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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

4 Kommentare zu “Hasselbachteich: Förster und Kreis kündigen Hilfe an”

  1. @Thomas Siems: Wir haben uns beim Golfclub erkundigt. Der stellt klar, dass er natürlich kein Wasser aus dem Hasselbach entnimmt. Das ginge schon deshalb nicht, weil das Wasser dort gar nicht ankommt. Der Golfplatz würde sich über Wasser im Bachlauf freuen, leide generell unter dem sinkenden Grundwasserspiegel und müsse das Wasser für die Bewässerung teuer einkaufen.

  2. Nachtrag 2:

    Wenn ich jetzt daran denke, dass viele Anwohner letztes Jahr wochenlang Schüsseln mit Wasser in den Wald gestellt haben, damit Rehe und Eichhörnchen nicht verdursten, stellt sich mir die Frage, ob das vielleicht nur deshalb nötig war, weil eine Minderheit saftiges Golfgrün haben möchte…

  3. Nachsatz:

    Mit einem Blick auf Goigle Maps:

    https://maps.app.goo.gl/bsNczQh6xfSEUFQM9
    muss auch kein Beamter seinen Schreibtisch verlassen, um zu verstehen, warum der Zulauf immer wieder versiegt:

    Wäre es nicht im Bereich des Möglichen, dass die Betreiber des Golfplatzes Wasserkosten sparen (Achtung, ganz absurde Vermutung! ;0) ) und vielleicht eine klitzekleine Menge des Wassers aus dem Teich auf der Anlage entnehmen, um das saftige Grün zu erhalten? Damit versiegt nämlich sogleich dessen Überlauf… die Quelle des Hasselbach Teiches!

    Und da es ein künstlich angelegter Löschteich ist, liegt die Vermutung nahe, dass unter der über Jahre eingespülten Sandschicht (woher sollen eigentlich die Schwermetalle kommen??) bereits eine verdichtete Lehmschicht existiert.

    Die oben angeführten Argumente (was hat der Teich mit dem Borkenkäfer zu tun??) dienen meiner Ansicht nach eher der Ablenkung davon, dass man sich seit Jahren wissentlich (!!) nicht um dieses Biotop und dessen schützenswerte Bewohner kümmert und auch nicht gedenkt, dies zu tun!

  4. Da muss ich noch einmal einhaken, weil man die “Argumente” so nicht stehen lassen kann:

    1. Der Teich trocknete bislang nur 9/2010, 8/2018 und 7/2019 aus. Ich habe Digitalfotos mit Datum davon.

    2. Die Rinne spült die Kaulquappen in den Wald. Warum also nicht den sandigen, nicht-bewachsenen Bereich ausbuddeln (Bagger oder engagierte Anwohner) und die Rinne befüllen? Wenn das Sediment belastet sein sollte, verbleibt es damit am Ort, aber das Wasser kommt dann damit nicht mehr in Kontakt. Eigentlich ist dann nicht mal eine Bodenprobe nötig. Kosten: 0 – 400 Euro.

    3. Auf die Lehmschicht verzichten, nur einen Rüttler verwenden (200 Euro) und eine Teichfolie (15 qm, 100 Euro) an der tiefsten Stelle als Notreserve einbringen.

    Das sind Mindestmaßnahmen, die schnell umzusetzen wären und kaum Geld kosten. Wir können aber auch weiter reden, gucken wo das Wasser versickert oder gar eine Umsiedlung planen – was höchstwahrscheinlich bitter schief geht! Aber das merkt dann keiner mehr.

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