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7 Kommentare zu “Rettet den Hasselbachteich im Gierather Wald!”

  1. Naturschutz scheint von Seitens der Stadt ein sehr dehnbarer Begriff zu sein. Mit riesen Geräten wird durch Unterholz gefahren, jetzt wurden mehrere völlig begehbare Wege mit Schichten von Schutt verbreitert und planiert, wozu? Vorher liess sich dort auch wunderbar gehen. Letztes Jahr habe ich beobachten können wie ein riesen Traktor über die Hauptwege gefahren ist um das Gras am Wegesrand zu mähen! Wozu das denn bitte?
    Und überall im Wald entstehen momentan so grässlich stinkende Stellen, die für Monate übel riechen. Was ist das, weiss jemand etwas darüber?

  2. Hallo
    Es wird von Naturschutzgebiet geschrieben.
    Anleinpflicht von Hunden?
    Auf den Wegen
    Es hält sich leider keiner dran. Die Herrschaften lassen schön ihre Hunde von der Leine und laufen ungehindert durch den Teich.
    Und dann redet man von Naturschutz! !

  3. Hubert Sumser hat einen sehr wichtigen Hinweis gebracht bzgl. Rote Liste, die am Teich übrigens nicht nur für Pflanzen relevant ist. Die o.g. zuständige Abteilung für Artenschutz weiß davon seit mindestens Herbst letzten Jahres und war auch vor Ort – zusammen mit dem Förster.

    Passiert ist nichts und Emails werden nicht beantwortet. Wofür bekommt diese Abteilung unsere Steuergelder??

    Zum Konzept: Meines Ermessens – und ich bin set 19 Jahren mindestens zweimal pro Woche am Teich – sollte

    1.) die Ablaufrinne um 20cm erhöht werden, damit der Mönch seine Arbeit verrichten kann und nur Oberflächenwasser abfließt, nicht Kaulquappen. Der Bach führt nur weniger Wochen Wasser durch den Wald und versickert am Mai im Wald.
    Am besten wäre hier Beton oder große Steine, denn bei Starkwasser ist die Rinne ruckzuck wieder runter.
    20cm ist die Höhe, die auch ausreicht, damit das Wasser nicht über den Weg abläuft.

    2.) Ausbaggern um 80cm und verdichten des versandeten Bereiches zwischen Sumpfzone und Hütte/Stein. KEIN EINGRIFF IN DIE SUMPFZONE!!
    Das ausgebaggerte Sediment kann in die Rinne eingebracht werden. Dann hat der Teich wieder die ursprüngliche Tiefe von 1,5m.

    3. Optional: Verbreitern der Sumpfzone im östlichen Bereich um ca. 2 – 3m halbkreisförmig, d.h. Ausbaggern um ca. 50cm und Verdichten. Die Pflanzen werden sich den Bereich in 2 – 3 Jahren “erobern”.

    4. Errichten eines niedrigen Zaunes um den Sumpfzonenbereich, damit Tiere und Pflanzen Schutz und Ruhe haben.

    5. Hinweisschild für Besucher. Meiner Ansicht nach ist es nicht schlimm, wenn bei genügend Wasserstand auch mal ein Gund im Teich badet, das sorgt für Sauerstoffanreicherung, v.a. wenn der Bach versiegt ist. Bei niedrigem Wasserstand ist das allerdings eher kontraproduktiv.

  4. Dieser Teich wird seitens der Behörde seinem Schicksal überlassen, weil es ja, im Gegensatz zu Strunde Hoch Vier, keine öffentlichen Gelder und Presseauftritte gibt. Als Anwohner und auch Leidtragender des Hasselbachs begleite ich diese Vorgehensweise mittlerweile seit über vier Jahren. Ob es nun die untere Wasseraufsichtsbehörde, der Kreis oder gar der Strundeverband ist, alle schieben die Verantwortung und Arbeit weiter. Keiner trifft Entscheidungen, man sitzt die “Probleme” aus und brüstet sich dann noch, das man im Sinne der Natur handelt. Mit dem Schlagwort der Renaturierung wird Nichthandeln der Behörden begründet. Dieses ewige Nichthandeln ist im Gierather Wald auch gut zu beobachten. Diesem Wald wird in den letzten Jahren nur noch Holz entnommen. Von Pflege ist nichts mehr zu sehen, stattdessen wird mit großen Gerät Schneisen in den Wald geschlagen, so das der Anblick des Gierather Waldes nur noch traurig macht. Dazu passt auch der Hasselbachteich, an dem ich schon zu Kindheitszeiten die Frösche beobachtet habe. Zwei dieser Grasfrösche haben es aber , wohl über den Hasselbach, bis zu mir in den Garten geschafft und genießen ihr Dasein im Wasserbehälter der kleinen Pumpe.
    Vielleicht werden die Damen und Herren in den Behörden durch diesen Aufschrei ja doch mal wach und besinnen sich auf ihr Dasein… den Bürgern und auch der Natur zu dienen….

  5. Dieser Teich enthält ca. 100 qm und damit das größte Vorkommen in der Grossregion der Flutenden Moorbinse, die in der Roten Liste NRWs als stark gefährdet geführt wird. Weiter Pflanzenarten der Roten Liste stehen im Teich. Der Teich sollte unbedingt gerettet werden. Aber man sollte dabei auch unbedingt vermeiden, dieses Vorkommen zu beschädigen („ausbaggern, verdichten“). Es geht also nicht nur um die Amphibien des Gewässers. Es muss der gesamte Schutz bedacht werden. Es sollte angemessen gehandelt werden, bevor der Teich verschwindet.

  6. Hallo Dirk,

    da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, würden wir wahrscheinlich richtig Ärger bekommen, wenn wir selbst Hand anlegen. Das sollen die Experten tun. Ich bin mir sicher, dass sich zahlreiche Helfer finden würden – wenn das gewünscht ist – die unter fachkundiger Anleitung tätig werden könnten. Im Moment ist es am wichtigsten, dass überhaupt etwas in Bewegung kommt und zwar JETZT, JETZT, wo der Teich, vermutlich noch bis mindestens Oktober trocken liegt. Die Behörden hatten ein ganzes Jahr Zeit, sich etwas zu überlegen. Die zuständige Stelle ist die Abteilung Artenschutz beim Rheinisch Bergischen Kreis. Schreiben Sie doch Frau Wildenhues, Email: artenschutz@rbk-online.de.
    Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihren Einsatz!
    Ganz herzliche Grüße,
    Birgitte Tüpker

  7. Sehr geehrte damen und Herren,

    ich würde gerne den Teich retten. wie kann ich helfen.

    Gruß

    Dirk

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