Mehr als 1500 Personen arbeiten für die Stadt Bergisch Gladbach. Gemeinsam haben sie ein großes Programm abgearbeitet.

Liebe Leserin, lieber Leser,

2021 war ein hartes Jahr. Ein Jahr, in dem wir Sie schnell und zuverlässig informiert haben. Zu Corona, zur Lokalpolitik und zu anderen wichtigen Themen. 

Ein Jahr, in dem wir Sie unterhalten haben, mit dem #Kulturkurier, großen Geschichten, eindrucksvollen Panoramatouren, Serien und tollen Fotos.

Ein Jahr, in dem wir uns für die lokale Kultur, für die Gastronomie sowie den Handel eingesetzt und immer wieder klar Position bezogen haben.

Damit wir 2022 auf diesem Niveau und einem stabilen Fundament weitermachen können, haben wir ein Anliegen:

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit. Den Betrag können Sie frei wählen, ab 5 Euro im Monat. 

Das Jahr 2021 brachte für die mittlerweile 1503 Menschen, die für die Stadt Bergisch Gladbach im Einsatz sind, weit über das gewohnte Maß zurückliegender Jahre hinausgehende Herausforderungen. In einer umfangreichen Bilanz listen die zehn Fachbereiche und drei Stabsstellen auf, was in diesem Jahr geleistet wurde – und was 2022 ansteht.

Den Jahreswechsel 2021/2022 hat Bürgermeister Frank Stein zum Anlass genommen, um gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus den vier Dezernaten und zehn Fachbereichen zurück und nach vorne zu schauen.

Frank Stein: „Es sind nicht nur die großen Themen und Projekte, die uns beschäftigt haben. Es waren darüber hinaus unglaublich viele Einzelaufgaben zu bewältigen. In der Summe ein gewaltiges Pensum, das erledigt wurde. Ich bin stolz, Chef einer so motivierten, fleißigen und leistungsfähigen Verwaltung zu sein“.

Im Fokus: Drei große, so nicht absehbare Themen

Im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses standen 2021 drei große Aufgaben, die vor Jahresfrist noch gar nicht oder nicht in dieser Weise absehbar waren:

Das zweite Pandemie-Jahr

Das zweite Corona-Jahr war für alle Teile der Stadtverwaltung mit großen Herausforderungen verbunden. Die Arbeitsweise der Verwaltung musste den Pandemie-Bedingungen angepasst werden. Ständig veränderte Corona-Regularien im öffentlichen Raum, in den Schulen, Kitas und den städtischen Einrichtungen wie VHS, Bäder, Büchereien etc. mussten umgesetzt werden. Die herausragende Impfkampagne der städtischen Feuerwehr hat Maßstäbe gesetzt.

Die Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021

Sicher waren die Schäden in Bergisch Gladbach nicht mit den katastrophalen Verheerungen an der Ahr oder im Erftkreis gleichzustellen. Aber auch in unserer Stadt hat es nicht wenige Bürgerinnen und Bürger und Betriebe massiv getroffen.

In den Tagen und Wochen nach der Flut wurden alle verfügbaren Kräfte eingesetzt, um Müll und Trümmer zu beseitigen. Neben der Feuerwehr waren es die Kolleginnen und Kollegen aus dem Abfallbetrieb, dem Grünflächenamt, dem Abwasserbetrieb, die ohne auf die Uhr zu schauen angepackt haben. Die selbst gefragt haben: Wo können wir helfen? Auch das eine absolut beeindruckende Leistung.

Der Zusammenbruch der Zanders Paper GmbH

Zum Jahreswechsel 2021/22 wurde noch intensiv und durchaus mit positiver Perspektive um den Fortbestand der Papierfabrikation „auf Zanders“ gerungen. Aber Anfang Mai war es dann – unerwartet abrupt – vorbei: Das endgültige Ende der Papierindustrie.

Innerhalb kürzester Zeit mussten die Sicherung und Betreuung der riesigen Liegenschaft organisiert und gleichzeitig die Weichen für eine sachgerechte Konversionsplanung gestellt werden.

