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6 Kommentare zu “Misslungener Schnellschuss auf der unteren Hauptstraße”

  1. Danke für diesen tollen, fachlich kompetenten Kommentar!

  2. Ob ich, von der Cederwaldstraße kommend, auf der Straße oder auf dem Gehweg fahren muss, macht schon einen Unterschied. Auf der Straße kann man voll durchziehen, auf dem Gehweg grenzt das an Lebensmüdigkeit.

    Eine Geschwindigkeitsbegrenzung findet naturgemäß statt, da Autofahrer die Radfahrer weder weghupen können noch totfahren wollen.

    Das eigentliche Problem ist aber: wie komme ich aus der Stadt wieder raus.

    Hier wurde die Einbahnstraße zur Sackgasse gemacht. Das gibt es nur in Bergisch Gladbach!

    Ich kann (der Radweg hört da auf) rechts abbiegen auf die Dechant-Müller-Straße und dann auf der Straße wenden.

    Das ist erlaubt aber gemeingefährlich.

    Alternative: absteigen, Zebrastreifen nutzen, Rad schieben bis zum nächsten Zebrastreifen, diesen überqueren, mich aufs Rad setzen und versuchen, auf den nächsten 20 Metern auf die Linksabbiegerspur zur Cederwaldstraße zu gelangen.

    Ebenfalls gemeingefährlich.

    Was machen die Meisten? Fahren über den Zebrastreifen und dann weiter als Geisterfahrer bis zur Cederwaldstraße.

    Auch nicht ungefährlich, die Ecke ist unübersichtlich, hatte dort schon zwei Beinahe-Unfälle.

    Aus der Stadt kommend fahre ich am liebsten Kalkstraße, Tannenbergstraße. Wenn man da nicht direkt über die Hauptstraße kommt gibt es ein paar Meter weiter zumindest eine Fußgängerampel.

    Der alte feuchte Traum von Bernhard (ADFC), einen Radweg über die derzeit nicht benötigten Gleise zu bauen, hilft nicht wirklich weiter. Nach Bensberg/Frankenforst/Refrath kann man ohnehin ab Finanzamt voll relaxt den Weg parallel zum Bahndamm nehmen, am Eisstadion kann man entweder durch bis Frankenforst oder am Saaler See entlang, Alter Trassweg, bis Refrath.

    Viele wollen aber gar nicht nach Bensberg oder Refrath, einfach nur einkaufen bei Kaufland, Medimax, Bäcker, Bioladen und anderen Geschäften.

    Es bleibt spannend, Nervenkitzel immer garantiert.

  3. So misslungen finde ich den „Schnellschuss“ der Stadt dort gar nicht.

    So war es Radfahrern schon seit langem gestattet dort auf der Fahrbahn zu fahren.
    Ich hatte vor einigen Jahren angeregt, dort einen verkehrsberuhigten Verkehrsbereich mit 20km/h Höchstgeschwindigkeit auszuweisen. Alle baulichen Kriterien würde die „Untere Hauptstraße“ erfüllen.
    Dies wurde im Verkehrsausschuss allerdings abgelehnt, weil angebliche die dortigen Händler befürchteten, dass nicht mehr so viele Kunden mit dem Auto kämen, insbesondere der dortige Fahrradladen wurde erwähnt *sic*. – Auf die Logik, Autofahrer fahren langsamer am Geschäft vorbei und halten seltener an, als wenn sie mit 50km/h am Schaufenster vorbeiflitzen muss mal erst einmal kommen.

    P.S.:
    Die untere Hauptstraße ist meines Wissens keine Landesstraße mehr, da in der damiligen Ratssitzung dieser Aspekt aufkam und vom Rat beschlossen wurde diese auf die Dechant-Müller-/Kalk-Straße zu verlegen, da dies Kostenneutral geschehen konnte.

    Ansonsten ist das Landesstraßenargument auch fadenscheinig, da es verwendet wurde um eine Verkehrsbeschränkung „Tempo 30“ auszuschließen, gleichzeitig aber zu ignorieren, dass die Beschränkung „Einbahnstraße“ verhängt wurde. Somit handelt es sich um eine Landesstraße, welche in westlicher Fahrtrichtung unterbrochen/unbenutzbar ist!

    Zum Thema Überholverbot – ja, dort ist kein Überholverbot ausgeschildert. De Facto existierte schon seit langem die Regel, dass Radfahrer nur mit ausreichendem Abstand überholt werden dürfen – dieser Abstand hat sich vor Gerichten als mind. 1,5m etabliert.

    Somit war und ist ein regelkonformes Überholen von Radfahrern dort unmöglich.

    Sobald die gestern im Bundesrat beschlossene StVO-Novelle durch den Bundestags rechtswirksam wird, ist dieser Abstand auch offiziell in in dieser zu finden. (https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/stvo-novelle-1688854)

    Mit ein, zwei Aktionstagen der Ordnungskräfte, könnte dort auch ein entsprechendes Regelbewusstsein bei allen Verkehrsteilnehmern forciert werden.

    Kraftfahrern, welchen es dann in der Hauptstraße zu langsam voran geht, bliebe ja die Kalkstraße als Alternative. Diese Wegführung war übrigens als Hauptverkehrsachse mit Erstellung des Driescher Kreisels intendiert.

    P.P.S.:

    „Vielleicht wäre es auch hilfreich, bei der nächsten Verkehrsschau dieses Brennpunktes Vertreter der Verkehrsteilnehmer mit ihren Ortskenntnissen und Erfahrungen einzuladen.“

    Die VwV-StVO sieht übrigens explizit die Einladung ortsfremder! Teilnehmer vor, damit sich eben keine regionalen Besonderheiten einschleichen, da die StVO Bundesweit gilt. Wird leider praktisch nirgendwo so Vollzogen. So würde z.B. da hierzugegend nahezu flächendeckende Parken auf Gehwegen, bei Sauerländern auf pures entsetzen stoßen; dort wurden nämlich Einführung des Verbotes in den 80er Jahren, dieses auch entsprechend durchgesetzt.

  4. @Carsten Vogt,

    wie kommen Sie auf so einen abstrusen Gedanken? Die allein auf den motorisierten Individualverkehr ausgerichtete Vekehrspolitik der vergangenen Jahrzehnte haben andere zu verantworten.

  5. Man könnte so langsam den Eindruck gewinnen, in der Stadtverwaltung sind Maulwürfe der Grünen aktiv, die durch solche verkehrspolitischen Maßnahmen ihre Wählerschaft für die Kommunalwahl so richtig mobilisieren wollen …

  6. Auch auf der Heitkamper Str. Ist nicht ganz klar ob sich hier ein Radweg befindet, ???
    Beschilderung oder zeichnen gibt es hier nicht
    Leider

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