Die Sammlung „Kunst aus Papier“ wächst: 25 Werke und Werkgruppen von 15 Künstlern konnte das Kunstmuseum Villa Zanders ankaufen, dank der Unterstützung des Galerie+Schloss Vereins.

Ab dem 5. Juni 2020 ist die Ausstellung “NEU AUFGESTELLT – Neuerwerbungen, Schenkungen, Dauerleihgaben und mehr” in den beiden Ausstellungsetagen des Kunstmuseum Villa Zanders zu besichtigen. Der Galerie+Schloss e.V. hat an den Neuerwerbungen der letzten Jahre einen erheblichen Anteil. Der Ankauf von insgesamt 25 Werken und Werkgruppen von 15 Künstlerinnen und Künstlern wurde erst durch die Unterstützung des Galerie+Schloss e.V. ermöglicht.

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In dieser Woche fand die offizielle Übergabe dieser Werke an die Sammlung „Kunst aus Papier“, vertreten durch Dr. Petra Oelschlägel, Leiterin des Kunstmuseum Villa Zanders, durch Dr. Wilhelm Krieger, den 1. Vorsitzenden des Galerei+Schloss e.V. statt.

Bereits in den 1980er Jahren wurde damit begonnen, in der Papierstadt Bergisch Gladbach eine Sammlung mit künstlerischen Arbeiten aufzubauen, die den Werkstoff Papier in all seinen Erscheinungsformen und Gestaltungsmöglichkeiten widerspiegeln. Inzwischen umfassen die Bestände der Sammlung „Kunst aus Papier“ knapp 500 Arbeiten.

Darunter finden sich zahlreiche Werke so renommierter Künstler*innen wie Jenny Holzer, Erwin Heerich, Ignatio Uriarte oder Barbara Camilla Tucholski, die durch Mittel oder auf Vermittlung des Galerie+Schloss e.V. angekauft werden konnten.

Der gemeinnützige Galerie+Schloss e.V. ist der wichtigste private Förderer des städtischen Museums. Gemäß seines Vereinszwecks der Förderung von Kunst und Kultur werden durch ihn nicht nur die Ausstellungen und das Vermittlungsprogramm des Kunstmuseums weitreichend unterstützt, sondern auch immer wieder wichtige Ankäufe finanziert oder durch Co-Finanzierungen ermöglicht.

Dieses bürgerliche Engagement ist lebenserhaltend für eine Sammlung,  deren städtischer Ankaufsetat seit Jahren fast bei null liegt. Eine Sammlung muss wachsen, um lebendig und für die Gegenwart relevant zu bleiben, soll sie doch nicht nur die mediale und kunsthistorische Entwicklung abbilden, sondern auch auf aktuelle Tendenzen und Fragestellungen reagieren können, um einen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.

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