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ist Fotograf, Designer und Kommunikationsberater.

12 Kommentare zu “Die Jugendlichen haben die Fakten auf ihrer Seite”

  1. Ich möchte allen Kommentator*Innen danken, die die unglaublichen Negationen des Hansenschen Artikels verurteilt haben. Und den Kritikern möchte ich sagen, dass sie hoffen sollten, nicht in dem von Ihnen ignorierten Umweltdrama zu ersticken. Wenn die Welt so weiter macht wie diese Herrschaften raten, werden sie sich in 30 Jahren die Radieschen von unten betrachten können, falls es so lange dauert.

  2. Sehr geehrter Herr Hansen,

    was Ihre Darstellungen vervollständigen würden ist die unabdingbare Anforderung, dass die gesamte Menschheit Umweltbewusstsein im Sinne der bedingungslosen Nachhaltigkeit zur Aufgabe hat. Wenn Sie tiefer in den jetzigen Mainstream des Klimaproblems einsteigen würden, könnten Sie erkennen, dass wesentlich, auch von Ihnen befürwortete Klimarettungs-Lösungen einer Überprüfung auf Nachhaltigkeit nicht standhalten.

    Dieses Defizit betrifft einige wesentliche Maßnahmen und Überlegungen in Ihrem ausführlichen, engagiert geschriebenen Beitrag. Insofern sind wesentliche Schlussfolgerungen zu kurz gedacht. Diese werden auch nicht zutreffender, nur weil es den aktuellen Mainstream abbildet.

    In aller Kürze: Wenn nachhaltig gelebt wird, ist es eine Pflicht, nur solche Energien zu nutzen, die über die 900 Millionen Jahre der Noch-Existenz unseres Planeten verfügbar sind: Wind, Sonne und später Kernfusion. Diese sind ohnehin sämtlich CO2-neutral.

    Alles andere sind endliche Ressourcen oder nur Brückenenergien, wie die Kernenergie, welche die Grünen in Großbritannien und Schweden als solche klugerweise akzeptieren. Der Mangel an Wissen hierüber in bestimmten Parteien und Medien, ist betrüblich.

    Mit diesen physikalisch nachvollziehbaren Voraussetzungen, erledigt sich die Klimarettung inkludierend.

    Es zeigt auch, dass die politische Unterscheidung in “Klima-Gläubige” und “Klima-Leugner” mangelndes Wissen oder Verächtlichmachung voraussetzt.

    Die Vorgehensweise eines nachhaltigen Lebens hat den Vorteil, dass unser Wohlstand erhalten werden kann und wir die Möglichkeit haben, auch der 2. und 3. Welt steigenden Wohlstand zukommen zu lassen.

    Es muss in die Debatte der Klimaaktivisten eingebracht werden, dass der Mensch grundsätzlich parasitär auf der Welt lebt. Er nutzt vorhandene Energie von der Muttermilch bis zur Einäscherung und folgt unabdingbar dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik, den unsere rheinischen Vorfahren schon kannten: “Vunn nix kütt nix”. Oder auch, es existiert kein Perpetuum Mobile. Und wenn wir die Energie genutzt haben, wirkt der 2. Hauptsatz der lautet: “Wat fott is, is fott”.

    Die Lehre daraus ist, dass wir ohne Energiezufuhr nicht existieren können und dass Energie preiswert zur Verfügung stehen muss, damit auch Niedrigeinkommen sich ein parasitäres Leben hinreichend leisten können.

    Denken Sie einmal darüber nach, dass gegen die Physik noch niemand, auch nur für Bruchteile einer Sekunde verstoßen hat. Insofern hat ein auskommendes Leben physikalische-energetische und damit ökonomische Gründe.

    Ich würde mich freuen, wenn Sie, Herr Hansen, wegen Ihres bemerkenswerten Engagements, die Diskussion dazu suchen würden. Auch würde ich mich freuen, wenn Schüler nun neugierig würden, um ihren Protest in Richtung Nachhaltigkeit und weltweiten Wohlstand zu optimieren.

    Mit freundlichen Grüßen, Wolfgang Maus

  3. Lieber Mehmet Schreiner,
    die wissenschaftliche Diskussion ist längst geführt worden. Schon in den 1980er Jahren haben Studien der großen Erdölförderer genau das Szenario vorausgesagt, das wir heute erleben.
    Wir müssen immer mit den Folgen unseres Handelns leben – auch mit den Folgen des Nicht-Handelns. So wie sich das Klima in unserer Gegend darstellt, so wie der Zustand der Wälder ist, wie der Pegelstand des Rheins im letzten Jahr war und welche Folgen sich aus all diesem ergeben, sehe ich genug, um für mich zu entscheiden, dass es nicht gesund ist. Weil ich mir vorstellen kann, dass es nicht besser wird, wenn sich nichts ändert, weil man denen, die etwas ändern wollen, Panik mache vorwirft, möchte ich nicht wissen, wie die Welt in 50 Jahren aussieht. Das wird die jüngere Generation noch erleben, sie wird im Zweifelsfall die Folgen unseres NIcht-Handlens ausbaden müssen. Werden Sie das auch noch erleben? Hoffentlich müssen Sie dann Ihre Einstellung von heute nicht bereuen!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Markus Bollen

