Bürgermeister Frank Stein. Foto (Archiv): Thomas Merkenich

Nach Einschätzung des Bergisch Gladbacher Bürgermeisters Frank Stein wäre es zur Bekämpfung der Corona-Pandemie jetzt nicht richtig, die sogenannte Notbremse zu ziehen und Lockerungen zurück zu nehmen. Statt dessen müsse man so viel wie möglich testen – und Anreize schaffen, damit sich auch Menschen ohne Symptome immer wieder testen lassen, sagt Stein. Wenn es gelinge, über Ostern die dritte Welle zu brechen, könne Rhein-Berg dem Beispiel Tübingens folgen.

Nach Einschätzung von Frank Stein ist die derzeit anlaufende dritte Corona-Welle „durch die aggressivere Mutante erkennbar vehementer und problematischer als die ersten beiden Wellen“. Zudem besorgten ihn Berichte von Fachleuten, dass weitere Mutationen die Wirkung der Impfstoffe beeinträchtigen könnten. Daher müsse so schnell und so viel wie möglich geimpft werden, sagte Bergisch Gladbachs Bürgermeister dem Bürgerportal.

Der zweite Baustein einer sinnvollen Strategie, so Stein, seien so viele Tests wie möglich, mit gezielten Anreizen: „Wir wissen mittlerweile, dass insbesondere das private Umfeld ein Pandemie-Treiber ist. Daher ist es sehr wichtig, durch ein niederschwelliges Testangebot in Kombination mit Testanreizen, wie z.B. der Besuch von Kulturveranstaltungen, Infizierte möglichst frühzeitig zu entdecken.“

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Mit diesen beiden Bausteinen werde dem Mutationsgeschehen „letztlich die Basis entzogen und gleichzeitig den Menschen ein wenig Normalität zurückgegeben“, argumentiert der Bürgermeister.

Gegen die Notbremse

Vor diesem Hintergrund spricht sich Stein klar dagegen aus, jetzt im Rheinisch-Bergischen Kreis die sogenannte Notbremse zu ziehen – selbst wenn die 7-Tage-Inzidenz über 100 steigen werde: „Wir verfügen in Bergisch Gladbach über eine leistungsfähige Test-Infrastruktur. Mit dieser können wir insbesondere asymptomatisch Infizierte erkennen. Das ist wichtiger als eine Entwicklung des Inzidenz-Kennziffer um wenige Punkte nach oben oder unten.“

Hintergrund: Bund und Länder hatten Anfang März die Notbremse vereinbart: Regionen, die über einer Inzidenz von 100 liegen, müssen Lockerungen der Corona-Auflagen zurücknehmen; zum Beispiel müssen Geschäfte das Terminshopping einstellen. Am Freitag fügte das Land NRW die Test-Option hinzu: Betroffene Städte oder Kreise können in Absprache mit dem Land diese Option ziehen, wenn sie über ausreichend Schnellteststellenverfügen. Dann dürfen Geschäfte, Museen und Galerien Besucher:innen einlassen, die einen negativen Schnelltest vom gleichen Tag vorweisen. Allerdings muss es sich um einen bestätigten Schnell- oder Selbsttest einer offiziellen Teststelle handeln.

Ohne flächendeckende Tests seien punktuelle Lockerungen jedoch nicht vertretbar. Das sei auch denjenigen, die davon nicht profitieren, kaum vermittelbar, erläutert Stein. Mit flächendeckenden Tests könnten dagegen alle von den dadurch vertretbaren Lockerungen profitieren.

Dem Beispiel Tübingen folgen

Mittelfristig plädiert Bürgermeister Stein dafür, dem Beispiel Tübingens zu folgen. Die Stadt habe gezeigt, dass es möglich ist, mit flächendeckenden Tests das öffentliche Leben ein Stück weit zu öffnen und gleichzeitig die Inzidenz unter Kontrolle zu halten, womöglich sogar zu senken.

