Benno Nuding und Rainer Röhr führen die FWG und auch ihre Kandidatenliste an.

Die Freie Wählergemeinschaft hat sich in Bergisch Gladbach neu gegründet und tritt bei der Kommunalwahl im September zum ersten Mal an. Am Montag präsentiert der Vorsitzende Benno Nuding Kernpunkte des Programms: Stadtentwicklung, Verkehr, Bürgerbeteiligung.

Die neu formierte FWG ist aus den Bürgerinitiativen zum Flächennutzungsplan entstanden, ihre Vertreter wollen jetzt dauerhaft für eine nachhaltige Stadtentwicklung einsetzen, aber auch für einen andere Politikstil und für eine echte Bürgerbeteiligung.

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Benno Nuding, der Vorsitzende, und sein Vertreter Rainer Röhr, stellen die Ziele und Strategie beim nächsten BürgerClub des Bürgerportals vor:

Montag, 15. Juni, 19:30 Uhr als Zoom-Videokonferenz
Hier können Sie sich am Montag einschalten (bitte klicken)

Zur Person

Benno Nuding wohnt in Schildgen, wo er aufgewachsen ist. Vater von vier erwachsenen Töchtern. Leitender Oberarzt an der Frauenklinik am EVK Bergisch Gladbach. War aktiv im Bündnis der Bürgerinitiativen gegen den Flächennutzungsplan. Die geplante massive Zerstörung von Grünflächen und die mangelhafte Bürgerbeteiligung führten zum Entschluss, sich aktiv für die FWG an der Kommunalpolitik zu beteiligen.

Für ihn steht fest: „Stadtentwicklung und Verkehr werden die Lebensqualität in unserer Stadt entscheidend prägen.“

Rainer Röhr in Katterbach seit 1980 beheimatet, war Geschäftsführer des Bundesverbandes der Friseure und Pressesprecher im Bündnis der Bürgerinitiativen gegen den Flächennutzungsplan.Besonders die Finanzpolitik der Stadt liegt ihm am Herzen:

Er sagt: „Der Kommunalhaushalt ist nur auf den ersten Blick langweilig, in Wirklichkeit zeigt sich aber genau dort, welche Politik in der Stadt gemacht wird.“

Hintergrund: Der BürgerClub

Wie immer im BürgerClub geht es darum, die lokalen Akteure mit den Bürgern ins Gespräch zu bringen, direkt und über die eingefahrenen Lagergrenzen hinweg. Auch die Anhänger (und Vertreter) anderer Parteien sind herzlich eingeladen.

Wie funktioniert der BürgerClub?

Zunächst nutzen wir eine Videokonferenz für den BürgerClub. Das erfordert natürlich einen besonders rücksichtsvollen Umgang miteinander, die Kunst des Ausredenlassens ist besonders gefordert. 

Bitte melden Sie sich mit Ihrem Namen an und schalten Sie die Videokamera ein, wenn Sie mitdiskutieren wollen. Sie können als Beobachter aber auch anonym bleiben. 

Wenn Sie mitreden wollen, benutzen Sie am besten ein Headset (viele Handy-Kopfhörer haben auch ein Mikrofon) und schalten Sie an Ihrem Gerät (Handy, Tablett, Laptop) das Mikro ein. 

Gebrauchsanleitung Zoom

Zoom ist eine Videokonferenzsoftware, wir verwenden die kostenpflichtige Version, die einen besseren Datenschutz bietet. Die Teilnehmer des Bürgerclubs können Zoom kostenlos nutzen. 

Wenn Sie bereits mit Zoom arbeiten reicht ein Klick auf den Link, ab 19:20 Uhr ist der Warteraum geöffnet. Kamera, Mikro, Chat an, fertig. 

Wenn Sie noch nichts mit Zoom zu tun hatten können Sie teilnehmen, OHNE das Programm herunter zu laden:

  • Klicken Sie auf den Einladungslink
  • Im Internet-Browser öffnet sich ein Fenster. 
  • Sie werden aufgefordert, das Programm zu installieren. Lehnen Sie ab.
  • Klicken Sie bitte auf „klicken Sie hier”.
  • Falls nötig lehnen Sie die erneute Aufforderung zur Installation ab.
  • Wählen Sie die Option „treten Sie über Ihren Browser bei”.
  • Geben Sie Ihren Namen ein
  • Stimmen Sie den Nutzungsbedingungen zu
  • Geben Sie Kamera und Mikrofon frei

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. Da werden die nahenden K-Wahlen wohl von ziemlichen Windböen in den „oberen Luftschichten”, aber auch einigen hiesigen Heißluftströmen gleich über der Strunde beweht werden;

    sprich von (post-)coronaischen Wellen / Wogen / Wirren, v.a. deren Kollateralfolgen noch schwebenden Ausmaßes und ggf. auch noch den gerade anlaufend neuen Schanzarbeiten und Gräbenziehungen im schaumig ungesund erregten Großkampf der „-ismen“ wie „Anti …-Ismen“ einerseits;

    sowie den wechselweise tönenden wie zugleich tönernen Erneuerungsbekundungen der beiden hiesigen, jüngst in zwei Blöcken formierten Altkräfte (Tripple-GrünRotGelb oder -RotGrünGelb – die Innenverteilung samt Auswirkung wird auch noch spannend – gegen Solo-Schwarz) andererseits (von den übrigen Klein-Playern im bisherigen Rat ist noch wenig bis nichts zu hören).

    Einziger Newcomer im Spiel um Sieg und Platz hier jedenfalls: Die Freien Wähler (FWG).

    Hervorgegangen aus einer substanziell gefassten und unmittelbar aus der Bürgerschaft kompetent vorgetragen konstruktiven Begleitung wie berechtigten Kritik am Flächennutzungsplan in Gehalt und Verfahren.

    Der wurde seinerzeit noch (also vor der Rot-Schwarzen Scheidung und „Neuverliebung“ von Rot ) per eisern bzw. betoniert „Großer Kooperation“ eben aus Schwarz und Rot (partiell sekundiert von Gelb) in Treue fest durchplaniert.

    Wer sich also wünscht, dass der FNP-Komplex als kommunale Königsdisziplin eigenverantwortlicher Gestaltung von Stadtraum, -struktur und -bild künftig genutzt wird für das intelligente Entwickeln einer zukunftsfest ganzheitlichen Stadtplanung im gerade begonnenen 3.Jahrtausend (und das erschöpft sich eben nicht im möglichst hochtourigen Ausweisen von Bauflächen, wo immer man ihrer habhaft zu werden glaubt),

    der kann, wenn er will, mit der FWG einen neuen Akzent im künftigen Stadtrat setzen, heißt einen Akteur auf‘s Feld schicken, der unabhängig, unverbraucht und unbefangen, dazu frei von jeder Ideologie und ohne die ein wie andere „parteiliche Verstopfung“ aus Jahrzehnten dann die sonst oftmals üblichen Verkantungen und baldigen Erlahmungen im Ratsbetrieb mit verhindern hilft.

    Den Versuch wär‘s doch wert, und dem neuen Rat würde es im Ganzen gut tun. Ich bin da jedenfalls gespannt.