Dr. med. Marc K. Schuler ist Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie im Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach (EVK)

Dr. med. Marc K. Schuler konnte in seinem ersten Jahr als Chefarzt am Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach bereits viele knifflige Fälle lösen und medizinische Neuheiten einführen.

Er hat nicht nur viele neue Behandlungsformen etabliert, sondern seit seinem Antritt bereits spektakuläre Fälle gelöst: Dr. med. Marc K. Schuler ist seit Juli 2019 der Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie im Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach (EVK).

Selbst eine abgebrochene Messerspitze aus dem Körper eines Mannes zu holen, der in einer Auseinandersetzung von hinten niedergestochen worden war, stellte für den Mediziner kein Problem dar. Der Rettungsdienst hatte den Schwerverletzten gleich in die Unfallchirurgie des EVK eingeliefert, in der Dr. Schuler die mehrere Zentimeter lange Messerspitze mittels Röntgenaufnahmen lokalisieren und in einer Notoperation aus dem Brustkorb des Patienten entfernen konnte.

„Der Mann konnte sich durch unser schnelles Eingreifen vollständig erholen und zufrieden die Klinik verlassen“, erinnert sich Dr. Schuler. Für das Evangelische Krankenhaus kein alltäglicher Fall, für den erfahrenen Unfallchirurgien aber keine ganz neue Situation.

Dr. Schuler hat in den letzten 20 Jahren „praktisch im OP gelebt“, wie er sagt. „Dabei habe ich Tausende Operationen, oft auch höchster Schwierigkeitsgrade, durchgeführt. Wenn ich mal nicht im OP stand, habe ich spannende Fortbildungen besucht.“

Breites Spektrum

Neben operativen Eingriffen an der Wirbelsäule gehören Hände, Füße, Knie, Hüften und Schultern sowie künstliche Gelenke zum Spektrum des Mediziners. „Wir decken die gesamte Orthopädie und Unfallchirurgie vom Scheitel bis zur Sohle ab – und zwar vom Säugling bis zum Senior“, sagt Dr. Schuler und nennt als Beispiele die Behandlung kindlicher Frakturen und Wachstumslenkung sowie Trümmerbrüche höchster Komplexität.

Dr. Schuler verfügt über mehrere Spezialisierungen im operativen und konservativen Fachbereich, die weit über die reine Orthopädie und Unfallchirurgie hinausgehen, unter anderem als Sportarzt, Röntgenfachmann und Notarzt.

Komplizierte Tauchunfälle

Als Reserveoffizier der Bundeswehr behandelt Dr. Schuler außerdem orthopädisch-unfallchirurgisch betroffene Soldaten und Zivilisten an der Sanitätsakademie der Bundeswehr in München.

Zudem besitzt der Mediziner eine Ausbildung als Arzt für Tauch- und Überdruckmedizin – Kampfschwimmer, Minentaucher, unter Wasser arbeitende Brückenpioniere sowie U-Boot-Fahrer sind dort besonders betroffen.

Weiterhin ist Dr. Schuler in strategisch-aero medizinischer Evakuierung ausgebildet, also der Rückholung deutscher Personen mittels fliegenden Intensivstationen aus dem Ausland.

Auch im Beruf sportbegeistert

Eine besondere Leidenschaft hat Dr. Schuler als ambitionierter Sportler und Sportarzt für den Bereich der Sportmedizin. Dort sind minimal-invasive arthroskopische Verfahren mit etwa fünf Millimeter großen Hautschnitten, den modernen rekonstruktiven Verfahren an Bändern, Knorpeln sowie anderen Weichteilen des Körpers und kosmetische Nahttechniken mit durchsichtigen selbstauflösenden Fäden seine besondere Spezialität.

Darüber hinaus vertritt Dr. Schuler die Überzeugung, dass Menschen bis ins hohe Alter aktiv bleiben sollten. Er selbst ist in seiner Freizeit vom Turniertanz bis zum Kampfsport in verschiedenen Bereichen aktiv.

Beweglichkeit erhalten

Die rasche Genesung der Patienten des Bergisch Gladbacher EVK liegt ihm ganz besondes am Herzen. „Unsere Patienten sollen schnell wieder Spaß am Leben haben. Deshalb operieren wir so, dass nach Bein- oder Wirbelsäulen-Eingriffen die betreffenden Bereiche sofort wieder voll belastet sowie nach Schulter-Operationen sofort die Arme bewegt werden dürfen.

