Foto: Anni Faust

Wohl alle Bergisch Gladbacher:innen kennen die Laurentiusstraße und den Marktplatz – aber auch dort gibt es weitgehend unbekannte Ecken und Wege. Zwei davon führen hinauf zum Marien-Krankenhaus: Orte der Natur und der Marien-Andacht mitten in der Stadt.

Zwischen dem historischen Rathaus am Konrad-Adenauer-Platz und dem Gasthaus „Am Bock“ spannt sich ein Torbogen, geschmückt durch eine „Maria mit dem Kind“. Ein Hinweis, dass hier ein Weg beginnt, der an einer weiteren Marien-Statue hinauf zum Marien-Krankenhaus führt?

+ Anzeige +

Foto: Anni Faust

Geht man durch den Torbogen, gelangt man zum ehemaligen Gefängnis der Stadt, und rechts daneben zu einer unscheinbaren kleinen Steintreppe. Sie führt zunächst zum Parkplatz für städtische Bedienstete, der an der Dr.-Robert-Koch-Straße liegt. Die kann man hinauf zur Klinik folgen; aber es gibt eine viel schönere Alternative.

Folgen Sie der Treppe weiter bergauf, und bald stoßen sie auf eine Marienfigur in einer künstlichen Grotte, geschätzt in einem Glaskasten. Zwei Bänke stehen dort, die eine bietet einen Blick direkt auf die Jungfrau. Ein paar echte sowie eine künstliche Blume schmücken die Figur, es gibt Platz für Kerzen.

Am Ende der Treppe führt der Weg links weiter zum Friedhof und zum Krankenhaus. Rechts treffen Sie auf eine andere, von unten heraufkommende Treppe.

Aussicht von der Treppe auf das Krankenhaus. Foto: Anni Faust

Diesen zweiten Fußweg nach oben finden Sie, wenn sie der Laurentiusstraße ein Stück stadtauswärts folgen, zwischen Änderungsatelier und dem Parkhaus ,,Haus Marienberg”.

Wenn Sie dort durch das Tor gehen, sehen Sie ein paar Fahrradständer – obwohl ein gelbes Schild deutlich macht: ,,Fahrräder abstellen verboten!“ Und eine Treppe, bergauf.

Foto: Anni Faust

Wenn Sie die Treppe hochgehen, gelangen Sie zu drei grünen Bänken, inmitten von herbstlich gefärbten Bäumen. Weiter oben befindet sich eine weitere Bank aus Holz – und der zuvor beschriebene Weg zu Friedhof, Reha und Krankenhaus.

Foto: Anni Faust

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

3 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Das Mariendenkmal ist mittlerweile ein Treffpunkt der Drogenszene.

    Das Denkmal selbst wird als offentliches Pissoir und schlimmeres Missbraucht.
    Nur weil Samstags Nonnen den Platz um das Denkmal reinigen ist er für Stunden ohne Beschmutzung.
    Der Hang dahinter ist eine Müllhalde.

    Der Treppenaufgang am Parkhaus wiederfährt im Grunde das gleiche Schicksal um die Bänke.

    Das liegt daran das der Notausgang des Parkhaus ein Treffpunkt für Drogenszene und Wohnungslose ist. Ein Blick hinein ist nur mit Atemschutzmaske zu empfehlen.

    Wer genau hinschauen sieht Spritzen und anderes Drogenutensil am Boden liegen. Perfekt für Kinder und Vierbeiner.

    Meldungen an Polizei oder Ordnungsamt stoßen auf Taube Ohren oder noch besser man ist nicht zuständig.

    In der Regel finden die Drogentreffen von 13.00 bis 15.30 und am frühen Abend statt unteranderem auch Saufgelage jungendlicher.

    Die Wege sind schön….was dort abgeht weniger!

  2. Ja, diese Wege kenn ich auch. Sie sind sehr schön, brauchen aber eine gute Kondition, ich hab sie auch sehr steil in Erinnerung. Da braucht man die Bänke unbedingt zum Verschnaufen. Danke für die Erinnerung. :)