Nach Ansicht der CDU-Ratsherren Willnecker und Kockmann hat sich der Einsatz für den Neustart am Kombibad gelohnt: Die Neueröffnung des Paffrather Wohnmobilplatzes erfülle auch einen sozialen Zweck.

Als „richtige Maßnahme, die einem aktuellen Urlaubs-Trend gerecht wird“, hat CDU-Stadtratsmitglied Josef Willnecker den Beschluss zur Wiedereröffnung  des Wohnmobilstellplatzes auf dem Freizeitgelände in der Nähe des Paffrather Kombibads bezeichnet.

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Karlheinz Kockmann und Josef Willnecker

„Es ist sicherlich der Beharrlichkeit der CDU-Fraktion und des CDU-Ortsverbandes Paffrath/Hand zu verdanken, dass dieser traditionsreiche Stellplatz – mit neuer Konzeption – im Frühjahr kommenden Jahres wieder für Wohnmobil-Urlauber aus der weiteren und näheren Umgebung zur Verfügung steht“, äußert Willnecker, Vorsitzender des zuständigen CDU-Ortsverbandes,  in einer Pressemitteilung der CDU-Fraktion.

Nach einem Mehrheitsbeschluss während der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses (HFA) wird die „GL Service gGmbH“ im Auftrag und auf Rechnung der „Bädergesellschaft mbH“ den ordnungsgemäßen Betrieb des Stellplatzes übernehmen.

„Da der Gesellschaftszweck der GL Service die Beschäftigungsförderung von arbeitssuchenden Menschen, gerade auch von Langzeitarbeitslosen, ist, erfüllt diese Auftragszuweisung auch einen wichtigen sozialen Zweck“, unterstreicht Karlheinz Kockmann, der ebenfalls für die CDU dem Stadtrat angehört.

Als Vorstandsmitglied im CDU-Ortsverband Paffrath/Hand hatte er sich gemeinsam mit Josef Willnecker vehement für die Wiederinbetriebnahme des Stellplatzes eingesetzt. „Wir mussten schon recht hartnäckig am Ball bleiben, um dieses Projekt einem Neuanfang zuzuführen“, blickt  Kockmann zurück.

Dass einige SPD-Ratsmitglieder in der HFA-Sitzung dem Antrag zustimmten, sei erfreulich, fügt er hinzu.  

Wegen Anwohner-Beschwerden war der Stellplatz im Frühjahr 2019 auf der Grundlage einer Ordnungsverfügung geschlossen und zeitweise abgesperrt worden. Das hatte wiederum Verärgerung bei Wohnmobil-Urlaubern ausgelöste, die von der Sperre nichts gewusst und den Platz vergeblich angefahren hatten.  

Die „GL Service“ als Betreiber

Das neue Konzept basiert auf einen geordneten Betrieb  – mit der Präsenz eines Platzwartes, der zu den üblichen An- und Abfahrzeiten der Wohnmobile als Ansprechpartner und Einweiser anwesend sein wird. Die Anlage erhält eine Schranke sowie eine besser Beleuchtung.

Auch die Stromversorgung der einzelnen Stellplätze soll modernisiert werden. Zudem übernimmt die „GL Service“ die Platzpflege mit Grünschnitt und Säuberung. Die reine Stellplatzmiete (ohne Strom und Wasser) wird in einer  vorläufigen Kalkulation mit 10 Euro pro Nacht angegeben.

Bei einer Auslastung von 30 Prozent werden sich die zu erwartenden Einnahmen auf rund 12.000 Euro belaufen, bei einer 50-Prozent-Nutzung bei etwa 20.000 Euro. Der jährliche Zuschussbedarf beträgt nach dem Verwaltungs-Konzept  rund 45.000 Euro. 

Josef Willnecker, der auch Erster Stellvertretender Bürgermeister ist, bekräftigt: „Bergisch Gladbach muss sich stärker für den Tourismus öffnen. Die Urlaubsgestaltung mit dem eigenen Wohnmobil boomt derzeit. Was auch zählt: Der Stellplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Diepeschrather Wald. Zudem können die Gäste das attraktive Kombi-Bad nutzen.“

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1 Kommentar

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  1. Finden wir gut. Nirgends wo im Gladbach gibt es mehr Parkplätze und Platz für Wohnmobile wie am Paffrather Schwimmbad
    Gruß Robert Antoni