Beides ist gelungen. Eine herausragende Leistung aller beteiligten Verwaltungsbereiche, insbesondre der neu geschaffenen Verwaltungseinheit „Projekt Zanders“ unter der Leitung von Udo Krause.

Aus den Fachbereichen

Es lohnt sich, einmal genauer hinzuschauen. Denn die Fachbereiche der Stadtverwaltung hatten neben Corona, Flut und Zanders noch eine Vielzahl ebenso wichtiger und zukunftsweisender Aufgaben und Projekte zu bewältigen. 

FB 1 Allgemeine Verwaltung, Verwaltungssteuerung

Leitung: Michael Möller, kommissarisch Lisa Sprenger und seit dem 01.12.21 David Sprenger

Als erster Schritt zu einer völlig neu gestalteten digitalbasierten Arbeitsweise der Verwaltung wurde die Zahl der Tele-Heimarbeitsplätze – sehr kurzfristig und in einer zukünftig zu verbessernden technischen Konfiguration – massiv ausgebaut, auf aktuell 516 Tele-Heimarbeitsplätze.

Das große Projekt „Arbeitsplatz der Zukunft – moderne Arbeitswelten“ ist angelaufen – unter intensiver Einbeziehung von Belegschaft und Personalrat.

Mit „Rainbow“ wurde in der Verwaltung flächendeckend eine moderne Plattform für Videokonferenzen (ViKo) eingeführt. Die ViKo ist mittlerweile ein verbreitet genutztes Instrument, mit dem unproduktive innerstädtische Fahrzeiten zu Besprechungen vermieden werden können.

Die Stadtverwaltung als attraktive Arbeitgeberin wurde als Marke unter dem Slogan „Mit.Wirkung“ weiterentwickelt und die gleichnamige Werbekampagne fortgesetzt.

Es wurden

  • 176 neue Kolleginnen und Kollegen wurden eingestellt
  • 12 Azubis ausgebildet und 10 übernommen
  • 26 Azubis eingestellt
  • 15 ehemalige Zanders-Mitarbeitende (davon 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Projekt Zanders) eingestellt

FB 2 Finanzen 

Leitung: Harald Schäfer

Der Beschluss des Haushalts 2021 war erst im Frühjahr aufgrund der Kommunalwahl möglich, es wurde aber dadurch das formale Verlassen des HSK erreicht. Die Verhandlungen mit der Kommunalaufsicht zogen sich bis in den Sommer 2021 hinein. 

Der zweite Haushalt innerhalb eines Jahres, der Haushalt 2022, wurde im Oktober eingebracht und im Dezember verabschiedet. Dieser Haushalt bedarf nicht der Genehmigung nach HSK-Gesichtspunkten, aber zeigt Handlungsdruck für das Jahr 2022 deutlich auf. Die Haushaltsberatungen mit der Politik konnten durch den Einsatz eines neuen IT-Verfahrens, das Einblick in die Konten aller Produkte ermöglichte, deutlich transparenter gestaltet werden.

Eine Haushaltsbroschüre ist in Arbeit, die den Haushalt für Bürgerinnen und Bürger transparenter machen soll.

Die zur Haushaltskonsolidierung erforderliche Produktanalyse wurde konzeptionell vorbereitet und wird im Rahmen eines strategischen und nachhaltigen Ansatzes in 2022 umgesetzt.

Es erfolgte ein Screening der Beteiligungsgesellschaften, Beschlussvorlagen hierzu folgen Anfang 2022. Ein Public Corporate Governance Kodex, der für höhere Transparenz und Kontrolle der städtischen Unternehmen sorgt, wurde erarbeitet, und vom Rat im Rat Dezember 2021 beschlossen.