Dafür müssten die Tests professionell ausgeführt und die Hygieneregeln konsequent eingehalten werden. Als Nebeneffekt komme hinzu, dass sehr viele asymptomatische Fälle frühzeitig entdeckt werden und damit der R-Wert sinkt.

 „Daher sollten wir uns Tübingen als Vorbild nehmen und für den Rheinisch-Bergischen Kreis eine entsprechende Genehmigung des Landes beantragen“, sagt Stein.

Zunächst die dritte Welle brechen

Bevor Rhein-Berg eine solche Strategie fahren könne, müsse jedoch verhindert werden, dass sich die Inzidenzwerte weiter erhöhen. „Gelingt es nicht, die dritte Welle über die Osterferien zu brechen, dann müssen wir alle die Lage neu bewerten“, sagt der Bürgermeister.

Sein Fazit: „Impfen, Testen und die Disziplin aller Bürgerinnen und Bürger. Nur in diesem Dreiklang können wir die dritte Welle bewältigen.“


G. Watzlawek

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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19 Kommentare

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  1. Für die Frage der Notbremse ist der Kreis und damit der Landrat zuständig. Der Rheinisch-Bergische Kreis lag bislang maximal zwei Tage hintereinander über 100, die Stadt hat diese Schwelle in der dritten Welle noch nicht einmal erreicht.

  2. Herr Stein, es wurde vereinbart, die Notbremse bei einer mehr als 3 tägigen Inzidenz über 100 zu ziehen. Wieso setzen Sie sich über diese Vereinbarung einfach hinweg. Ihr Blick nach Tübingen zeigt Ihnen hoffentlich auch, dass Öffnungswahn der falsche Weg ist. Klar, Sie möchten ebenso in der Öffentlichkeit stehen wie Herr Palmer. Aber: Schuster bleib bei deinen Leisten. Sie sind Bürgermeister und kein Wissenschaftler. Auch wenn Sie die Worte von Laschet 1:1 benutzen, es kommt nur warme Luft dabei raus.

  3. @Mehmet: ich kann mich nur wiederholen, das hier aufgrund von Eigeninteressen totaler Blödsinn verbreitet wird. Gerne dazu ein weiteres – wissenschaftlich fundiertes – Zitat von Merkur.de:

    „Die Innengastronomie sieht Lauterbach jedoch sehr kritisch. In einer amerikanischen Studie des C.D.C. (Zentren für Krankheitskontrolle), wurde herausgefunden, dass die Infektions- und Sterberaten in den US-Bezirken, die das Essen drinnen erlauben oder keine Masken vorschreiben, ansteigen.
    Lauterbach über die nächsten Monate: Keine Chance für Innengastronomie

    Dies liegt an den Aerosolen, die das Coronavirus durch die Luft tragen würden. Durch die neue Corona-Variante sollen diese noch aggressiver geworden sein, so Lauterbach. Für Restaurants ist dies ein echtes Problem, bei dem auch keine Hygienekonzepte, wie Abstandsregelungen, helfen sollen. Menschen sitzen meistens eine Stunde oder länger in einem Restaurant und tragen während des Essens keine Masken, dadurch steigt das Infektionsrisiko stark an, so die Studie des C.D.C. Lässt man weniger Menschen in ein Restaurant, soll dies zwar das Risiko senken, trotzdem ist das Essen in einem Restaurant eine Aktivität mit hohem Ansteckungsrisiko.“

    Im Übrigen vielen Dank für Ihre netten Wünsche und Ihre Penunzen, einen schönen Gruß aus dem Rathaus.

  4. @Knechtmann

    Ich bleibe dabei, sie sind bestimmt irgendwo im öffentlichen Dienst, wo sie sich keine Sorgen über Ihr Einkommen machen müssen.

