Seit knapp drei Jahren arbeitet das Abwasserwerk in Gronau in Sachen Hochwasserschutz. Jetzt wird es noch einmal Ernst: Die Buchholzstraße wird erneut gesperrt, für drei Monate. Das hat Folgen für den Verkehr. 

Nach Angaben der Stadtverwaltung sind die langwierigen Arbeiten notwendig, um die Überflutungsgefahr in der Stadt zu verringern und um die gesetzlichen Vorgaben bei der Regenwasserklärung erfüllen zu können. Dafür waren bereits das Hochwasser-Rückhaltebecken Kieppemühle sowie jede Menge Kanäle gebaut worden.

Im September soll nun in einem weiterer Bauabschnitt die Lücken zwischen den bereits hergestellten Kanälen in der Buchholzstraße und jenseits der Mülheimer Straße geschlossen werden.

Das führt zu diesen erhebliche Verkehrseinschränkungen:

  • Die Buchholzstraße wird in Höhe der S-Bahn-Unterführung für voraussichtlich drei Monate komplett gesperrt. Eine Fahrt ist dann nur bis zur Baustelle möglich: Von der Mülheimer Straße aus bis Höhe Haus 8a und von der Buchholzstraße/Britanniahütte kommend bis in Höhe Haus 39.
  • Der Durchgang durch die Unterführung muss zumindest zeitweise auch für Fußgänger und Radfahrer gesperrt werden. Der Einsatz der Notdienste ist mit der Feuerwehr abgestimmt.
  • Die Anwohner im gesperrten Bereich erhalten Parkplätze im Straßenraum ausgewiesen, sofern der Stellplatz nicht erreicht werden kann.
  • Die Zufahrt zur Kindertagesstätte ist durchgehend gewährleistet.

Anschließend wird der Kanal in Richtung Mühlheimer Straße weiter gebaut. Dann allerdings ohne Verkehrsbehinderungen, denn dieser Teil kann unterirdisch voran getrieben werden. Dafür sind weitere sechs Monate.

Die betroffenen Anwohner werden frühzeitig informiert, betont die Stadtverwaltung.

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