Weitere Themen waren:

  • Einführung digitaler Bezahlservices (ePayment; Ausdehnung auf PayPal in Kürze)
  • Umstellung des Systems der Belegung öffentlich geförderter Wohnungen (Ziele: Bürokratieabbau, Beseitigung von Investitionshemmnissen – von Haus und Grund und Mieterverein begrüßt, Verträge mit Vermieterinnen und Vermietern abschlussbereit, separate Presse ist beabsichtigt)
  • Projekt § 2 b Umsatzsteuer (Stadt ist künftig umsatzsteuerliche Unternehmerin): Scannen aller städtischen Verträge und aller einschlägigen Ertragspositionen in 2021 abgeschlossen; in 2022 Gestaltungsphase

FB 3 Recht, Ordnung, Sicherheit 

Leitung: Dirk Cürten

Auf die immense Belastung der Ordnungsbehörde, aber auch des Bürgerbüros in Sachen „Corona“ soll noch einmal ausdrücklich hingewiesen werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerbüros und des Standesamtes konnten nicht ins Homeoffice gehen. Sie waren einem erheblichen Infektionspotential ausgesetzt und haben dies diszipliniert und unter akribischer Beachtung aller Sicherheitsvorschriften bewältigt.

Bei der Bundestagswahl im Jahr 2021 (Wahlbeteiligung ca. 80%), die unter besonders erschwerten Corona-Bedingungen durchgeführt werden musste, lag das Briefwahlaufkommen im Verhältnis zu den abgegebenen Stimmen bei 58,57 %. 

Und wie immer ist nach der Wahl vor der Wahl: Am 15. Mai 2022 wird in Nordrhein-Westfalen ein neuer Landtag gewählt. In Bergisch Gladbach sind ca. 83.500 Wählerinnen und Wähler aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Gewählt wird mit zwei Stimmen (Wahlkreisabgeordnete/r und Landesliste). Es wird wieder mit einer hohen Zahl an Briefwählerinnen und Wählern gerechnet. Die Stadt wird erneut Direktwahlbüros zur Möglichkeit der Stimmabgabe einrichten und sucht für den Wahltag ebenfalls wieder viele Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die sich im Sinne der Demokratie bei der Auszählung engagieren.

FB 4 Bildung, Kultur, Schule, Sport 

Leitung: Dettlef Rockenberg

Der FB 4 vereint eine Vielzahl wichtiger Fachdisziplinen für Schule, Bildung. Kultur und Sport.

Schulverwaltung

Im Mittelpunkt der Arbeit der Schulverwaltung standen die Schul-Digitalisierung sowie die weitere Umsetzung des integrierten Schulentwicklungsplan für die Grundschulen, auch hinsichtlich der dringend erforderlichen Grundschule 21.

Im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms für „bedürftige Kinder“ wurden insgesamt 1.712 Endgeräte samt Zubehör bestellt. Nach längeren Lieferverzögerungen wurden die letzten Endgeräte am 24. Juni 2021 geliefert. Die Nutzung der Geräte durch bedürftige Schülerinnen und Schüler ist auf vier Jahre zweckgebunden. Danach können die Endgeräte in den Schulen eingesetzt werden. Zu diesem Zweck hat die Schulverwaltung für die Schulen bereits IPad- und Laptopkoffer zur Aufbewahrung mit eigenen Haushaltsmitteln angeschafft.

Auch die Bestellung von 1.145 Endgeräten samt Zubehör aus dem Sofortausstattungsprogramm für „dienstliche Endgeräte für Lehrkräfte“ unterlag längeren Lieferzeiten. Letztlich wurden diese Endgeräte ebenfalls am 24. Juni 2021 geliefert, und die Schulverwaltung konnte die Endgeräte noch vor den Sommerferien an die Lehrkräfte aushändigen.

Kulturbüro

Eine herausragende Veranstaltungsserie des vergangenen Jahres in der Stadt war der „Kultursommer 2021“, organisiert durch das städtische Kulturbüro. Es fanden über 50 Veranstaltungen vom 3. September bis zum 17. Oktober in Bergisch Gladbach statt. Alle Angebote wurden unter freiem Himmel und bei freiem Eintritt durchgeführt.

Finanziell unterstützt wurde das Programm von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Neustart Kultur“. Hintergedanke war, die durch die Corona-Pandemie brachliegende lokale Kulturszene wieder an den Start zu bringen. Das Interesse und die Resonanz waren sehr positiv.

Stadtbücherei

Die Stadtbücherei hat drei große Projekte umgesetzt.

