Der Papierkünstler Wolfgang Heuwinkel hat die Corona-Zeit für eine Serie von Zellstoff-Reliefs genutzt. Einen Teil der Kleinkunst-Werke zeigt er jetzt in der Gnadenkirche. Gegen eine Spende für die Jugendarbeit der Gemeinde kann man sich ein Bild reservieren lassen.

Fotos: Thomas Merkenich

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Ab Sonntag findet bis zum nächsten Sonntag täglich von elf bis zwölf Uhr eine Kunstpräsentation von Wolfgang Heuwinkel in der Gnadenkirche statt. Der Bergisch Gladbacher Künstler hat eine individuelle Werkserie im kleinen Format geschaffen, die er für einen guten Zweck an Kunstinteressierte gegen eine Spende abgeben möchte.

Wolfgang Heuwinkel mit seinen Werken in der Gnadenkirche

Als Edition „Eingriffe“ stehen 25 Exemplare der 20 x 20 cm großen Zellstoff-Reliefs zur freien Auswahl – nummeriert und vom Künstler signiert.

„Eingriffe“ lässt viele Assoziationen zu. Die kleinen Werke sind durch „Eingriffe“ in das Material zu haptischen Objekten geworden. „Eingriff“ führen zu Veränderungen gewohnter Normen. Sie können Aufbruch zu etwas Neuem sein. Sie können Aufforderung sein zu Weiterdenken, -sehen und -hören, zu Fühlen und Tasten“, sagt Heuwinkel.

Heuwinkel ist bekannt durch seine Aquarelle mit gerissenem Papier und seine Arbeiten mit dem Faserstoff „Pulp“-Zellstoff. Als Paper-Art-Künstler ist er in etablierten Sammlungen vertreten., u.a. Leopold-Hoesch-Museum, Papiermuseum Düren und „Kunst aus Papier“ im Kunstmuseum Villa Zanders.

„Keiner der Künstler für die die Bezeichnung paper art erfunden wurde, hat sich so auf den Rohstoff des Papiers eingelassen, wie Wolfgang Heuwinkel. So verdient diese Arbeit besondere Aufmerksamkeit,“ urteilt Prof. Dr. Wolfgang Becker aus Aachen.

Werkschau in der Gnadenkirche
Bergisch Gladbach, Hauptstraße 256
Sonntag 28. Februar, bis Sonntag, 7. März, 11 bis 12 Uhr
Zu den Öffnungszeiten ist der Künstler anwesend
Mehr Infos unter www.w-heuwinkel.de

Thomas Werner, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde, unterstützt die Benefizaktion von Wolfgang Heuwinkel in der Gnadenkirche.

Klare Corona-Regeln

Nach den Lockdown-Bestimmungen können jeweils zwei Personen die Kirche betreten, die kleinen Werke anschauen und gegen eine Spende ein Exemplar reservieren. Besucher müssen eine Maske tragen und ihre Kontaktdaten hinterlassen. Die Mindest-Spende beträgt 50 Euro, der Wert der Kunstwerke ist beträchtlich höher.

Mehr Infos zu Heuwinkels Arbeit mit Zellstoff finden Sie hier.

Der Erlös wird der Kinder- und Jugendakademie „Q1stein“ und der Kinderstiftung „2quirl“, die sich um die Bildungsarbeit an Kindern aus bedürftigen Familien kümmert, zur Verfügung gestellt. Eine Spendenbescheinigung ist möglich.

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