Symbolbild. Foto: EVK

Das Land will noch im April die Impfungen für alle Beschäftigte an Grund- und Förderschulen, in den Kitas, der Kindertagespflege und im Gesundheitswesen abschließen. Schon ab Montag können sich zwei weitere Jahrgänge zur Impfung anmelden. Zudem stell das Land die Regeln für chronisch Erkrankte sowie für Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen Personen klar.

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat in einem weiteren Impferlass die Regeln der laufenden Impfkampagne konkretisiert. So sollen die Impfungen für das Personal an Grund- und Förderschulen, den Kindertagesstätten sowie in der Kindertagespflege bis zum 24. April abgeschlossen sein.

Diese Personengruppe habe bei den Impfungen jetzt Vorrang, betont das Ministerium. Es werde die dafür benötigten Impfdosen der Firma Biontech zur Verfügung stellen. Gleichzeitig würden Kontingente des Impfstoffes Moderne für nicht geimpftes Krankenhauspersonal der Prioritätsgruppen I und II an die Krankenhäuser geliefert.

„Beschäftigte in der Kindertagespflege, in Grund- und Förderschulen und im Gesundheitswesen tragen eine besondere Verantwortung”, begründete Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann diese Priorisierung.

Das Land gehe mit den vorhandenen Impfdosen Schritt für Schritt innerhalb der Priorität zwei weiter voran. Derzeit liege der Schwerpunkt neben den Berufsgruppen auf den Personen über 70 Jahren.

Anmeldung für Jahrgänge 1946 und 1947 startet

Ab Montag können sich in NRW auch die Geburtsjahrgänge 1946 und 1947 zur Impfung anmelden. Sie können für sich und ihre Lebenspartner (unabhängig vom Alter) einen Impftermin vereinbaren. Die Buchungen sind online und telefonisch möglich.

Alle Infos zur Anmeldung und wer wann wo und womit geimpft wird lesen Sie im Corona-Kompass.

Das Gesundheitsministerium stellt in den Anweisungen für die Impfzentren auch klar, das zugewiesene Kontingente, die nach Abschluss der Impfungen nicht aufgebraucht sind, für die Impfung weiterer Personen der Gruppe 2 genutzt werden.

Darüber hinaus setzt der Erlass den Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz um, nach dem bei Personen unter 60 Jahren, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff in einem Abstand von zwölf Wochen erfolgen soll. Bei Personen ab 60 Jahren, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, soll auch die Zweitimpfung mit AstraZeneca erfolgen.

Die Regeln für chronisch Kranke und Kontaktpersonen von Schwangeren

Das Gesundheitsministerium erinnert daran, dass Personen, die chronisch erkrankt sind, sich zur Impfung derzeit an ihren Haus- oder Facharzt wenden können. Die Impfzentren impften nur in Einzelfällen (im Falle der Gutachtenerstellung durch das Impfzentren), bei Härtefällen und chronisch kranke Menschen unter 60 Jahren (mit Biontech). Diese Termine seien direkt über die Impfzentren zu vereinbaren.

Die Kontaktdaten für das Impfzentrum Rhein-Berg: Telefon 02202 13 2006, E-Mail: impftermine@rbk-online.de.

Die Termine für Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person, die 70 Jahre oder älter oder chronisch erkrankt ist, sowie Kontaktpersonen von Schwangeren können im Moment über die Impfzentren vereinbart werden.

Allerdings weist das Ministerium darauf hin, dass die Impfzentren derzeit den Fokus auf die Impfung älterer Mitbürger:innen setzen. Nur wenn dann noch weitere Impfstoffmengen verfügbar sind, können auch die genannten Kontaktpersonen eine Impfung erhalten. 

Darüber hinaus gebe es die Möglichkeit, sich an den jeweiligen Haus- oder Facharzt zu wenden. Haus- und Fachärzte entscheiden in eigenem Ermessen welche konkreten Personen in den Praxen geimpft werden. Sie sind dabei an die Vorgaben der Coronaimpfverordnung gebunden.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. Das sich chronisch kranke an die Hausärzte wenden sollen ist schön und gut. Allerdings hat mein Hausarzt bereits um die 1.000 Voranmeldungen und bekommt 18 (!!!) Dosen pro Woche. Da dauert es bis zum Termin rechnerisch ca 2 Jahre, da jeder Patient ja 2 mal geimpft werden muss…

    Wenn die Impfstoffversorgung nicht DRASTISCH nach oben gefahren wird, sehe ich schwarz für ein halbwegs normales Leben bis Ende diesen Jahres!