Ausbau der digitalen Angebote:

  • Die Streamingplattform „Filmfriend“ bietet mehr als 2800 Spiel- und Dokumentarfilme, mit einem großen Angebot für Kinder und Jugendliche.
  • Auf der Sprachlernplattform „Rosetta Stone“ stehen 30 Sprachen für Anfänger und Fortgeschrittene als Selbstlernkurse zur Verfügung.
  • Mit der App „Tiger Books“ bietet die Stadtbücherei eine digitale Möglichkeit der Leseförderung für Kinder von zwei bis zehn Jahren an. Die App ermöglicht eine Auswahl aus ca. 6000 Kinderbuchtiteln zum Selberlesen und Vorlesen.

Neugestaltung und Renovierung der Stadtteilbücherei Paffrath:

  • Die Stadtteilbücherei Paffrath erhielt nach über 40 Jahren einen neuen Bodenbelag. 
  • Da in diesem Zusammenhang sämtliche Regale abgebaut werden mussten, wurde die Renovierung auch zu einer neuen Aufstellung des Medienbestandes und der übrigen Möblierung genutzt. So wurden insbesondere der Kinderbuchbereich sowie Arbeitsplätze für die Nutzerinnen und Nutzer neu gestaltet.
  •  Für 2022 ist als weiterer Schritt, mit Förderung durch Landesmittel, die Erneuerung der Informations- und Anmeldetheke vorgesehen.

Einweihung der neuen Jugendbibliothek mit Gaming-Bereich in der Stadtbücherei im Forum:

  • Die neu gestaltete Jugendbibliothek bietet eine mit aktueller Technik ausgestattete Gaming-Zone mit Gaming-PCs, stationären Spielekonsolen, Flatscreens und 3D-Drucker. 
  • Mit verschiedenen Konsolen-Spielen zum Entleihen und Vor-Ort Spielen, einem umfangreichem Multimedia- und Medienangebot sowie der Durchführung von Gaming-Veranstaltungen, Kreativwerkstätten zum Experimentieren, Ausprobieren & Lernen ist ein wertvoller Ort zur Medienkompetenzvermittlung entstanden. 
  • Das Projekt wird vom Land NRW gefördert.

Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie fanden zahlreiche Veranstaltungen, online und auch präsent, in der Stadtbücherei statt. Hier nur einige Beispiele:

  • Bei der kreativen Schreibwerkstatt „Schreibland NRW“ konnten Jugendliche von 11 bis 14 Jahren in der Stadtbücherei zusammen mit der Autorin Charlotte Luise Fechner ihrer Fantasie freien Lauf lassen und eigene (Kurz-)Geschichten verfassen.
  • Im Rahmen des „Projekts Inklusion“ der Stadtteilbücherei Bensberg fand an zwei Wochenenden im September ein kostenloser Online-Gebärdensprachkurs statt. Dieser Kurs war ein Gemeinschaftsprojekt der Stadtteilbücherei und der Inklusionsbeauftragten der Stadt Bergisch Gladbach, die die Finanzierung sicherte. Die Veranstaltung stieß auf sehr großes Interesse.
  • Die Stadtbücherei veranstaltete in diesem Jahr in regelmäßigen Abständen Online-Bilderbuchkinos, bei denen sich die Kinder von Zuhause aktiv einbringen konnten. In der Stadtteilbücherei Bensberg wurde eine dieser Veranstaltungen durch eine Gebärdendolmetscherin begleitet.

Sportverwaltung

Zentrales Projekt der Sportverwaltung war die Kunstrasensanierung am Sportplatz Gustav-Stresemann-Straße, konkret der Austausch des Kunstrasenoberbelages. Der Platz war 2004/2005 erstellt und 2005 eingeweiht worden; nun erfolgte der erstmalige Belagsaustausch nach 16 Jahren intensivster Nutzung.