    Hier werden durch miserables Management der Regierung(en) tausende Existenzen bedroht.
    Das unter „unternehmerisches Risiko“ zu sammeln ist wirklich frech. Für 1-6 Monate, da sollte man Rücklagen haben, ok.
    Jedoch so lange durch diesen Dilettantismus an der Ausübung seiner Arbeit gehindert zu werden schreit förmlich danach aufzubegehren.

    Die Ansteckungen geschehen nicht in den Geschäften oder Restaurants, wo Hygienekonzepte vorgeschrieben sind. Diese kommen meist bei privaten Zusammenkünften und bei Idioten, die sich nicht an Regeln halten, außerhalb der Geschäfte.

    Warten wir mal ab, wie es aussieht, wenn die Insolvenz-Verschleppungs-Regelung ausläuft und immer mehr Menschen arbeitslos werden. Darunter wird G-R-R ganz schön zu kämpfen haben ab September.

    Ich wünsche Ihnen dennoch gesundheitlich alles Gute. Finanziell scheinen wir Sie ja gut zu versorgen.

  5. @Rolf Havermann: Frau Z steht hier nicht als Einzelschicksal, sondern für Millionen Mitbürger, die eigennützigen Beweggründe sehe ich viel eher bei den zitierten Gaststätten und sonstigen Selbstständigen. Diese tragen eben unternehmerisches Risiko um es mal ganz lapidar und knallhart zu sagen. Die Gefährdung von Millionen Mitbürgern mit irgendwelchen Gaststätten und Geschäften gleichzusetzen, zeugt von Ignoranz, Arroganz, Selbstsucht und im weitesten Sinne auch Profitgier. Jedem in diesem Bundesland wird geholfen, sei es nach einer Insolvenz – und sei es mit Hartz IV – oder eben auf der Intensivstation. Nur die Chance aus der Intensivstation wieder rauszukommen, ist wesentlich geringer.
    Dazu ein aktuelles Zitat von Pr. C. Drosten:“Es bleibe nur noch der Holzhammer, der Lockdown“.
    Schönen Tag noch und träumen Sie weiter

  6. Werte Frau Z. (leidiges Pseudonym),
    als Ehemann, Vater, Schwiegersohn, die ich mal war, und Mitglied dieser Gesellschaft, das ich bin, maße ich mir an – so wie Sie den totalen Lockdown fordern – daran zu erinnern, dass es außer den eigenen Befindlichkeiten auch solche anderer Menschen gibt, die für Sie scheinbar gar nicht existieren. Wie viele Eigenständige in fast allen Bereichen unseres Lebens von der Pandemie das wirtschaftliche Genickbrechen verdanken, wird sich erst hinterher zeigen. Nun aber aus eigennützigen Beweggründen die gesamte Bevölkerung in den absoluten Lockdown zu schicken, ist keinesfalls der richtige Weg.

    Die von Ihnen zitierte Journalistin kann man mit diesem Spruch der Panikmache bezichtigen!

  7. Lieber Klaus O.,
    vielen Dank für Ihre treffenden Äußerungen, denen ich mich voll und ganz anschließe – zusammen mit meinem Mann, meinen Eltern und Schwiegereltern und im Namen meiner drei kleinen Kinder.

    Sehr geehrter Herr Stein,
    sehr geehrter Herr Santelmann,
    sehr geehrter Herr Deppe,
    sehr geehrte Herren Laumann und Laschet,

    „Organisierte Lebensgefahr für uns alle durch Unterlassen seitens der Politik“
    sagte gestern abend Melanie Amann, Journalistin, bei „hart aber fair“.

    Ich schließe mich dem ebenfalls an, auch im Namen meiner Familie.

    PolitikerInnen aller Parteien auf allen Ebenen:
    Bitte hören Sie endlich auf die Wissenschaft und schützen Sie uns endlich wirksam vor Covid-19!

