Kerzen Trauer tote

Für Hochbetagte ist Corona oft tödlich. Das zeigt heute die Meldung des Gesundheitsamtes deutlich: es sind weitere sieben Personen im Alter von über 80 Jahren im Rheinisch-Bergischen Kreis verstorben. Auch die Zahl der Neuinfizierten steigt drastisch.

Nach Angaben des Gesundheitsamtes handelt es sich um eine über 90-jährige Person aus Wermelskirchen. Und außerdem um zwei über 80-Jährige und vier über 90-Jährige aus Overath.

Fünf der sechs Todesopfer aus Overath seien in einer Senioreneinrichtung untergebracht gewesen: vier im Malteserstift Marialinden und eine im Alten- und Pflegeheim Vivat.

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Insgesamt gibt es damit im Malteserstift bereits sechs Corona-Opfer. Nach zwei Infektionsrunden mit knapp 40 Infizierten (bei 120 Bewohnern) hatte das Gesundheitsamt schon am 8. Dezember zwei Todesfälle in dem Seniorenheim gemeldet.

Die heute gemeldeten sieben Menschen waren bereits in den vergangenen Tagen verstorben; mit der Bekanntgabe hatte der Kreis jedoch gewartet, bis die offiziellen Totenscheine vorlagen und damit auch die Todesursache geklärt war. Nur Corona-Patienten, die tatsächlich an der Infektion gestorben sind, gehen in diese Statistik ein. 

Insgesamt sind in Rhein-Berg nach offiziellen Angaben 42 Personen seit Beginn der Pandemie an Corona gestorben. Davon 24 in Bergisch Gladbach, zehn in Overath, vier in Wermelskirchen, zwei in Leichlingen sowie jeweils eine in Burscheid und Odenthal.

Weitere 119 Fälle bestätigt

Alleine für Mittwoch hat der Rheinisch-Bergische Kreis 119 weitere Corona-Fälle bestätigt, davon, davon 38 in Bergisch Gladbach, 23 in Burscheid, 7 in Kürten, 13 in Leichlingen, 7 in Odenthal, 9 in Overath, 7 in Rösrath und 15 in Wermelskirchen.

756 Personen sind aktuell infiziert.

Foto: Zoran Kokanovic / Unsplash

Redaktion

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2 Kommentare

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  1. Ich finde absolut traurig, dass nicht wirklich alles getan wird um die Seniorenheim zu schützen… :-( Man sollte sich ein Beispiel an der Stadt Tübingen nehmen…

  2. Guten Morgen, es tut mir leid für die Menschen die an Corona sterben. Meine Mutter ist auch in einer Pflegeeinrichtung (Engelskirchen). Aber hier fühlen wir uns sicher. Seid gut 5 Wochen werden die Besucher, Bewohner und Pflegepersonal getestet, seid dieser Woche wird noch mehr getestet nicht nur einmal der Woche. Besuche erfolgen mit großen Sicherheitsmaßnahmen. Pfd2 Maken und Schutzkleidung. Man nimmt die Maßnahmen sehr ernst. Somit hat man insgesamt ein gutes Gefühl trotz der großen Krise. Man nimmt auch die Maßnahmen sehr ernst und passt auf. Freundlichen Gruß Elke Müller