Die Kosten betrugen ca. 230.000€. Der Kunstrasenplatz wurde mit einer Nanobeschichtung versehen. Die Beschichtung verhindert Moos und Algen, so dass in der Folge Wartungskosten eingespart werden können. Durch die Anreicherung des Sportbelages bleibt die Luft sauberer und Viren/Bakterien werden zersetzt; die Verletzungsgefahr sinkt. Wie bei Hockeyplätzen üblich, wurde ein unverfüllter Kunstrasenbelag aufgebracht (ohne Gummigranulat). Es handelt sich um den einzigen Hockeyplatz auf dem Stadtgebiet, der wie auch der alte Belag über eine zusätzliche Fußballlinierung verfügt. Die fertige Anlage wurde am 16. August 2021 nach einer Bauzeit von rund 4 Wochen abgenommen.

Der Hockeyplatz wird durch den THC Rot Weiß Bergisch Gladbach genutzt; in den Wintermonaten steht der Hockeyplatz auch als Ausweichplatz für die Fußballnutzung zur Verfügung. Die Wiedereröffnung durch den THC Rot Weiß Bergisch Gladbach wurde mit einem Freundschaftsspiel zwischen den internationalen Top-Teams Rot Weiß Köln und Uhlenhorster Hockeyclub Hamburg auf dem städtischen Kunstrasen am 21. August 2021 gefeiert.

Volkshochschule

Die VHS konnte im Frühjahrssemester 2021 wegen Corona nicht mit Präsenzkursen starten. Das Team hat es geschafft, rund 150 Online-Kurse mit dem Schwerpunkten Sprachen und Bewegung durchzuführen.

Das Herbstsemester 2021 läuft wieder in Präsenz. Corona wirkt sich weiter auf den Betrieb aus; immerhin konnten ca. 75% des Kursumfangs aus Vor-Corona-Zeiten erreicht werden.

Städtische Max-Bruch-Musikschule 

Die städtische Max-Bruch-Musikschule

  • konnte nach einem Corona-Tief ihre Teilnehmerzahlen wieder auf das Vor-Corona-Niveau bringen
  • hat ihren langjährigen Leiter Friedrich Herweg mit einem sehr sehens- und hörenswerten Musikvideo mit vielen Lehrkräften verabschiedet 
  • startete neue Vorspielserien: Sternstunde für Schüler und Moonlight-Club für Erwachsene
  • war beim „Kultursommer 2021“ an 18 Terminen durch Kollegen und Kolleginnen plus Schülern vertreten
  • konnte im Herbst mit zwei großen Veranstaltungen wieder aktiv werden: Jugendblasorchester (70 Teilnehmer) und Gitarissimo (65 Teilnehmer)
  • wird im März 2022 ihren Jazzfachbereich eröffnen und im Keller den „Max-Bruch-Jazz-Club“ durch Lehrkräfte des Hauses installieren
  • wird im Schuljahr 2022 / 2023 an dem erweiterten Programm „JeKits“ für die gesamte Grundschulzeit mit zwei Grundschulen teilnehmen
  • wird das Jugendblasorchester-Konzert im Bergischen Löwen stattfinden lassen
  • wird zwei Veranstaltungen aus der Reihe „Bergische Erzählkonzerte“ mit Grundschulen umsetzen
  • wird in 2022 ihr 45-jähriges Bestehen feiern.

FB 5 Jugend und Soziales 

Leitung: Sabine Hellwig

Im Bereich Jugend und Soziales bestimmten sowohl der weitere Aufbau der Betreuungsinfrastruktur als auch das Aufrechterhalten der bestehenden Projekte und Angebote trotz der Pandemie-Restriktionen die Arbeit.

Kita-Ausbau

Die wichtigen Kita-Projekte

  • Kita Reiser/Mondsröttchen
  • Kita Odenthaler Straße
  • Kita Lückerath (Car-Park-Gelände)
  • Kita und OGS Concordiastraße

wurden vorangebracht bzw. erstmals projektiert.  Der interdisziplinäre Steuerungs- und Koordinationsaufwand ist immens, aber angesichts der Komplexität der Projekte unvermeidbar.

Jugend-, sozial- und seniorenpolitische Programme und Maßnahmen

Beginnend im Sommer 2021 hat der Fachbereich sehr intensiv an der Umsetzung des Förderprogramms „Aufholen nach Corona“ gearbeitet und in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern im Netzwerk Bergisch Gladbach im zweiten Halbjahr 2021 sehr viele zusätzliche Aktivitäten möglich werden lassen.

