Der Vorstandsvorsitzende Lothar Uedelhoven richtete sich per Video an die Vertreter:innen

Die VR Bank Bergisch Gladbach-Leverkusen hat auch diese Vertreterversammlung digital veranstaltet – und dabei die guten Geschäftsergebnisse des Vorjahres bestätigt. Das schlug sich auch im Gewinn und in der Dividende nieder.

Wie im Januar auf Basis vorläufiger Zahlen berichtet hat die VR Bank Bergisch Gladbach-Leverkusen ein aus Sicht der Genossenschaftsbank sehr erfolgreiches Jahr abgeschlossen. Trotz der schwierigen Marktlage habe die Bank ihre Position weiter ausbauen können, berichteten Vorstand und Aufsichtsrat der Vertreterversammlung mit mehr als 250 Teilnehmer:innen.

Zunächst hatten die Vertreter:innen Gelegenheit, sich auf einer geschützten Internetseite umfassend über das Geschäftsjahr 2020 zu informieren. Aufsichtsrat und Vorstand hatten zu allen Punkten der Tagesordnung Videobeiträge aufgezeichnet, die anschließend intensiv diskutiert wurden. Die formale Beschlussfassung fand über ein zertifiziertes Abstimmungssystem statt; dabei arbeitete die Bank mit der VR-NetWorld GmbH aus dem genossenschaftlichen Verbund zusammen. 

„Vorstand und Aufsichtsrat wäre eine persönliche Versammlung natürlich lieber gewesen“, sagt der Vorstandsvorsitzende Lothar Uedelhoven. „Damit alle notwendigen Beschlüsse getroffen werden konnten und die Bank handlungsfähig bleibt, haben wir uns nach eingehender Abwägung aber erneut für das digitale Format entschieden.“

Alle wirtschaftlichen Kennziffern weisen nach oben

Im Video zum Bericht des Vorstands trugen Lothar Uedelhoven, Thomas Büscher und Alexander Litz die Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 vor. Erneut habe sich das Kreditgeschäft als Erfolgsgarant erwiesen: Das gesamte Keditvolumen (inkl. Vermittlungen an Verbundpartner in der Genossenschaftlichen Finanzgruppe) stieg um über elf Prozent auf mehr als 2,5 Milliarden Euro.

Lothar Uedelhoven (r.) mit den Vorständen Thomas Büscher und Alexander Litz

Auch die Kundeneinlagen inklusive der Verbundvermittlungen wuchsen kräftig, um 7,3 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Hier seien starke Impulse aus dem Wertpapiergeschäft gekommen. Dabei konnte die Bank das Ergebnis um 556.000 Euro auf 6,4 Millionen Euro steigern. Das betreute Wertpapiervolumen der Kunden liege jetzt bei mehr als 1,1 Milliarden Euro.

Ertrag steigt – Dividende auf hohem Niveau

Die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank wuchs 2020 um gut 222 Millionen Euro auf rund 2,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,1 Milliarden Euro, Anstieg um 10,3 Prozent). Auch die Anzahl der Genossenschaftsmitglieder stieg erneut: Die VR Bank hatte zum Ende des Geschäftsjahrs über 48.000 Anteilseigner. 

Der Zinsüberschuss ging gegenüber dem Vorjahr zwar von 42,4 auf 41 Millionen Euro zurück, der Provisionsüberschuss stieg von 22,2 auf 23 Millionen Euro. Das gesamte Betriebsergebnis vor Bewertung steigerte die VR Bank um eine Million Euro auf rund 26 Millionen Euro. Bereits im Vorjahr war diese Kennzahl um starke 2,4 Millionen Euro gewachsen.

Den guten Ergebnissen entsprechend hatten Vorstand und Aufsichtsrat der Vertreterversammlung eine Dividende in Höhe von drei Prozent zuzüglich einer Bonusdividende von zwei Prozent vorgeschlagen – und die Zustimmung erhalten.

Anteilsgrenze deutlich nach oben gesetzt

Der Vorstand teilte den Vertreter:innen und Vertretern darüber hinaus mit, dass die Höchstgrenze für den Erwerb von Geschäftsanteilen an der Genossenschaftsbank auf zunächst unbestimmte Zeit von zuletzt zwei auf nun 20 Geschäftsanteile pro Mitglied deutlich erhöht wird.

„Unsere Mitglieder und Kunden haben gerade während der Corona-Pandemie ihre Treue zu unserer Bank beeindruckend unter Beweis gestellt“, sagt Lothar Uedelhoven. „Dafür möchten wir uns in diesem Jahr mit einer besonderen Maßnahme erkenntlich zeigen und die Mitgliedschaft bei der VR Bank für die Menschen in der Region noch attraktiver machen.“

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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