Die Website des Kinderschutzbund

Die Kontaktbeschränkungen verlangen Familien und gerade den Kindern einiges ab. Wenn Eltern da an ihre Grenzen kommen können sie sich an das pädagogische Fachpersonal des Kinderschutzbundes wenden.

Was ist das nur für eine kuriose Zeit? Alles ist anders und ganz schön herausfordernd – besonders für Familien!

Kinder können aufgrund des Corona-Virus nicht in ihre vertrauten Kitas und Schulen gehen. Sie dürfen Oma und Opa nicht besuchen, Verabredungen sind nicht mehr möglich, der Spielplatzbesuch ist nicht erlaubt. Damit brechen gewohnte und haltgebende Strukturen für sie weg. Sie nehmen um sie herum angespannte, aufgeregte Erwachsene wahr. Alle wirken extrem besorgt.

Der tägliche Spagat zwischen beruflichen Verpflichtungen und der Vollzeit-Kinderbetreuung in Zusammenspiel mit persönlichen Ängsten oder Zukunftssorgen bringen Eltern an Ihre Grenzen. Besonders in Zeiten, in denen soziale Kontakte so massiv eingeschränkt werden, ist der Austausch und die Möglichkeit eines unterstützenden Gespräches von enormer Bedeutung.

Wenn Eltern an ihre Grenzen kommen, sich überfordert, gestresst fühlen oder ein offenes Ohr benötigen, können sie das pädagogische Fachpersonal des Kinderschutzbundes Rheinisch-Bergischer Kreis e. V. anrufen. Das Angebot richtet sich auch an Großeltern oder besorgte Nachbarn.

Beratungszeiten:

montags bis freitags von 9:30 – 12:30 Uhr und zusätzlich montags und dienstags von 14:00 bis 16:00 Uhr sowie am Donnerstagnachmittag von 16:00 bis 18:00 Uhr.

Telefon: 02202 – 33344 – Website

WEitere Beratungsangebote

Corona: Infoquellen, Telefonnummern und Anlaufstellen

Die zuständigen Behörden sind durch die Bewältigung der Corona-Pandemie massiv belastet. Viele Informationen finden sich hier im Bürgerportal und auf den Webseiten von Kreis und Stadt. Wir listen sie auf und nennen die Telefonnummern, falls Sie eine direkte Auskunft benötigen.

„Mit Kraft durch die Krise“

Zur „Woche der seelischen Gesundheit“ beschäftigt sich der sozialpsychiatrische Verein Die Kette e.V. mit den psychischen Auswirkungen der Pandemie und stellt praktische Hilfsangebote für jedermann vor. Zum Auftakt gibt es am Montag eine digitale Podiumsdiskussion.

Hier finden Menschen mit schweren Erkrankungen Hilfe und Beratung

Der Kreis RheinBerg bietet in einer neuen Broschüre eine Übersicht über die verschiedenen Anlaufstellen im Bereich der Hospiz- und Palliativversorgung sowie der Trauerbegleitung. Dabei werden auch die verschiedenen Formen der Versorgung erklärt und Begriffe erläutert.

„Ein Klick ersetzt nicht den Blick“

Corona belastet psychisch Erkrankte besonders intensiv, berichtet der Verein „Die Kette“, der in der Region rund 1600 Klient:innen betreut und berät. Das Internet habe nur bedingt geholfen. Corona hinterlasse bei den Strukturen und den Betroffenen viele Spuren, nur langsam entspanne sich die Situation. Dabei spielen Spaziergänge eine ganz besondere Rolle.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.