Ein breites Bündnis ruft für Samstag zu Demos in vier Großstädten auf, um erneuerbare Energien zu verteidigen. Die Klimafreunde Rhein-Berg wollen in Köln präsent sein und ein Zeichen für die Energiewende setzen.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Klimafreunde Rhein-Berg

Zahlreiche Organisationen kündigen gemeinsam für den kommenden Samstag Großdemonstrationen in Berlin, Hamburg, München und Köln an. In Köln geht es um 12.00 Uhr am Heumarkt los. Ein Bündnis u.a. aus Campact, Deutsche Umwelthilfe DUH, Fridays for Future, Greenpeace, Germanwatch, GermanZero, WWF will unter dem Motto “Erneuerbare Energien verteidigen!” Menschen auf die Straße bringen.

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Aktive des Klimafreunde Rhein-Berg e.V. werden in Köln präsent sein und ein Zeichen setzen  für die Energiewende – gegen fossile Lobbypolitik und für eine saubere, sichere Zukunft.

Ziel des Bündnisses ist es, dass zehntausende Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft deutschlandweit für die Verteidigung der Energiewende gemeinsam ihre Stimme erheben – von Klimaschützer*innen bis hin zu Solardachbesitzer*innen und Installateur*innen sowie Investor*innen aus den Erneuerbaren-Branchen oder auch Bürger*innen, die genug haben von steigenden Sprit- und Heizkosten.

Dazu gehören auch Mieterinnen und Mieter, die sich mal eben nicht individuell für eine Wärmepumpe entscheiden können. Sie werden durch die Bindung an fossile Brennstoffe, so wie es Gesetzesentwürfe vorsehen, in ganz konkretem Sinn einen hohen Preis zahlen.

Aber quer durch die Gesellschaft formiert sich Widerstand gegen Pläne der Regierung, die Erneuerbaren auszubremsen. Insbesondere geht es bei den Demonstrationen darum, die Bundesregierung zu bewegen, die Pläne für ein Netzpaket und ein Erneuerbare-Energien- Gesetz sowie das neue Gebäudemodernisierungsgesetz vom Tisch zu nehmen und mehr Tempo beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu machen.

Die Pläne aus dem Wirtschaftsministerium würgen, so sehen es auch zusammen mit ihren Mitstreitern die Klimafreunde, den Ausbau der Erneuerbaren ab und gefährden eine Energiezukunft, die sauber, sicher und bezahlbar ist. 

So heißt es u.a. in Bezug auf die geopolitische Situation in dem gemeinsamen Aufruf: “Fossile Energien bedrohen unsere Sicherheit. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die Grönlandkrise, der Iran-Krieg und eskalierende Energiepreise zeigen uns: Öl und Gas machen uns abhängig und erpressbar von Autokraten. Sie treiben Energiepreise in die Höhe und befeuern Extremwetter, unter denen besonders ökonomisch schwächere Teile der Gesellschaft leiden.

In diesen krisenhaften Zeiten schützt der Ausbau Erneuerbarer Energien Verbraucher*innen vor eskalierenden Kosten und senkt dauerhaft den Strompreis. Erneuerbare sichern Millionen Arbeitsplätze im Mittelstand und in der Industrie. Auf Hausdächern und in Bürger*innen-Hand demokratisieren sie die Energieversorgung. Sie sind die zentrale und beste Antwort auf die Klimakrise.” 

Fossile Abhängigkeiten sind dagegen teuer und unsicher. Eskalierende Energiepreise, geopolitische Krisen und autoritäre Regime zeigen uns, wie riskant fossile Energien sind. Öl und Gas treiben die Kosten hoch und machen Deutschland verwundbar. Erneuerbare Energien stehen für Versorgungssicherheit, stabile Preise und mehr demokratische Kontrolle über unsere Energieversorgung.

Die „Klimafreunde Rhein-Berg“, 2019 als Bürgerinitiative ins Leben gerufen, sind seit 2021 ein gemeinnütziger Verein. Gemäß dem Grundsatz „Global denken – lokal handeln“ wollen die Mitglieder vor Ort möglichst viele Menschen für das drängende Thema Klimaschutz sensibilisieren und fürs...

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  1. Sehr gut
    Hilfreich (und vielleicht mobilisierend?) wäre es , auch in der Presse gemeinsame Abfahrtstermine bekannt zu geben.
    Zusammenarbeit mit dem ADFC ?