    Sofortiger wirklicher Lockdown mit Ausgangsbeschränkungen, KiTa- und Schulschließungen und allen anderen von seriösen Wissenschaftlern seit Monaten geforderten Eindämmungsmaßnahmen, für mindestens 2 Wochen – bis WISSENSCHAFTLERINNEN sagen, dass Lockerungen evidenzbasiert möglich sind.

    Wütende und verzweifelte Grüße,
    Carina Z.
    38 Jahre, Mutter von 3 Kindern im Alter von 1;4, 3;9 und 6:8 Jahren, in Teilzeit erwerbstätig, noch lange nicht mit der Impfung dran

  8. Einfach mal ein Zitat von Pr. Lauterbach: “Die Modellversuche sind nichts anderes als Feigenblätter für Lockerungen. Es ist eine illusorische Idee, dass wir lockern und trotzdem gehen die Fallzahlen runter. Das ist abwegig und wird nicht funktionieren.”

    Der ganz harte Lockdown wird definitiv kommen, weil immer noch zu viele Idioten sich nicht an die einfachen Regeln halten können und zudem hier so ein Irrsinn verbreitet wird. Schönen Tag noch

  9. An Patrick Stein.
    Mein Schreiben kam nur zu Stande auf Ihre Frage hin, Einzelschicksale würden wohl nicht informieren. Aber ich hätte auch eine Frage, der Verzicht auf ein Kind gerechtes Leben interessiert wohl nicht. Wer kann erahnen, was der Mangel an Freiheit und Entbehrungen bei unseren Kinder in Zukunft für Auswirkungen hat. Nicht jede Familie hat ein eigenes Haus und einen Garten.

  10. Herr O. (leidiges Pseudonym),
    ich vermute, Sie sind weder Gastronom noch betreiben Sie ein Einzelhandelsgeschäft. Sie werden auch keine Mutter im Homeoffice mit 2 kleinen Kindern sein. Als Künstler oder in dieser Branche sonst wie Tätigen kann ich Sie mir auch nicht vorstellen. Wieso haben Sie all diese Menschen nicht auf dem Schirm sondern sind scheinbar nur um das Leben derjenigen besorgt, die sich kritiklos der Bestimmungen der Bestimmer beugen, weil alle anderen sterben? Woher wollen Sie wissen, was in der Pandemie hilft und was nicht? Ich finde Sie anmaßend und freue mich, dass Sie in dieser Zeit kein Bestimmer sind.

  11. Sehr geehrter Herr Humbach,
    ich finde es immer noch nicht richtig, das Leid von Schwerkranken zu vergleichen mit, wie Sie es nennen, „das Leid was die Menschen zur Zeit tragen“.
    Was ist das denn für ein Leid, worum geht es denn bei einer Öffnungsstrategie? Z.B. um Shoppen gehen, Restaurantbesuche, Kino usw. Diesen zeitbegrenzten Verzicht mit Krankheitsleiden oder gar Toten abzuwägen, fiele mir nicht ein.
    Und gerade Kinder haben an o.g. Freizeitvergnügen nur sehr begrenztes Interesse. Kinder können sich auch sehr flexibel auf geänderte Situationen einstellen.
    Zu Tübingen, das beim Start des Modellversuchs bei einem ganz anderen Insidenzniveau von 23 gestartet war, musste OB Palmer feststellen: „Auch in unserer Stadt steigen nun die Fallzahlen“.

  12. Sehr geehrte Frau Stein, wenn das so ist, was ändert das an dem Prozentsatz von 8 % der Erkrankten, denn gegenüber stehen doch immer noch die 2977 Genesenen. Das Schicksal schwer kranker Menschen hat mich 49 Jahre lang begleitet, solange habe ich meine schwerbehinderte Tochter gepflegt welche 2008 verstarb. Es ist in keinem Fall meine Absicht Leid negativ zu bewerten, aber wir sollten auch das Leid was die Menschen zur Zeit tragen so gut wie möglich mindern und da sollte jede Möglichkeit genutzt werden. Denken Sie doch mal an die Kinder, die sich nicht wehren können.

