So könnte der S-Bahnhof nach dem Ausbau mal aussehen. Foto: Archiv (2018)

Wann das zweite S 11-Gleis fertig wird kann nach wie vor niemand sagen. Aber das Projekt schreitet voran, jetzt wurde ein millionenschwerer Auftrag für die Planung vergeben. Dabei soll ein fünfdimensionaler Plan entstehen, der das Vorhaben nicht nur für die Ausführenden, sondern auch für die Bürger:innen transparent macht.

Bis zur Fertigstellung wird es noch einige Jahre dauern, doch bei der Erweiterung der S-Bahn-Strecke zwischen Bergisch Gladbach und Köln-Dellbrück „eines der schnellsten Eisenbahn-Infrastrukturprojekte Deutschlands“, sagt Norbert Reinkober, Geschäftsführer des Nahverkehr Rheinland (NVR).

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Der nächste Schritt wurde jetzt getan: Die Deutsche Bahn AG (DB) hat den Auftrag für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung für den Streckenabschnitt von Köln-Holweide bis zum Bahnhof Bergisch Gladbach vergeben; immerhin im Wert von vier Millionen Euro, teilte der NVR jetzt mit.

Es enthalte den zweigleisigen Streckenausbau zwischen Köln und Bergisch Gladbach sowie den Ausbau der Bahnhöfe Bergisch Gladbach und des Haltepunktes Duckterath. Zudem sollen die Stationen Köln-Holweide und Köln-Dellbrück komplett barrierefrei umgebaut werden.

Die Planungen für den Ausbau erfolgen digital mit einem „Building Information Modelling”. Dabei werden die Planungen dreidimensional angelegt und mit technischen Eigenschaften sowie mit Kosten- und Zeitplänen digital verknüpft. Das Ergebnis sei eine fünfdimensionale Planung.

Das, so der NVR, beschleunige die Planungsprozesse und sorge für mehr Qualität. Zudem würden die Planungsmodelle anschaulicher und für die Bürger:innen verständlicher.

Reinkober verweist auf die besondere Bedeutung des Projektes: Bis zur Corona-Krise sei die Zahl der Fahrgäste immens gewachsen. Dabei führe Bergisch Gladbach die Liste der Pendlerströme nach Köln deutlich an, noch vor Leverkusen und Bonn.

Rund 18.000 Menschen fahren laut Landesbetrieb IT NRW von Bergisch Gladbach als Einpendler täglich in die Domstadt.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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