Ebenfalls ab dem Sommer – nach der angenommenen Entspannung der epidemiologischen Lage – wurden die durch die Förderprogramme „Wertevermittlung und Demokratiebildung“ sowie „Soziale Arbeit an Schulen“ möglichen Aktivitäten mit hohem Einsatz und großem Erfolg wiederbelebt.

Mit eigenen Haushaltsmitteln wurde zusätzlich ein umfangreiches Sommerferienprogramm (gemeinsam mit den Kooperationsträgern Katholische Jugendagentur, ev. Kirche, Caritas, Krea und GL-Service) sowie ein Herbstferienprogramm (mit der Kreissportjugend, dem Stadtsportverband und ihm angehörigen Vereinen) organisiert. Stichworte; „Kommen, kicken, Tore schießen!“, „Basketball-Camp“, „Zirkus und Akrobatik“ und „Sport meets Art!“.

In der dritten Septemberwoche wurde eine dezentrale „Weltkindertagswoche“ abteilungsübergreifend organisiert, mit Aktivitäten an verschiedenen Orten und Spielplätzen im Stadtgebiet sowie mit einer Abschlussveranstaltung auf dem Bergisch Gladbacher Wochenmarkt am 19. September 2021.

Maßgeblich war der Fachbereich Jugend und Soziales auch beteiligt an der Planung und Organisation der Aktionswoche „Gegen Gewalt an Frauen“ sowie am interkommunalen Filmfestival „Nahaufnahme“.

Im Besonderen sind die Aktivitäten der Kolleginnen, die den Integrationsrat bzw. den Seniorenbeirat betreuen, zu erwähnen. Mit Klausurtagungen, Online-Veranstaltungen oder Veranstaltungen in der Seniorenkulturwoche konnte die Motivation zur Mitarbeit in den Beiräten hochgehalten werden.

Soziale Förderung

  • Nach aktuellem Stand heute werden 732 Geflüchtete und 102 Obdachlose durch die städtischen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter betreut.
  • Im Rahmen des Projekts „Aufsuchende Hilfen Bergisch Gladbach Innenstadt“ wurde der Obdachlosen-Zweitplatz am Parkplatz Schnabelsmühle gestaltet.
  • Am 26. Juni und 16. Dezember 2021 wurde jeweils eine Impfaktion in den städtischen Unterkünften durchgeführt.

Hilfen für junge Menschen und Familien

Unter erschwerten Pandemie-Bedingungen wurde eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen, um den unverändert steigenden Anforderungen gerecht zu werden:

  • Ausbau der Angebote bei sexualisierter Gewalt; Kooperation zwischen Stadt und freien Trägern
  • Kickoff des Zweijährigen Projektes „Schutzkonzept im Pflegekinderdienst“ als eine der ersten Kommunen im Umland – im Rahmen der Anpassung an die SGB VIII-Reform 
  • Kickoff der SGB VIII-Reform, mit externer Beratung: Bildung von Arbeitsgruppen in der Eingliederungshilfe und der Amtsvormundschaft
  • Eröffnung der Kinderschutzambulanz des Kinderdorfes Bethanien: Begleitung durch das Vertragscontrolling des Jugendamtes
  • Start des Dualen Studiums in der Abteilung 5-51
  • Einführung von Kernprozessbeschreibungen in der Wirtschaftlichen Jugendhilfe
  • Personalentwicklung in Zeiten des Fachkräftemangels: Arbeitsgruppe FB1/ FB5; Strategieentwicklung Recruiting
  • Planung Zanders Umzug; Vorbereiten neuer Arbeitswelten (Desksharing; Großraum; Räume begleitete Umgänge; Kindgerechte Beratungssettings) 
  • Planung zur Einführung von Fachverfahren für neun Bereiche der Abteilung 5-51 (Wirtschaftliche Jugendhilfe, Amtsvormundschaft, Adoptionsvermittlung, Allgemeiner Sozialer Dienst, Fachdienst Kinderschutz, Jugendhilfe in Strafverfahren, Pflegekinderdienst, Eingliederungshilfe, Beistandschaften)

FB 6 Grundstücksnutzung 

Leitung: Wolfgang Honecker

Die vielfältigen Maßnahmen und Projekte des FB 6 können an dieser Stelle nur benannt und kursorisch beschrieben werden. Eine ausführliche Darstellung würde den Rahmen sprengen.

