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Der Kölner Komponist Max Bruch lebte und arbeite lange Jahre in Bergisch Gladbach. Ein Rätsel wirft seine Zusammenarbeit mit der Bürgermeistertochter Auguste Kolter hier auf dem Igeler Hof auf.

Auguste Kolter schreibt 1859 einen Text, den Bruch als Hymnus Op.13 vertont. Sie sollen sich auf dem Igeler Hof kennengelernt haben. Dort, und in der Villa Zanders, ist Bruch regelmäßig als „artist in residence“ der Familie Zanders zu Gast.

So mystisch Kolters Textzeilen sind, so rätselhaft bleibt ihre Zusammenarbeit mit Bruch. Maestro vertont nur diese Zeilen, dann enschwindet Auguste nach Brüssel. Bruch bleibt im Bergischen und arbeitet weiter an seiner Karriere.

Biografisches, einen Einblick in Text und Musik liefert folgender Beitrag aus dem Bürgerportal. Dort können Sie den Hymnus auch in einer Einspielung des Kulturkuriers hören.

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Auguste Kolter: Max Bruchs rätselhafte Textdichterin

Knapp 100 Jahre nach seinem Tod bietet Max Bruchs Arbeit in Bergisch Gladbach immer noch Rätsel. Wie die Zusammenarbeit mit Auguste Kolter, die 1859 einen Text für seinen Hymnus Opus 13 verfasste. Ihre Familie hatte hohe Ämter in der Stadt inne, war aber nicht unumstritten. Wir werfen erstmals einen Blick auf die Entstehungsgeschichte des Hymnus.

Schon gewusst? ist eine kleine Reihe des Bürgerportals. Darin stellen wir Anekdoten, Bemerkenswertes aus der Stadt, ihrer Kultur und Geschichte vor. Mit der Reihe bieten wir Gelegenheit, umfassende Beiträge des Bürgerportals neu zu entdecken.

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Holger Crump

ist Reporter und Kulturkorrespondent des Bürgerportals.

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