Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

14 Kommentare zu “Fridays for Future zeigt in Bergisch Gladbach Flagge”

  1. Alles richtig. Unsere Aufgabe als Journalisten ist es, diese Debatte zu beobachten und einzuordnen. Genau das haben wir in diesem Fall getan. Und keinesfalls von einer „Mehrheitsmeinung” gesprochen.

    Als Betreiber der Facebook-Seite und einiger Gruppen schließen wir – soweit möglich – ortsfremde Trolle aus.

    Zum Thema Pseudonym: Die lassen wir zu, insbesondere dann, wenn wir über die Mailadresse eine reale Person erkennen. Oft handelt es sich aber um Fake-Accounts, die in sozialen Netzwerken …. Na, Sie wissen schon.

  2. @Redaktion
    Auch wenn viele Facebook-Kommentatoren vermeintlich identifizierbar sind, ist es bekannt (und wissenschaftlich erforscht) dass auf den sozialen Netzwerken gezielte Meinungsmanipulation betrieben wird. Die Verwendung von Bots ist nur ein Aspekt davon. Die echten “Skeptiker” treten zudem gezielt, manchmal verabredet und stets sehr viel offensiver auf als die oft schweigenden Befürworter (Im Fall FFF z.B., bei anderen Themen in umgekehrter Konstellation). Dadurch kann sehr wohl ein falscher Eindruck der Mehrheitsmeinung entstehen.

    Zum Thema Pseudonym, weil ich mich auch angesprochen fühle: ich bin gerne bereit unter meinem vollen Namen zu schreiben, sobald dieser nicht mehr über die Google-Suche gefunden wird, da ist diese Seite leider offen wie ein Scheunentor. Bis dahin haben Sie ja meinen vollen Namen über die hinterlegte E-Mail Adresse.

  3. Ich freue mich, Herr Havermann, dass Sie offensichtlich Ihren Urlaub beendet haben und nun wieder täglich Kommentare schreiben können.
    Zum Thema:
    Ich übertreibe nicht, sondern habe Texte auf den Plakaten der Demo zitiert und hierzu mein Befremden in Zusammenhang mit dem Klimawandel ausgedrückt. Meine Meinung, die Sie nicht teilen müssen!
    Mit der persönlichen Verkennung der klimatischen Situation hat das m.E. überhaupt nichts zu tun. Ich kann sehr wohl vieles gegen den Klimawandel tun, ohne die kritisierten Dinge zu befürworten.

  4. Auch Facebook-Kommentare (ohne Anführungszeichen) sind Teil der öffentlichen Diskussion, gerade auch im lokalen Zusammenhang. Die meisten der Kommentatoren sind identifizierbar, viele sind der Redaktion bekannt.

    Im Gegensatz dazu nutzen Sie hier ein Pseudonym.

  5. Geschieht sowas wirklich hier in BGL, hat man denn gar nichts gelernt, fühlt man sich in der nationalen, ewig hinterwäldlerischen Ecke immer noch wohl?

    Wie rückständig ist denn die Meinung, “Tod dem Kapitalismus” etc. wären Antriebskräfte in dieser Demonstration gewesen, wer hat immer noch nicht erkannt, dass Autonome sich solche Demos aussuchen, um ihre pubertären Sprüche loszulassen? Sollen in unserem demonstrationsfreien Land die Demonstrierenden Karten abreißen, damit nur ja kein Andersdenkender mitgehen kann?

    Ihre Polemik, Herr Schreiner und Ihre Übertreibungen, Herr Hachenberg, sind Beispiele für das Muckertum in unserer Welt und die völlige Verkennung mindestens unserer klimatischen Situation. Oder sind Sie schon so alt, dass Sie das nicht mehr interessiert?

  6. Lieber Herr Merkenich,
    wenn ich die Bilder des Berichts betrachte, werden “völlig verschiedene Themen” nicht von Herrn Schreiner “zu einem Brei verrührt und zu einem Resümee ausgekotzt” sondern von einigen Demonstranten selbst auf ihren mitgeführten Plakaten.
    Auch mich befremden Begriffe wie “Kapitalismus abschaffen”, “Burn Capitalism” oder das Antifa-Zeichen auf einer Demo, die den Klimawandel als Ziel hat.

  7. @Fabian Orga und @Vanessa B.: ich stimme euch absolut zu! Demonstrationen gehören zu einer Demokratie. Nur in Diktaturen gibt es keine Demos. Und natürlich müsst ihr laut sein! Lasst euch bitte keinesfalls einschüchtern. Ihr kämpft für eure Zukunft und für die Zukunft der Nörgler und sogar der Hater. Etwas Ehrenhafteres kann ich mir nicht vorstellen!

    @Timothy Tißmer: danke, dass auch du mit deiner konservativen Einstellung an den Demos teilnimmst! Das Problem betrifft alle Menschen – egal welchen Alters oder welcher politischer Ausrichtung. Auf den Demos wird schließlich bewusst keine Werbung oder Empfehlung für irgendeine Partei gemacht.

  8. Ich finde es schon ziemlich befremdlich, wenn hier ernsthaft “Facebook-Kommentare” als Teil der öffentlichen Diskussion betrachtet werden. Jedes Kind lernt in der Schule, dass sich dort Mehrfachaccounts erstellen lassen und Trolle ihre Hochburgen haben.

    Die Beobachtungen auf der Straße sind seriös gemacht worden. Da ist es auch legitim und richtig zu beschreiben, dass neben positivem auch negative Reaktionen beobachtet wurden.

