Wegen Trockenheit und Krankheitsbefall müssen im Begräbniswald an der Reuterstraße Bäume gefällt werden. StadtGrün sichert größtmögliche Pietät zu, die bestatten Aschen werden nicht entfernt.

Trockenheit und Krankheitsbefall haben auch vor dem Bergisch Gladbacher Begräbniswald nicht Halt gemacht. Etwa 15 der gut 800 Bäume im alten (eingezäunten) Teil des Areals an der Reuterstraße sind so stark geschädigt, dass keine Alternative zur Fällung besteht. Betroffen sind Buchen und Birken, aber auch Eichen.

Die Angehörigen der im Wurzelbereich dieser Bäume bestatteten Verstorbenen wurden bereits benachrichtigt; die Fällarbeiten beginnen mit Rücksicht auf den in Kürze anstehenden Allerheiligentag erst im November.

In den kommenden zwei Wochen werden allerdings schon Pflegearbeiten durchgeführt; abgestorbene Äste, die Passanten gefährden können, werden entfernt. Dazu kommt ein Steigerfahrzeug zum Einsatz; Wege müssen derzeit noch nicht gesperrt werden. An den Zugängen zum Friedhof weisen Hinweisschilder auf die Baumpflegearbeiten hin.

StadtGrün als städtische Friedhofsverwaltung sichert zu, die notwendigen Schritte zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit mit größtmöglicher Pietät zu vollziehen. Die Baumwurzeln mit den bestatteten Aschen werden selbstverständlich bei der Fällung nicht entfernt; ebenso werden die gefällten Bäume durch Nachpflanzungen in unmittelbarer Nähe ersetzt. Diese erhalten dieselbe Nummerierung wie ihre Vorgängerpflanzen, um die Auffindbarkeit auch in Zukunft zu erleichtern.

Auch der Waldkindergarten, der den Bereich als Betreuungsgelände nutzt, wurde informiert und gegenseitige Rücksichtnahme zugesichert. Nach Abschluss der Arbeiten im alten Teil des Begräbniswaldes sollen auch im (nicht eingezäunten) Erweiterungsgelände Pflegemaßnahmen durchgeführt werden; hier rechnet StadtGrün mit geringerem Schadensaufkommen. Sollten in diesem Bereich ebenfalls Bäume nicht mehr zu retten sein, werden die Angehörigen in jedem Fall vor der Fällung informiert.

Pressestelle Stadt BGL

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