Das Rückhaltebecken ist hinter Bäumen und Büschen verschwunden. Foto: Screenshot Google Maps

Versteckt zwischen dem Gewerbegebiet Zinkhütte und dem alten Bahndamm liegt ein Regenrückhaltenbecken. Das muss saniert werden, dafür werden nun einige Bäume gefällt.

Nach Angaben der Stadtverwaltung ist die Sohle des offenen Erdbeckens an der Hüttenstraße, zwischen dem Krüger-Firmengelände und dem alten Bahndamm, undicht. Diese Sohle müsse zur Sanierung ausgetauscht werden. Gleichzeitig werde auch der Damm rund um das Becken und der Zufahrtsweg neu angelegt.

Dazu sei es wiederum notwendig, die inzwischen auf dem Areal herangewachsenen etwa 25 Bäume und zahlreiche Sträucher zu roden. Es handele sich um wild gewachsen Bäume mit relativ geringem Stammumfang, erläutert die Stadt auf Nachfrage.

Die eigentlichen Sanierungsarbeiten sollen im Frühjahr/Sommer durchgeführt werden. Die Rodungsarbeiten müssen jedoch vor Beginn der Schonfrist für Baum- und Heckenbewohner Ende Februar beendet sein. Daher beginne das städtische Abwasserwerk am kommenden Montag damit, die Bäume zu fällen.

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Redaktion

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7 Kommentare

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  1. Wie auf der Karte des Artikels zu sehen ist, liegt das Rückhaltebecken westlich des Krüger Geländes. Die Expansionspläne des Unternehmens und der Stadt gehen in Richtung des östlich gelegenen Waldes.

    Ich fände es spannend zu erfahren, wie denn die Altlastensituation in der Sole des Beckens ist. Da wird sicher das eine oder andere Schwermetall zu finden sein.

  2. Was genau könnte das mit Krüger zu tun haben? Wie die Stadt auf Nachfrage erläutert hat ergreift sie Vorsichtsmaßnahmen, um eine Gewässerverschmutzung zu verhindern.

  3. Rolf Havermann, diese Frage hatte ich auch sofort beim Lesen dieser Nachricht im Kopf…..”hat nicht so rein zufällig, im weitesten Sinne, irgendetwas mit Krüger zu tun??”
    und wieder einmal……ein Schelm, wer Böses hierbei denkt…………….

  4. Gute Frage. Hier kommt die Antwort der Stadtverwaltung:

    „In dem Regenrückhaltebecken an der Hüttenstraße kommt durch die angeschlossenen Regenwasserkanäle des Gewerbegebietes eine große Menge von Schwemmstoffen aus der Straßenentwässerung an (u.a. Gummiabrieb von Autoreifen). Laut „Trennerlass“ der Landesregierung muss ab einem bestimmten Verkehrsaufkommen der angeschlossenen Straßen eine Regenklärung erfolgen, bevor das Wasser dem Vorfluter (hier: Scheidtbach) zugeleitet werden darf (der Bereich Zinkhütte zählt dazu).

    Das zugehörige Regenklärbecken befindet sich in der Nähe der Senefelderstraße. Im Regenrückhaltebecken an der Hüttenstraße sammelt sich also das verschmutzte Wasser, das noch geklärt werden muss. Damit der Schmutz nicht vorab schon aus dem Rückhaltebecken heraus im Untergrund versickert und das Grundwasser belastet, muss die Sohle des Beckens abgedichtet werden.”

  5. Vielleicht ganz dumme Frage, aber ich bin neugierig: Warum muss die Sohle eines Regenrückhaltebeckens dicht sein ?

  6. Das ist nicht zufällig der Bereich, auf dem Krüger seinen Neubau hinsetzen will?