Die Klimafreunde Rhein-Berg bauen die „Essbare Stadt“ mit neuen Hochbeeten weiter aus. In der Innenstadt, im Strundepark und in Moitzfeld wurden Nasch-Beete aufgebaut, mit Erde gefüllt und teilweise auch schon bepflanzt. Vor Ort kümmern sich ehrenamtliche Pflanzpaten um den Pflanz- und Pflegeservice.

Mit der Aufstellung von insgesamt sechs Hochbeeten im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach haben die Klimafreunde Rhein-Berg am vergangenen Samstag einen weiteren Ausbau-Schritt hin zu einer „Essbaren Stadt“ in die Tat umgesetzt. Die hölzernen Hochbeete – vor Ort zusammengebaut und fachmännisch mit Laub- und Gartenschnitt sowie mit Bergischem Aktivboden befüllt – warten nun auf die erste „essbare“ Bepflanzung durch ihre ehrenamtlichen Pflanzpaten.

Standort 1 am Löwencenter

Früh um 8 Uhr startete eine Handvoll Klimafreunde ihre tatkräftige Aktion am
Löwencenter in der Gladbacher Innenstadt. Gemeinsam waren die hier vorgesehenen
zwei Hochbeete nach einer guten Stunde komplett installiert und pflanzfertig mit Erde
befüllt.

Im Planungsstadium des Projekts hatten die aktiven Öffentlichkeitsarbeiter der
Klimafreunde unter anderem auch den Geschäftsführer der Löwencenter Service GmbH, Udo Kellmann, für das Projekt „Essbare Stadt“ begeistern können: Als offizieller Pflanzpate zeichnet Kellmann nun verantwortlich für den Pflanz- und Pflege-Service der beiden Nasch-Beete vor dem Löwencenter.

Standort 2 im Strundepark

Beet-Standort Nummer zwei ist die Back Company im nahe gelegenen Strundepark. Am
Rande des möblierten Außensitzbereichs der Bäckerei baute das Team die nächsten beiden Hochbeete auf.

Gerlinde Müller, Mitarbeiterin der Back Company und Ehefrau des Inhabers, ist die hiesige Pflanzpatin – und plant den Anbau von leckerem Beeren-Obst und Kräutern in “ihren“ Beeten.

Standort 3 der Dorfplatz in Moitzfeld

Gegen Mittag wurden dann in Moitzfeld am Rande des beliebten Dorfplatzes die letzten beiden Hochbeete installiert. Vor Ort halfen dabei Mitglieder der Moitzfelder Dorfgemeinschaft e.V., die sich zukünftig als Partner um die essbaren Pflanzen kümmern wird, sowie der Gartenbauverein Bensberg e.V., der für die Aktion Kräuter spendete und gleich auspflanzte.

Alle Hochbeete werden noch mit hochwertigen Info-Schildern ausgestattet, die per QR Code direkt zur Projekt-website mit Infos zur „Essbaren Stadt“ und den daran beteiligten Partnern führen.

Gesponsert wurde die erfolgreiche Aktion durch die Sign Factory Werbetechnik aus Bergisch Gladbach und die Temafa Maschinenfabrik GmbH, Bergisch Gladbach, die neben den Bodenblechen zur Stabilisierung der Hochbeete freundlicherweise auch einen Firmen-LKW zum Transport des tonnenschweren Erd- und Bau-Materials zur Verfügung stellte.

Klimafreunde RheinBerg

Die Klima Freunde sind ein private Initiative von Bürgern, die in Bergisch Gladbach möglichst viele Leute für den Klimaschutz mobilisieren will. Kontakt: info@klimafreunde-rheinberg.de

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

4 Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

  1. Finde ich sehr schön!
    Ich bin gespannt, was in den Hochbeeten wächst und werde auf jeden Fall probieren! :-)
    Ich hätte mir einen Link zur “Projekt-Webseite” gewünscht oder ein Foto vom QR-Code? Wahrscheinlich geht es um die Webseite der “Klimafreunde”? (www.klimafreunde-rheinberg.de)

    Übrigens kann man an vielen Orten kostenlos und legal Obst, Nüsse und Beeren ernten. Hier gibt es Infos dazu und eine App:

    https://www.kostenlos.de/ratgeber/mundraub-org
    interaktive Karte:

    https://mundraub.org/map#z=7&lat=50.91&lng=11.56

  2. Super Idee. Ich würde es auch toll finden Obstbäume und Büsche in ganz Gladbach zu verteilen statt andere Bäume. Hilft vielleicht auch den Armen die sich gesunde Sachen nicht kaufen können.

  3. Eine tolle Aktion! Gerade in der aktuellen Zeit. Einfach mal schöne Ideen und sie haben nichts mit Corona zu tun. Danke liebe Klimafreunde!

  4. Wie sieht das bei den LKW Reifen denn mit Verfall und Auflösung aus?
    Werden die irgendwann restlos entfernt oder bleiben Kunststoffreste durch Austrocknung und Erosion an diesem Punkt zurück?