StadtGrün-Leiter Christian Nollen und Spielplatzexpertin Claudia Werker vom Jugendamt

Ein Ort zum entspannen, spazieren und klönen: In Refrath soll der Mehrgenerationen-Park nach den Wünschen der Bürger errichtet werden. Die haben schon sehr viele Anregungen abgegeben. 

Die Grünfläche an der Wilhelm-Klein-Straße in Refrath soll zum Mehrgenerationen-Park werden. Dafür arbeiten seit Beginn des Jahres der Bürger- und Heimatverein Refrath, der Gartenbauverein Refrath und die Stadtverwaltung eng zusammen. Ein Mehrgenerationen-Park zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die unterschiedlichsten Nutzergruppen dort Angebote vorfinden und sich auch gern gemeinsam dort aufhalten.

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Um den Bedarf und die Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger möglichst unter einen Hut zu bringen, wurde ein großer Beteiligungsprozess angestoßen. Eingebunden sind drei städtische Ratsausschüsse, so die Ausschüsse für Umwelt, Verkehr und Infrastruktur, der Planungs- und Stadtentwicklungsausschuss sowie der Jugendhilfeausschuss. Zudem veranstaltete der Bürger- und Heimatverein am 4. September ein Bürgerfest für die Anwohner und alle Interessierten.

Ein Briefkasten voller Wünsche

Seit diesem Tag stand für ca. vier Wochen ein Briefkasten mitten im Park, in den Anregungen und Wünsche an die Stadtverwaltung zur Umgestaltung eingeworfen werden konnten. Wer seinen Beitrag lieber elektronisch übermitteln wollte, konnte dies parallel per Online-Umfrage tun.

In dieser Frist wurden die Bürgerinnen und Bürger auch vor Ort befragt, wozu sie den Park nutzen, was sie als besonders erhaltenswert empfinden oder ganz allgemein, was für sie einen attraktiven Park ausmacht.

Die Mehrzahl der Befragten nutzen den Gang durch den Park, um zur Straßenbahn zu gelangen. Auf den weiteren Plätzen folgten die Nutzung als Naherholungsraum, zum Spazierengehen (mit oder ohne Hund), als Spielort für Kinder sowie als Treffpunkt, um sich mit Freunden zu verabreden oder um Sport zu treiben.

Auf die Frage, was besonders erhaltenswert sei, benannten die Bürgerinnen und Bürger in erster Linie den Baum- und Grünbestand und generell die Grünfläche als solche. Auch die direkte Wegeführung zur Bahn wurde häufig erwähnt.

Als wichtigste gewünschte Veränderungen stehen an erster Stelle die Sauberkeit und der Pflegezustand. Auch Sicherheitsaspekte spielen für die Befragten eine große Rolle. So wurde mehrfach der Wunsch geäußert, die Einsehbarkeit zu verbessern sowie eine bessere Beleuchtung zu installieren, damit es keine dunklen Ecken mehr gibt.

Was die Ideen zur Umgestaltung angeht, so zeigen sich die Refratherinnen und Refrather sehr kreativ: Als häufigste Wünsche werden natürliche Elemente wie ansprechende, wechselblühende Gehölze, bunte Blumenwiesen und insgesamt eine Begrünung mit hohem Ökologischen Nutzen formuliert.

Außerdem besteht der Wunsch, Möglichkeiten zum gemeinschaftlichen Gärtnern zu schaffen, z.B. durch das Anlegen eines Kräutergartens. Skulpturen, Liegebänke, ein Bücherschrank sowie ein Fairteiler von Foodsharing ergänzen die bunte Wunschliste. Auch das bereits oft diskutierte Thema des Hundekotbeutel-Spenders wird aufgeworfen.

Das Ranking, welche Eigenschaften für die Befragten einen „guten Park“ ausmachen, sieht folgendermaßen aus:

1. Sauberkeit
2. Sitzmöglichkeiten
3. Viele Pflanzen
4. Spielmöglichkeiten
5. Ruhe
6. Sicherheit
7. Gute Beleuchtung
8. Sportmöglichkeiten

Nach dieser breiten Beteiligung kann nun die nächste Phase zur Umgestaltung der Grünanlage an der Wilhelm-Klein-Straße eingeläutet werden. Ein externer Landschaftsarchitekt wird den Auftrag erhalten, aus all den gesammelten Ideen, Wünschen, Vorstellungen und Anregungen eine Entwurfsplanung zu erstellen.

Parallel dazu läuft weiterhin die bisher schon erfolgreiche Spendenaktion des Bürger- und Heimatvereins Refrath, bei der bis heute mehr als 7.000 Euro zusammenkamen.

Die Bankverbindung des Spendenkontos:
Bürger und Heimatverein Refrath e.V.,
Stichwort: Mehrgenerationspark
IBAN: DE55 3705 0299 0313 5777 25

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