Einen Lieferdienst für Brötchen hat die Bäckerei in Schildgenen schon lange. Jetzt kann man die Backwaren bei Pieper aber auch online bezahlen. Dahinter steckt ein Stammgast, der sich ein wenig mit IT auskennt.

Bäckereien gehören zu Grundversorgung, Brot und Gebäck gehen immer. Aber auch sie leiden unter der Corona-Krise, der Absatz geht zurück. Zum Beispiel, weil sich Kunden in Quarantäne befinden oder freiwillig nicht mehr raus gehen.

Einige Bäcker bieten einen Drive-In an, andere liefern telefonische Bestellungen aus. Dazu gehört auch das Café Pieper. Die Bäckerei an der Altenberger-Dom-Straße in Schildgen hat jetzt ihren Lieferdienst digital aufgerüstet: in einem Online-Shop können alle Brot- und Brötchensorten ausgesucht und auch gleich bezahlt werden.

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„Die Gesundheit des Teams und unserer Kunden ist uns ein extrem wichtiges Anliegen. Daher empfehlen wir, online und kontaktlos zu bezahlen.” sagt Herbert Pieper, Chef der Bäckerei.

Unterstützt wird die Bäckerei dabei von ihrem Stammkunden Janick Ast. Der Bergisch Gladbacher hatte bei einem großen Software-Hersteller aus dem Münsterland gearbeitet und kennt sich gut mit digitalen Bestellsystemen aus.

Eigentlich studiert der 24-Jährige, aber auch im Studium fällt aufgrund der Corona-Krise aus. Er sei mit Herbert Pieper ins Gespräch gekommen, schnell habe sich die Innovationsidee konkretisiert. Jetzt steht Ast bereit, um weitere Betriebe aus Bergisch Gladbach beim kontaktlosen Außer-Haus-Verkauf zu unterstützen.

Die Brötchen werden im gesamten Stadtgebiet und zum Teil darüber hinaus ausgeliefert, jeweils zwischen 6 und 10 Uhr, zu Gebühren zwischen 1,50 und 2,50 Euro.

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  1. Ich bin froh, dass die Bäckerei Pieper nicht das ganze Stadtgebiet mit Brötchen beliefert. Denn dann wären diese ja auch wieder Massenware und hätten nicht mehr die gewohnt gute Qualität. Dann kann ich mir auch ein ge”lob”tes Brötchen kaufen. Die gibt es ja mittlerweile an jeder Ecke in der Stadt.

  2. “Die Brötchen werden im gesamten Stadtgebiet und zum Teil darüber hinaus ausgeliefert”

    Also das “gesamte Stadtgebiet” ist dann doch etwas größer als der Bereich, in dem geliefert wird.
    Damit das nicht falsch verstanden wird: ich möchte hier nur auf eine mMn unsaubere Formulierung hinweisen, das jetzt ausdrücklich keine Kritik an der Sache – ich finde es klasse, dass eine lokal verwurzelte Bäckerei solche neuen Wege geht. Und dass man das Liefergebiet nicht komplett ausufern lässt, wird nicht zuletzt rein praktische Gründe haben (die erwartbare Nachfrage z.B. aus Bensberg, was ja durchaus zum “gesamten Stadtgebiet” gehört, dürfte den damit verbundenen Aufwand nicht rechtfertigen).