  13. @Günther Humbach:
    Sie setzen die Anzahl der aktuell am Meldetag Erkrankten zu den jemals seit 2020 in GL festgestellten Infizierten in Relation? Was bitte soll das für eine Aussagekraft haben? Der vorletzte Satz läßt mich da schmunzeln.
    Die Einzelschicksale der Überlebenden mit schweren Nachwirkungen und Verstorbenen scheinen also nicht zu interessieren.

  14. Wie will der Bürgermeister über Ostern die dritte Welle brechen? Mit einer Öffnungsstrategie und Impfen ohne genügend Serum?
    Bei der großen Anzahl von Bewohnern im RBK gibt es immer einen unvernünftigen Teil, der sich an nichts hält. Wenige reichen aus, um Corona voranzutreiben. Auch das muss man im Blick haben und nicht weltfremd von Idealzuständen träumen.
    Interessant auch, dass gerade jetzt 11 Kreise in NRW keine aktuellen Zahlen melden, wo doch die neue Verordnung in Kraft tritt…

  15. @Klaus O.
    in welchem Film leben Sie denn?
    Es handelt sich hier um eine schwere Krankheit, aber für die meisten gesunden Menschen geht diese glimpflich vorüber. Das von Ihnen geschilderte Szenario ist komplett an den Haaren herbeigezogen.
    Schlimm genug das diese Krankheit nicht in den griff zu kriegen scheint, aber solche Szenarien wie sie die erfinden bringen doch nichts.

    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-05-15-de.pdf?__blob=publicationFile

  16. Den Vorstellungen des Bürgermeisters stimme ich zu. Die Zahlen der täglichen Veröffentlichungen des Corona Ablaufs lassen das meiner Meinung nach zu. Heute gibt die Statistik bekannt, dass 3229 Menschen infiziert und 2977 genesen sind. D.h. nur 8 % sind erkrankt. Die Zahl der leider Verstorben ist seit vielen Wochen mit 37 unverändert. Man darf ja wohl noch mitdenken. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

    Hinweis der Redaktion: In einer ersten Fassung des KOmmentars hieß es, 18 Prozent seien erkrankt.

  17. Sehr geehrter Herr Klaus O., dem kann man fast nichts mehr hinzufügen. Ich danke Ihnen für diese Worte.

    Auch wenn es mir zunehmend schwer fällt, sehe ich die unabdingbare Notwendigkeit einer Reduzierung der Kontakte.

  18. Sehr geehrter Herr Stein,
    Sehr geehrter Herr Santelmann,
    Sehr geehrte Verantwortliche in GL und dem RBK,

    ich bitte Sie inständig, sich an die am 3. März in der Ministerpräsidentenkonferenz verbindlich vereinbarte Notbremse zu halten, auch wenn Herr Laschet zum wiederholten Mal wortbrüchig handelt und die Wirtschaft vor die Gesundheit und sogar die Rettung von Menschenleben stellt. Die Wirtschaft ist für die Menschen da, nicht umgekehrt. Tote Menschen konsumieren nicht, kaufen nicht, produzieren nicht. Wenn Sie und all die anderen lockerungswilligen Bürgermeister, Landräte und anderen Verantwortlichen weiter so machen, werden bald Eltern von Kindergarten- und Schulkindern auf den Intensivstationen liegen, etliche von ihnen werden sterben und traumatisierte verwaiste Kinder zurücklassen. Bitte handeln Sie verantwortungsvoll: keine Lockerungen, stattdessen schnellstmöglich alles tun, was erwiesenermaßen die Pandemie eindämmt.

    Mit sehr besorgten, ohnmächtig wütenden Grüßen,
    Klaus O.

  19. Der Gedanke an Lockerungen aufgrund von Teststrategien scheint verlockend. Aktuell zeigt sich aber in Tübingen und vor allem in Österreich, dass das offensichtlich nicht funktioniert. Auch dort steigen die Werte…