel. Wir zeigen das Gelände bei unserem interaktiven Rundflug über den großen Bauprojekten der Gladbacher City.

Eigentümer des Grundstücks ist die Erbengemeinschaft der Familie Buhrow. Konkret geplant sind 170 Wohneinheiten, 4625 Quadratmeter Gewerbefläche und ein Hotel mit 100 Betten. Diese Daten hatte die Stadtverwaltung für das VIA-Verkehrsgutachten für die Innenstadt zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus ist zum Stand der Dinge allerdings wenig bekannt. Die Pläne wurden erstmals Ende 2016 im Rat vorgestellt, inzwischen scheint das Projekt jedoch zu stocken. Bislang liegt der Stadt keine förmliche Bauvoranfrage und kein förmlicher Bauantrag vor.

Der Bebauungsplan 2129 „Am Kalkofen” wurde am 27.04.2019 mit der öffentlichen Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses rechtskräftig. Eine weitere Beteiligung des Stadtplanungsausschusses oder des Rates ist nicht notwendig.

Auf Antrag der SPD hatte der Stadtrat dafür gesorgt, dass auf dem Gelände auch Sozialwohnungen entstehen. In einem städtebaulichen Vertrag verpflichtete sich der Investor, wenigstens 2200 Quadratmeter Geschossfläche im sozialen Wohnungsbau zu errichten. Für Eingriffe in der Natur sind im Steinbruch „Marienhöhe” an der Reuterstraße Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen.

Die Details zum Projekt, erste Visualisierungen, Luftaufnahmen und 360-Grad-Bodenaufnahmen finden Sie in unserer interaktiven Panoramatour zu allen sechs großen Bauprojekten in der Gladbacher Innenstadt.

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2 Kommentare

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  1. Sehr geehrter Herr Meier, danke für den berechtigten Hinweis. Wir bewegen uns hier zwischen den Erfordernissen des Datenschutzes und der Pressefreiheit. Als Journalisten ist für uns das Kunsturheberrecht und die Pressefreiheit maßgeblich. Demnach dürfen Personen abgebildet werden, wenn Sie „Beiwerk“ der gezeigten Sachverhalte sind. Zudem haben wir einen Grund, diese Fotos zu machen: die Information über relevante Entwicklungen in unserer Stadt.

    Dennoch haben wir darauf geachtet, nach Möglichkeit keine erkennbare Personen zu zeigen, keine Autokennzeichen, keine privaten Hinterhöfe, etc. Daher sind die meisten Aufnahmen frühmorgens gemacht worden. Die Anwesenheit von Menschen und Autos lässt sich allerdings nicht völlig ausschließen. Wir schauen uns die Aufnahmen aber noch einmal kritisch an und werden, wo nötig, schützenswerte Informationen unkenntlich machen.

    Grundsätzlich gilt: Wenn sich jemand in seinen Rechten betroffen sieht kann er sich gerne bei uns melden: redaktion@in-gl.de

    Die Redaktion

  2. Wirkliche schöne Aufnahmen, ABER ich hätte gerne eine Stellungnahme zum Datenschutz. Auf den Foto sind eindeutig Gesichter und KFZ-Kennzeichen zu erkennen. Außerdem werden Gebäude (vermutlich ohne Einwilligung der Eigentümer) abgebildet. Und nicht nur die von der Panoramafreiheit abgdeckten Bereiche, sondern auch Hinterhöfe usw. Warum muss Google die Gebäudefassaden verpixelt, während hier alles öffentlich dargestellt wird.