Damit erhält und verbessert man die Fitness der Betroffenen, da keine langen Ruhephasen nötig sind. Lebenslange Aktivität durch einen gesunden Bewegungsapparat, dafür stehen wir“, so der Mediziner.

Innovativste Endoprothesen

Damit dies gelingt, setzt Dr. Schuler auf die modernsten und innovativsten Behandlungsformen und Technologien, etwa im Bereich der Endoprothetik – also bei Implantaten, die im Körper bleiben. Künstliche Knie-, Hüft- und Schultergelenke aller Art setzt er alltäglich im EVK gewebeschonend ein.

Unter anderem kommen am EVK als Besonderheit winkelstabile Wirbelsäulenimplantate bei Wirbelkörperbrüchen zum Einsatz, die minimal-invasiv über kleine Hautschnitte an ihren Einsatzort gebracht werden. Der Erfolg ist unmittelbar spürbar: „Schon Minuten nach der Operation können die Patienten wieder normal gehen und sich normal bewegen“, sagt Dr. Schuler.

Modernste OP-Techniken

„Im OP unterstützt mich ein Team fähiger und freundlicher Mitarbeiter, dem das Wohlergehen der Patienten das Wichtigste ist. Außerdem finden sich Schnittstellen zur modernen Robotik der Orthopädie und Unfallchirurgie: So setzen wir regelmäßig einen pneumatischen Armhalter, einen elektrischen Beinhalter und völlig röntgendurchlässige OP-Tische aus Carbon ein”, sagt Dr. Schuler.

„Ein neues fahrbares Röntgengerät, das außer gestochen scharfen Bildern auch während der Operation 3-D-Computertomographien in nur etwa 30 Sekunden machen kann, vervollständigt die eingeführten technologischen Neuerungen“, berichtet Dr. Schuler.

Beinverlängerung mit Marknägeln

„Die meisten Probleme lösen wir zur Zufriedenheit unserer Patienten und ärztlichen Kollegen sofort. Die Klinik besitzt inzwischen auch die elegantesten anatomisch geformten Marknägel, Platten und Schrauben, die es weltweit gibt“, so Dr. Schuler.

„Marknägel sind speziell angepasste Titan-Rohre, die als optimale Kraftträger in einen Röhrenknochen geschoben und mit Schrauben befestigt werden, damit sofort unter Vollbelastung eine Extremität wieder verwendet werden kann“, erklärt der EVK-Chefarzt.

„Es gibt sogar Marknägel, mit denen wir Beine um bis zu fünf Zentimeter pro Knochen, etwa bei Oberschenkel- und Unterschenkelknochen, per Fernbedienung auf die optimale Länge angepasst verlängern können, wenn ein Bein kürzer ist als das andere.“

Angekommen im Rheinland

Der Weg nach Bergisch Gladbach ans Evangelische Krankenhaus führte für Dr. Schuler unter anderem über eine Reihe hoch spezialisierter Krankenhäuser und Kliniken, an denen er jeweils sein spezielles Fachwissen erwarb und teilweise bereits als leitender Arzt und Chefarzt vorstand.

Ursprünglich stammt der Mediziner aus der Region Stuttgart, fühlt sich aber im Rheinland besonders wohl: „Ich mag die Mentalität der Menschen und habe meine Facharzt-Prüfung vor einigen Jahren bewusst an der Ärztekammer Düsseldorf gemacht, weil ich gerne hier arbeite.“

Enger Kontakt mit den Mitmenschen

Der Kontakt zu den Menschen in der Region ist ihm sehr wichtig. „Ich möchte ein alltäglich zugänglicher Chefarzt sein“, sagt Dr. Schuler. Die Chefarztbehandlung bietet er in seiner Klinik für privat versicherte und für gesetzlich versicherte Patienten.

Doch auch die Aus- und Weiterbildung seines Teams ist dem Mediziner wichtig. „Ich besuche viele Fortbildungen und gebe mein Wissen auch sehr gerne weiter“, so Dr. Schuler, der in den kommenden Jahren noch viel vor hat am Evangelischen Krankenhaus Bergisch Gladbach und sich auf die künftigen Kontakte zu seinen Mitmenschen freut.

Kontakt

Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach
Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wirbelsäulenchirurgie
Ferrenbergstraße 24 | 51465 Bergisch Gladbach 
02202 122 – 2320 
E- Mail: unfallchirurgie@evk.de 
Website

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