Über das Hof- und Fassadenprogramm erhalten Grundstückseigentümer in Bensberg Geld für die Aufwertung ihrer Häuser. Nun wurde der erste Antrag des Hof- und Fassadenprogramms bewilligt. Gefördert werden Kosten für eine ganze Reihe an Verschönerungsmaßnahmen zur Aufwertung und „Inszenierung” von Fassaden.

Das Hof- und Fassadenprogramm ist eine Maßnahme im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg, das Grundstückseigentümern ermöglicht öffentliche Mittel für die Verschönerung der Hausfassaden und für Begrünungsmaßnahmen zu beantragen.

Die Stadt Bergisch Gladbach, das Land NRW und der Bund unterstützen das Programm, um zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität und damit zur Aufwertung Bensbergs beizutragen. Bereits seit Mitte Januar ist es möglich eine Förderung durch das Hof- und Fassadenprogramm zu beantragen.

Start in der Steinstraße

Nun kann sich der erste Eigentümer und Antragsteller über den bewilligten Antrag freuen. Die Arbeiten zur Aufwertung einer Hausfassade in der Steinstraße können starten: Die Ansicht der Immobilien an der stark frequentierten Steinstraße ist heute geprägt von den Rückseiten der Häuser der Schloßstraße. Durch die Förderung ist es nun möglich die Fassade aufzuwerten und besser zu inszenieren.

Das Engagement des Eigentümers zeigt, dass trotz der Corona-bedingten Einschränkungen ein Vertrauen auf eine positive Entwicklung des Standortes Bensberg besteht. „Wir hoffen, dass dieses positive Beispiel auch andere Eigentümer dazu motiviert, sich an dem Programm zu beteiligen. So können wir gemeinsam zur Aufwertung von Bensberg beitragen“, freut sich Helge Mehrtens, Sachgebietsleiterin der Städtebauförderung und Mitorganisatorin des InHK Bensberg. 

Bis 50 Prozent Förderung

Der Förderbeitrag von Bund, Land und der Stadt Bergisch Gladbach kann dabei bis zu 50 Prozent der Kosten betragen. Gefördert werden beispielsweise ein farblicher Anstrich der Fassade, die Aufwertung von Dächern, die Beseitigung von veralteten Werbeanlagen oder die Erneuerung von erhaltenswertem Fassadenschmuck, Haustüren und Schlagläden.

Zusätzlich ist auf privaten Grundstücken die Entsieglung und Begrünung der Freiflächen sowie die Aufwertung, zum Beispiel mit Fahrradständern oder Mülltonnen-Einhausungen, förderfähig. Zur Verbesserung der Zugänglichkeit von Ladenlokalen und Wohngebäuden werden auch Maßnahmen an Eingängen, Treppen oder Wegen finanziell unterstützt. Zusätzlich gibt es Zuschüsse für Fassaden- und Dachbegrünungen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich vom Stadtteilbüro Bensberg beraten lassen. Wegen der Corona-Pandemie sind derzeitig ausschließlich telefonische Sprechstunden möglich: Mittwochs und donnerstags jeweils zwischen 9.30 Uhr und 13.30 Uhr unter der Rufnummer 0174-1763082.

Ab dem 25. Juni sind auch Beratungen vor Ort, in der Schloßstraße 59, wieder mit eingeschränkten Öffnungszeiten möglich: donnerstags zwischen 9.30 Uhr und 13.30 Uhr.

Weitere Informationen zum Hof- und Fassadenprogramm können nachgelesen werden unter https://www.bergischgladbach.de/das-hof-und-fassadenprogramm.aspx.

Mehr zum InHK Bensberg finden Sie unter https://www.bergischgladbach.de/inhk-startseite.aspx.

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Pressestelle Stadt BGL

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6 Kommentare

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  1. Sehr geehrter Herr Esser, wir scheuen die Antwort nicht – obwohl es sich nicht um einen redaktionellen Beitrag, sondern um einen der Pressestelle der Stadt handelt. Das Fassadenprogramm ist ein Bestandteil des Integrierten Handlungskonzeptes Bensberg, die Mittel stammen zum größten Teil von Land und Bund, sind mit Auflagen verbunden und für Bensberg zweckgebunden.

  2. Lieber Lothar Eschbach, wann und wo ich „rufe“ sei bitte mir überlassen. Eine einfache Frage als „laut“ zu empfinden, nur weil sie unterhalb eines Artikels gestellt wird, ist schon interessant…

    Zudem: Die Frage ist – offenbar nicht nur aus meiner Sicht, wie mir von einigen die mich ansprachen versichert wurde – absolut legitim, zumal ALLLE Gladbacher das zahlen.

    Wenn man diese einfache Frage nicht scheuen muss, kann man sie ja auch (redaktionell?) beantworten. Oder?

  3. Liebe Lothars (Bitte um Entschuldigung für diese vertrauliche Anrede, bot sich einfach so an),
    Der “Zankapfel” ist sehr klein, kaum zu sehen. Nach meiner Erinnerung steht ein 5-stelliger Betrag zur Verfügung. Das ist viel Geld, aber ein Klacks gegenüber dem Bedarf, und der Verwaltungsaufwand droht sicherlich höher zu werden als die Summe der Förderung.
    Dabei steht wohl außer Frage, dass ein tatsächlich wirksames Programm benötigt wird, um die Attraktivität (in diesem Fall) von Bensberg zu erhöhen.

  4. Lieber Lothar Esser, warum dieser öffentliche laute Ruf??? Der Euro kann halt nur einmal ausgegeben werden, egal, wo er herkommt. Wenn also für ihren „Sprengel“ ein Inhk, ein integriertes Handlungskonzept erstellt wird, dann werden die Mittel aus dem Staedtebaufoerderungsprogramm auch dort zur Verfügung stehen.
    Hoffentlich passiert das dann mit richtiger Bürgerbeteiligung und nicht so wie in Bensberg. Ein Erlebnis, fast wie der FNP, die Verwaltung weiß, was Bürger wünschen. Also, freuen Sie sich, dass es die Mittel noch nicht für Sie gibt. Aber Bensberg ist doch auch Bergisch Gladbach….

  5. Wieso ist das auf Bensberg beschränkt? Es wird mit aus städtischen Geldern bezahlt, die zahlen ALLE Bergisch Gladbacher!