200 Beamte arbeiten inzwischen mit Hochdruck daran, weitere betroffene Kinder und Täter zu identifizieren. Die NRW-Beauftragte für Opferschutz bietet ihre Hilfe an.

Am Donnerstag haben der Kölner Polizeipräsident Uwe Jacob und Kriminaldirektor Michael Esser die Beauftragte für Opferschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Elisabeth Auchter-Mainz empfangen.

Michael Esser, der seit Donnerstag die landesweiten Ermittlungen aus Köln leitet, betonte, dass inzwischen mehr als 200 Beamte mit Hochdruck daran arbeiten, betroffene Kinder zu identifizieren und die Täter aus deren Umfeld zu holen. Hohe Priorität gelte dem Opferschutz und der Opferhilfe für die bereits bekannten Opfer und ihre Angehörigen, die erst im Rahmen der Ermittlungen von den Taten erfahren hätten.

Die Opferschutzbeauftrage Elisabeth Auchter-Mainz erklärte, dass sie sich dafür einsetzen wird, dass den Kindern in ihren Familien sowie in Einrichtungen, in denen sie betreut werden, in enger Abstimmung mit dem polizeilichen Opferschutz geholfen wird.

Die Beauftragte für den Opferschutz ist über Hotline 0221 39909964 telefonisch zu erreichen.

Auch für Menschen, die an sich pädophile Neigungen entdecken, gibt es Hilfe: Das Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ bietet ein durch die Schweigepflicht geschütztes Behandlungsangebot für Menschen, die therapeutische Hilfe suchen, weil sie sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen und darunter leiden. Dazu gibt es hier mehr Informationen.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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