  4. “Es gibt noch eine äußerst wichtige Tatsache, die das Raumschiff Erde betrifft: Es wurde keine Bedienungsanleitung mitgeliefert.
    Ich halte es für sehr aufschlußreich, daß es kein Anleitungsbuch für die richtige Bedienung unseres Schiffes gibt. Wenn man sich vorstellt, mit welch unendlicher Sorgfalt alle anderen Details unseres Schffes vor uns ausgebreitet sind, dann muß man es als absichtlich und planvoll ansehen, wenn ein Anleitungsbuch fehlt.”

    Richard Buckminster Fuller 1969

    Buchtipp: Bedienunganleitung für das Raumschiff Erde R.B. Fuller, Fundus 137
    ISBN 978-3-86572-415-1

  5. Sehr geehrter Herr Shogun,

    was Sie schreiben ist so abstrus weit von den überprüfbaren Fakten entfernt, dass es einem den Atem verschlägt. Als leicht zugängliche Quelle findet sich ein Verweis auf zahllose Quellen, die das Gegenteil dokumentieren unter https://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_die_globale_Erw%C3%A4rmung#Konsens_von_Experten
    Von welchen 10.000 Wissenschaftlern reden Sie, was arbeiten die? Ist das wie mit den Lungenärzten und dem Feinstaub?

    Sehr geehrter Herr Clemens (darf ich vermuten),
    ich sehe nicht, wer hier FFF kritiklos “abfeiert”. Natürlich ist das Wissen der Schüler unvollständig aber die Aussage, dass viele von Ihnen ausreichend gut informiert sind, insbesondere deren Schlüsselfiguren, ist oft genug in den Medien sichtbar geworden. Die Gesellschaft hat FFF mit ihrer Untätigkeit provoziert und wir sollten für den Weckruf dankbar sein. Hier verteidigen Menschen ihren gerechten Anspruch auf Zukunft.
    Das es Mitläufer gibt und ein Gemeinschaftsgefühl ist wenig zu beklagen, das ist überall so, da denke ich auch an Parteien, die den Klimawandel leugnen und sich mit sehr viel fragwürdigeren Mitstreitern gemeinsam auf die Strasse stellen – oder liege ich da falsch?

    Unser größtes Strebertum besteht derzeit darin der Welt und uns vorzugaukeln, wie gut wir im Klimaschutz sind, sind wir aber nicht.

    Es grüßt
    Sascha Gajewski

  6. Ja, wir haben Probleme, unbestritten. Aber eins haben wir mit hundertprozentiger Sicherheit nicht: Ein hausgemachtes CO2-Problem. Nur mal so ein paar Zahlen, es sind ~150 Wissenschaftler, die das CO2-Problem verteidigen, aber es sind weltweit über 10.000, ja, zehntausend Wissenschaftler, die da ganz anders argumentieren. Warum z. B. fehlen bei den Befürwortern die Geophysiker usw.?
    Mit freundlichen Grüßen

  7. Es ist eine Sache, über sinnvolle lokale, nationale und globale Maßnahmen des Umweltschutzes zu diskutieren und sein eigenes Konsumverhalten (Fleischkonsum, Übermüllung, Mobilität usw.) zu überdenken und eine andere, FFF völlig kritiklos abzufeiern und einen Hype zu betreiben, dessen Erscheinungsformen manchen als “hysterisch” oder “verklärend” erscheint.

    Man kann Kids, die “Burn Capitalism”-Banner präsentieren oder mit einschlägigen Organisationen wie “Ende Gelände” sympathisieren, nicht pauschal “gute Informiertheit” unterstellen. Aspekte wie unreflektierter jugendlicher Idealismus, Gruppenzwang, Mitläufertum oder der Drang, mal für eine Sache auf die Straße zu gehen und Gemeinschaftsgefühl zu erleben, kommen doch auch hinzu. Zumal längst nicht mehr nur Schüler demonstrieren, sondern mittlerweile auch viele Ältere.

    Ja, lasst uns über Umweltschutz reden. Aber dieser permanente Panikmodus und das typisch deutsche Strebertum, es der ganzen Welt vormachen zu wollen, nerven eben einige.

  8. Liebe MitbürgerInnen,

    auf jeden Fall hat Herr Hansen Recht. Es fehlen sogar noch ein paar Probleme, die die Ursachen für die genannten “technischen” Probleme sind.