    Aber soziale Netzwerke als “Quelle” anzugeben, sollte für jede seriöse Berichterstattung absolut tabu sein. Denn diese “Diskussionen” dort verzerren die tatsächliche Haltung der Bevölkerung derart extrem, dass ein Verweis darauf völlig nutzlos für den Leser ist, ja sogar stark irreführend!

  9. Als ich den Kommentar von Herrn Schreiner las, ist mir sprichwörtlich der Kit aus der Brille gefallen. Da werden völlig verschiedene Themen zu einem Brei verrührt und schließlich zu einem Resümee “ausgekotzt”, das Jugendliche, die mehr Achtsamkeit für unser Klima einfordern, zur “neuen RAF” macht.
    Wow, einen solch absurden Gedankensprung muss man erstmal hinbekommen….
    Je öfter ich diesen Kommentar lese, desto deutlicher stellt sich heraus, dass da jemand sehr eingeschränkt zu denken scheint. Und dass da jemand augenscheinlich Angst vor Veränderungen zu haben scheint.
    btw…. Die Forderung nach mehr ökologischer Achtsamkeit muss auch zwangsläufig von Konsum- und Kapitalismuskritik begleitet sein. Der zügellose Konsum von Fleisch, Handys usw. ist ein massives Problem. Darum fordert aber niemand gleich den Sozialismus ein.
    Warum sind viele Leute einfach nicht in der Lage, aus diesem furchtbaren und lähmenden Schwarz/Weiß-Denken auszubrechen und endlich mal nach Lösungen zu suchen?
    Traurig!

  10. Ich mische mich jetzt mal hier ein. Ganz klar, wir kriegen viel Kritik, viel hate. Aber man muss über den Dingen stehen!

    Man denkt sich bei sowas auch nur: wir stehen auch für eure Zukunft auf! Das ist, glaube ich,bei manchen noch nicht ganz angekommen. Es ist nicht unsere Zukunft es ist auch eure Zukunft!

    Deshalb wünsche ich mir das jeder auch meine liebe Lehrerin, die kopfschüttelnd an uns vorbei gegangen ist, sich für die Umwelt Politik einsetzt!

    Wir müssen nicht alle versuchen, das selbe Ziel auf die gleiche Art zu erreichen! Aber wir sollten alle dasselbe Ziel haben und zwar unsere Erde zu retten!

  11. Ich möchte einfach mal klarstellen, dass nicht jeder bei Fridays for Future so radikal ist wie die meisten Redner und die Leute, die am lautesten gebrüllt haben.

    Zum Beispiel bin ich relativ konservativ eingestellt und stimme deshalb vielen Vorschlägen nicht zu. Aber ich denke, dass es für uns alle das beste ist das Klima nicht zu zerstören.

    Ich bin aber der Meinung, dass wir zur Rettung des Klimas nicht unser kapitalistisches System abschaffen müssen. Das sollte nur als Zeichen hier stehen, um zu zeigen, dass wir nicht alle links oder radikal sind.

  12. Vielen Dank für diesen Artikel!
    Und zu der Frage, ob Zugereiste dabei waren: ja.
    Ca 20-50. Die restlichen rund 150 gehörten zu FFF RBK.
    Hater kommen und gehen, unsere zukünftigen Demos in den kommenden Wochen werden auf jeden Fall größer, wenn unsere anderen Aktivist*innen aus dem Urlaub zurückkommen.
    Ja, wir SIND laut, aber das ist auch der Sinn einer Demo!
    Wem das missfällt, der hat das gute Recht, die Stadt für diesen Zeitraum einmal in der Woche zu meiden oder Kopfhörer aufzusetzen.
    Beschwerden können gerne an die Polizei gereicht werden, nur ist die Polizei für uns da und nicht, um uns vom Platz zu entfernen.
    Wer uns nicht zustimmt, der muss uns auch nicht zustimmen.
    Wir jedoch berufen uns auf die Versammlungsfreiheit und lassen uns sicherlich nicht von schimpfenden Erwachsenen einschränken, vielen Dank für das Verständnis und für die Anerkennung der demokratischen Grundfassung.

  13. Anhand er Plakate und Schmierereien kann man sehr gut erkennen, welches Gedankengut sich hinter den Transparenten versteckt.

    – Kapitalismus abschaffen (Klar, ob von den Kiddies jemals einer Sozialismus erlebt hat?)
    – ÖPNV vergesellschaften (Ist dieser nicht eigentlich bereits im Besitz der Kommunen?)
    – Kein Kohleschmutz (Bedankt euch bei Euren grünen Eltern, die gegen Kernenergie sind)
    – FFF Köln an die Macht: Waren von den 200 vielleicht einige zugereiste aus Köln?
    – Das Antifa – A bei Hambi darf natürlich auch nicht fehlen.
    – Etwas feministisches ebenfalls.

    Welche Vertreter der Linken und Grünen haben gesprochen?

    Ich bin gespannt, ob sich FFF wie aktuell in einigen Treffen und Vorhaben weiter radikalisiert.
    Erinnert ein wenig an die 68er. Hoffen wir mal, dass da später keine zweite RAF herauskommt, weil sich gewisse Kreise (Sand im Getriebe etc) radikalisieren für die “gute Tat”

  14. Die Reaktionen in der Fußgängerzone waren nicht nur zustimmend, auf Facebook gibt es neben Anerkennung auch sehr viel Kritik. Wie stehen Sie zum Protest der SchülerInnen?

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