Gerd Rück gemeinsam mit seiner Frau, Bürgermeister Frank Stein, Martin Gerstlauer und Axel Müller.

Gerd Rück war Lehrer, doch schon 1958 hatte er sich mit einem ersten Auftritt in der Bütt der KAJUJA als feste Größe des Rheinischen Karnevals etabliert. Berühmt wurde er als „Weltenbummler“, mit buntem Regenschirm, Schiebermütze und Clownsgesicht. Für seine Verdienste für den Karneval wurde er jetzt von der Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums geehrt.

Am Sonntag war es soweit: Bei herrlichen Oktoberwetter füllte sich der Ratssaal im Rathaus von Bergisch Gladbach recht schnell mit Gästen aus nah und fern, die bei der Verleihung der Montanus-Plakette an Gerd Rück (Ne Weltenbummler) dabei sein wollten.

Die Montanus-Plakette wird seit 1984 jährlich im Herbst durch die Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums e.V. Bergisch Gladbach verliehen. Mit ihr werden Personen, Personengruppen oder Vereine ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße um das heimatliche Brauchtum vorwiegend in Bergisch Gladbach verdient gemacht haben.

Pünktlich um 11.11 Uhr begrüßte Martin Gerstlauer (1. Vorsitzender der Vereinigung) die Gäste im Ratssaal von Bergisch Gladbach. In einer herrlichen Laudatio zu Ehren von Gerd Rück berichtete Martin Gerstlauer über das Leben und Wirken von Gerd Rück als Lehrer an einer Gemeinschaftsgrundschule, und wie er durch sein Engagement im Karneval einem breiten überregionalen Publikum bekannt geworden war.

Gerd Rück hatte sich seid seinem ersten Auftritt in der Bütt der KAJUJA 1958 nämlich zu einer festen Größe des Rheinischen Karnevals entwickelt. Besonders bekannt wurde es durch seine Darstellung des Weltenbummlers. Mit einem bunten, aufgespannten Regenschirm in der Hand, Schiebermütze und Clownsgesicht gehörte er über Jahrzehnte zu den prägenden Gesichtern des rheinischen Karnevals.

Neben Frank Stein, Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach, den kleinen und großen Größen aus Kultur und Karneval gehörte auch Cornelius (Conny) Dederichs, der älteste und noch lebende Prinz aus dem Jahre 1952, zu den Gratulanten.

Musikalisch begleitete Pütz und Band mit ihren emotionsgeladen, ehrlichen und kölschen Liedern die Veranstaltung.

René Karla

ist für den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Vereinigung zur Erhaltung und Pflege heimatlichen Brauchtums verantwortlich.

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