Die Bergisch Classics mussten Corona weichen. Aber das abgespeckte und strenge Konzept des Late-Entry-Turniers für Kurzentschlossene fand viel positives Feedback. Das Ergebnis: vier Siege und 28 Platzierungen für Reiter aus den Reihen des Reitvereins Hebborner Hof.

Vier Siege und 28 Platzierungen, das ist die glückliche Bilanz der Vereinsreiter nach dem Late-Entry-Turnier auf dem Hebborner Hof. Weit vorne die Amazonen im Springsattel: Vereinsreiterin Lara Wittlings schaffte davon sechs Platzierungen, Franziska Zimmermann landete fünf Mal bei den Besten und Ina von Bormann sprang vier Mal auf vordere Ränge in der Parcourswertung.

Kaum war die Turniersaison nach Corona-bedingter Zwangspause im Pferdesport wieder ein wenig in Gang gekommen, hatten die Aktiven vom Reiterverein Hebborner Hof die Ausschreibung zu einem Turnier für Kurzentschlossene aus der Tasche gezaubert.

Denn eigentlich ist der August im Vereinskalender reserviert für das große Sommerturnier, die Bergisch Classics. Doch die Corona-Pandemie machte einen dicken Strich durch diesen Kalendereintrag, nichts wurde es mit der Großveranstaltung und vielen Tausend Zuschauern.

Die besonderen Bedingungen erforderten es: Ausschließlich Reiter und ihre Pferde mit höchstens einer Begleitperson sowie unabkömmliche Offizielle und Helfer waren erlaubt. Insgesamt sechs Dressur- und acht Springprüfungen an drei Turniertagen standen am Ende auf dem Turnierplan dieses Sommers. 

Abgespeckt war also das Konzept des Teams um Turnierleiter Peter Lautz und Matthias Beggerow. „Nach der Absage der Bergisch Classics wollten wir, wenn auch in kleinerem Umfang, etwas für den Reitsport in der Region tun“, sagte Gastgeber Peter Lautz. Eine gelungene Idee, das Feedback der Reiter sei durchweg positiv gewesen, freute sich Vereinschef Matthias Beggerow.

Von den Reitern habe es viel Lob über die Bodenverhältnisse und den Ablauf der Wettbewerbe gegeben. „Die gute Resonanz hat uns darin bestätigt, dass wir vor dem aktuellen Hintergrund das richtige Format gewählt haben.“

Für die Teilnehmer galten Hygienestandards, Sicherheitsmaßnahmen, aber auch zeitlich exakt vorgeschriebene Zeiten auf den Vorbereitungsplätzen und für das Einreiten ins Dressurviereck oder in den Parcours.

In die Wettbewerbe gingen Dressur- und Springreiter der Klassen A bis S, außerdem gab es Aufbauprüfungen für Youngster. Um ihre Pferde dort vorzustellen, kamen die rheinischen Amateure und Profis wie immer gerne nach Bergisch Gladbach.

Die Prüfungen wurden per Livestream im Internet übertragen, denn Zuschauer waren ja leider nicht erlaubt. Alle Ergebnisse auf der Website des Hebborner Hofs eingesehen oder hier heruntergeladen werden.

Katrin Voss

Journalistin, Zeitungsredakteurin, Pressewart für den Reiterverein Hebborner Hof e.V.

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