    1) Wir haben ein Gesellschaftsproblem: Naja, mehrere. Zum einen hat sich eine quasi-religiöse Haltung zu unserem Wirtschaftssystem entwickelt, inklusive aller Abwehrreflexe, wenn jemand laut über Alternativen nachdenkt, seien es auch nur überfällige Korrekturen. Wer immer alles als alternativlos deklariert, bereitet kaum den Boden für Alternativen. Zum anderen betrachten wir, die auf der Insel der Glückseligen leben (nicht dass das auf Alle in unserem Umfeld zuträfe aber doch die meisten Leser dieses Mediums möchte ich wetten), unseren Lebensstil als erworbenes Recht und die Folgen als Kollateralschäden, für die Ingenieure und Politik zuständig sind.

    2) Wir haben ein Diskursproblem: Über Jahrzehnte haben wir uns mit kleinteiligen Analysen, Kokretisierungen, Abwägungen beschäftigt, obwohl zentrale Aussagen seit Jahrzehnten bekannt sind und sich nie grundsätzlich geändert haben. Von Verschiebungstaktik wechseln viele übergangslos in entweder Resignation oder Panik, statt nun ernsthaft unsere Verantwortung wahrzunehmen und nach nach vorne weisenden, konsequenten und durchaus auch auf den ersten Blick schmerzhaften Veränderungen zu streben. Lasst uns streiten und handeln aber dalli!
    3) Wir haben ein Veranwortungsproblem: WIr schieben als Individuen die Verantwortung von uns. Ausredemuster a) “Ich kann eh nix machen” – eine Entgegnung: “Jeder” Deutsche kann durch von Ihm/Ihr beinflussbare Verhaltensänderungen und Konsumentscheidungen so viel CO2 einsparen, wie es einem ganzen anderen durchschnittlichen Erdenbürger entspricht oder einem Dutzend (!) KenianerInnen, das finde ich ist sehr viel Macht, Muster b) “Andere sind schlimmer, die müssen zuerst was machen – eine Entgegnung: mehr als 80% der Weltbevölkerung verursachen weniger Emissionen, wir sind dran!

    Wer seiner Verantwortung gerecht werden will, der ändert seinen Lebensstil schnellstmöglich – ohne mit dem Finger auf den Nachbarn zu zeigen oder au Ihn/Sie zu warten- , signalisiert der Politik, dass er weitreichende Entscheidungen unterstützt, auch wenn sie Einschnitte bedeuten und fördert Effizienzsteigerungen durch die Investition in die besten Lösungen/Produkte (sofern diese überhaupt benötigt werden) und in dem er eben dies von Politik und Verwaltung fordert.

    Das ist die Agenda für eine vielleicht doch noch zu rettende Zukunft.

    Da es sich hier um ein lokales Medium handelt, wäre der erste Schritt alles Mögliche für GL zu ändern, das fängt bei der Siedlungsplanung an, geht über den Verkehr und hört bei der städtischen Gebäudewirtschaft nicht auf.

    Mit hoffnungsvollen Grüßen
    Sascha Gajewski

  9. Es tut mir leid, Herr Schreiner, aber Sie lesen scheinbar keine Zeitung und hören und sehen keine Nachrichten. Das sind auch für mich die einzigen Möglichkeiten über Themen informiert zu werden, von denen ich keine fundierte Ahnung haben.

    Aber wo holen Sie Ihre Weisheiten her, warum nennen Sie weder Quellen noch Fakten? Es wäre interessant zu lesen, welche “gegenteilige Maßnahmen” es gibt, die einen “gleichen oder besseren Nutzen” haben. Was meinen Sie mit “DE” und welche “Emissionseinsparungen der letzten Jahrzehnte” wurden wie dadurch erreicht?

    Wo gibt es in Europa “Überbevölkerung” (halten Sie es mit Herrn Tönnies?), wo “Vermüllung als Armutsproblem”?

    Das einzig drittklassige auf dieser Seite sind Ihre Kommentare!

  10. Ich stimme mit dem Beitrag von Klaus Hansen in allen seinen Aussagen vollkommen überein.
    Karl Feldkamp

  11. Sagte er und nannte keine Quelle

  12. Sehr geehrter Herr Hansen,

    vielen Dank für Ihre Mühen, meirne Meinung nach aber nichts anderes als eine Aneinanderreihung der üblichen Panikmache.

    Aber ok, Ihnen scheint der wissenschaftliche Hintergrund zu fehlen, oder warum nennen Sie keine Quellen, Fakten etc.

    Zu einem Großteil der Punkte, die Sie nennen, kann man ganz gegenteilige Maßnahmen nennen, die einen gleichen oder sogar besseren Nutzen haben.

    Keine Erwähnung der bereits durch DE geleisteten Emissionseinsparung der letzten Jahrzehnte.
    Kein Vergleich zu den weltweit größten Emittenten.
    Keine Erwähnung der Überbevölkerung, Vermüllung als Armutsproblem etc.

    Eine Aneinanderreihung von Floskeln, die in jedem drittklassigen Format irgendwo herausposaunt werden.

    Einen schönen Gruß aus Paffrath

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