Die Website des Kinderschutzbund

Die Kontaktbeschränkungen verlangen Familien und gerade den Kindern einiges ab. Wenn Eltern da an ihre Grenzen kommen können sie sich an das pädagogische Fachpersonal des Kinderschutzbundes wenden.

Was ist das nur für eine kuriose Zeit? Alles ist anders und ganz schön herausfordernd – besonders für Familien!

Kinder können aufgrund des Corona-Virus nicht in ihre vertrauten Kitas und Schulen gehen. Sie dürfen Oma und Opa nicht besuchen, Verabredungen sind nicht mehr möglich, der Spielplatzbesuch ist nicht erlaubt. Damit brechen gewohnte und haltgebende Strukturen für sie weg. Sie nehmen um sie herum angespannte, aufgeregte Erwachsene wahr. Alle wirken extrem besorgt.

Der tägliche Spagat zwischen beruflichen Verpflichtungen und der Vollzeit-Kinderbetreuung in Zusammenspiel mit persönlichen Ängsten oder Zukunftssorgen bringen Eltern an Ihre Grenzen. Besonders in Zeiten, in denen soziale Kontakte so massiv eingeschränkt werden, ist der Austausch und die Möglichkeit eines unterstützenden Gespräches von enormer Bedeutung.

Wenn Eltern an ihre Grenzen kommen, sich überfordert, gestresst fühlen oder ein offenes Ohr benötigen, können sie das pädagogische Fachpersonal des Kinderschutzbundes Rheinisch-Bergischer Kreis e. V. anrufen. Das Angebot richtet sich auch an Großeltern oder besorgte Nachbarn.

Beratungszeiten:

montags bis freitags von 9:30 – 12:30 Uhr und zusätzlich montags und dienstags von 14:00 bis 16:00 Uhr sowie am Donnerstagnachmittag von 16:00 bis 18:00 Uhr.

Telefon: 02202 – 33344 – Website

WEitere Beratungsangebote

Home Schooling & Home Office: Wie gehen Familien am besten damit um?

Schule bedeutet mehr als nur das Lernen des Unterrichtsstoffes, erklärt Bernhard Winkelmann, Schulpsychologe des Kreises. Eltern können im Lockdown das nicht alles auffangen. Was gegen die Doppelbelastung aus Home Schooling und Home Office hilft, und wie man bei Kritik an der Schule agieren sollte, erklärt er im Interview.

Gewalt an Frauen ist keine Privatsache

Der „Runde Tisch keine Gewalt an Frauen im Rheinisch-Bergischen Kreis“ hat einen mehrsprachigen Flyer herausgegeben, der sich an alle richtet, die Gewalt erleben oder beobachten. Der Flyer erklärt, was Gewalt ist und bietet Hilfe an.

So können Kinder und Familien im Lockdown entlastet werden

Die Schließung von Schulen und Kitas hilft bei der Bekämpfung der Pandemie, sagt die Kinderärztin Petra Zieriacks. Damit würden aber die Familien und vor allem die Frauen und Kinder schwer belastet – daher müssten die LehrerInnen und ErzieherInnen auch im Lockdown direkten Kontakt zu den Kinder halten. Und zwar täglich. Gleichzeitig gibt die Fachärztin einige praktische Tipps, wie der Alltag positiv gestaltet werden könne.

Zuständigkeit der Pflegeberatung wechselt zum Kreis

Zum Jahresbeginn wechselte die Zuständigkeit der Pflegeberatung von der Stadt Bergisch Gladbach zum Rheinisch-Bergischen Kreis. Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergisch Gladbach können sich dann beim Rheinisch-Bergischen Kreis zum Thema Pflege beraten lassen.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.