Foto: MAGS NRW

Liebe Leserin, lieber Leser,

2021 war ein hartes Jahr. Ein Jahr, in dem wir Sie schnell und zuverlässig informiert haben. Zu Corona, zur Lokalpolitik und zu anderen wichtigen Themen. 

Ein Jahr, in dem wir Sie unterhalten haben, mit dem #Kulturkurier, großen Geschichten, eindrucksvollen Panoramatouren, Serien und tollen Fotos.

Ein Jahr, in dem wir uns für die lokale Kultur, für die Gastronomie sowie den Handel eingesetzt und immer wieder klar Position bezogen haben.

Damit wir 2022 auf diesem Niveau und einem stabilen Fundament weitermachen können, haben wir ein Anliegen:

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Mindestens ein Mitglied des Personals des Irish Pub hat sich unbemerkt mit der Omikron-Variante infiziert und weiter gearbeitet. Alleine am Tag vor Heiligabend könnten bis zu 200 Personen damit in Kontakt gekommen sein. Daher sind alle Gäste aufgefordert, auf Symptome zu achten, sich testen zu lassen und im Zweifel selbst in Quarantäne zu begeben.

Für Gäste, die den Iris Pub an der Altenberger-Dom-Straße zwischen dem 20. und 28. Dezember besucht haben, bestehe ein erhöhtes Infektionsrisiko, warnt das Gesundheitsamt. Es empfiehlt allen Gästen, die in diesem Zeitraum dort waren, auf das Auftreten von Symptomen zu achten und mindestens jeden zweiten Tag Selbst- oder Schnelltests durchzuführen. Bei Symptomen solle in jedem Fall ein Schnelltest durchgeführt oder der Hausarzt aufgesucht werden.

Der Betrieb kontrolliert nach Angaben des Gesundheitsamtes am Eingang die Einhaltung der 2G-Regel. Die Besucher:innen wurden aber nicht namentlich registriert, was auch nicht vorgeschrieben ist. Daher kann das Gesundheitsamt mögliche Kontaktpersonen nicht einzeln kontaktieren. Zudem sei auch die Corona-Warn-App an den für Übertragungen in Frage kommenden Abenden von den Betroffenen nicht eingesetzt worden.

Alle Mitarbeitenden des Pubs befinden sich in Quarantäne. Der Pub ist derzeit bis zum 6. Januar 2022 geschlossen. Das Gesundheitsamt steht in engem Kontakt mit den Betriebsinhabern, um das Infektionsgeschehen weiterhin zu beobachten.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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10 Kommentare

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  1. @Tina Meurer,
    wer erkennt eigentlich, ob jemand infektiös ist? Sie???
    Hoffentlich kriegen Sie keine Schnappatmung (aus Pandemiegründen)

  2. „Aber wer gesund und munter ist, sollte sich ruhig treffen.“
    Was haben sie eigentlich in den letzten 2 Jahren verstanden?

  3. Gemieden haben wir den Pub seitdem. (leider)
    Fakt ist aber, das keinerlei Nachfrage oder Kontrolle erfolgt ist und das finde ich schon bedenklich. Und auch nicht fair (sozial) den anderen Gastronomen gegenüber, die sich an die Auflagen halten. Aber das ist ein anderes Thema :)

  4. @Schildgen
    Sie haben ja die Möglichkeit solche Orte zu meiden.
    Aber wer gesund und munter ist, sollte sich ruhig treffen.
    Alle die das möchten können sich durch Impfung und Abstand schützen.
    Deswegen verstehe ich das Drama nicht.

  5. Nix falschgemacht?
    Der Laden war rammelvoll und nach einen Nachweis sind wir dort nicht gefragt worden. Daher sind wir da auch nicht mehr hin….obwohl wir dort sehr gerne sind/waren.

  6. Der Irish Pub hat doch gar nichts falsch gemacht.
    Ich verstehe die Schnappatmung die bei einigen nach solchen Meldungen Eintritt nicht.

  7. Wie kann man in der Gastro arbeiten und ohne Corona Warn App und als Betreiber kein Location QR-Code aushängen?

  8. Das einzige, was derzeit wirklich gut und sicher ist, ist Abstand halten und Kontakte vermeiden. Für mich ist in der jetzigen Situation nicht nachvollziehbar, wie man in eine „gut“ besuchte Gastro gehen kann.

    Ich wünsche allen für das kommende Jahr Gesundheit und Vernunft.

  9. @Maik
    Nicht jedes Testergebnis ist richtig. Trotz Impfung kann man Virenträger sein. Impfnachweise kann man fälschen. Es bleibt immer ein Restrisiko. Nur die eigene Impfung schützt zumindest teilweise vor dem Fehlverhalten anderer bzw. schwerer Erkrankung.

  10. Wie kann das es sein!
    Das Personals Ohne vollständig impfen oder jedem Tag ein Corona Test durchzuführen und einfach da zu arbeiten.