Stadtplanung 

Rückblick 2021:

InHK Bensberg: Qualifizierung von Maßnahmen und Bewilligung von Fördermitteln 

  • Maßnahme A 1 – Schloßstraße: Bauabschnitte 2 „Mitte“ und 4 „Süd“
  • Hof- und Fassadenprogramm: Tranche 2
  • Verfügungsfonds: Tranche 2
  • Gestaltungsleitfaden Schloßstraße
  • Vorstellung des Konzeptes zur Attraktivierung und Umgestaltung des Deutschen Platzes
  • Untersuchung zur Aufwertung der Untertunnelungen

Bebauungspläne

  • BP 2129 Am Kalkofen (Umsetzung, Grundsteinlegung, Fertigstellung 2023)
  • VBP 2496 Schlodderdicher Weg (Offenlage)
  • BP 5345 Mobilpark am Technologiehof (Einleitung und frühzeitige Beteiligung)
  • Aufstellungsbeschluss BP Neues Rathaus
  • BP Porsche Meisheide

Ausblick 2022:

InHK Bensberg, Qualifizierung von

  • Einzelmaßnahme „Deutscher Platz/Hindenburgplatz“ (A2)
  • Einzelmaßnahme „Gestaltungsleitfaden Rosenhecke“ (A5)
  • Einzelmaßnahme „Schloßberggarage“ (C6)
  • Einzelmaßnahme „LokaLeben“ (F1)
  • Maßnahme „Hof- und Fassadenprogramm – Tranche 3“ (G1)
  • Maßnahme „Verfügungsfonds – Tranche 3“ (G2)
  • Vorbereitung Förderantrag (STEP) 2023

Bebauungspläne, wichtige laufende Verfahren, u.a.

Mobilität und Stadtentwicklung 

Rückblick 2021:

  • Abschluss alternative Verkehrsuntersuchung Innenstadt, in Verbindung mit Beschlussfassungen zum Ausbau der S11
  • Beschluss Bahndamm
  • Beschluss zum weiteren Vorgehen beim Projekt Verlängerung Linie 1 über Moitzfeld nach Kürten-Spitze (zusammen mit dem Kreis)
  • Öffnung zusätzlicher Einbahnstraßen für den Radverkehr, nun 33 von 46 geöffnet (zusammen mit Dez. II)
  • Beschluss Laurentiusstraße als Fahrradstr., Markierungsarbeiten laufen, Einbahnstr. wird in Kürze für Radfahrer geöffnet
  • Beschluss Fahrradmobilität Odenthaler Str.
  • Fortführung der Untersuchungen zur Stärkung des Radverkehrs in der Ortslage Schildgen
  • Umweltspur zwischen Schnabelsmühle und Driescher Kreuz (zusammen mit Dez. II)

Ausblick 2022:

  • Fortschreibung des Einzelhandels- und Nahversorgungskonzeptes
  • Beschluss des Handlungskonzeptes Wohnen und Baulandbeschluss
  • Vergabe der Entwurfsplanung für die Verkehrsuntersuchung Schildgen mit Öffentlichkeitsbeteiligung an ein Fachbüro

Geoservice

Rückblick 2021:

  • Anschaffung und Einsatz einer Drohne für große infrastrukturelle Maßnahmen (z.B. Ausbau Radweg Odenthaler Straße, Paffrather Straße)

Ausblick 2022: 

  • Darstellung klimarelevanter Daten im Geoportal, wie z.B. die Starkregengefahrenkarte, sind in Abstimmung mit den Klimamanagerinnen in 2022 geplant. 
  • Anschaffen und Einsatz einer 360-Grad-Kamera, mit der Entwicklungen an Gebäuden (innen und außen) und Außenanlagen z.B. auf dem Zanders-Gelände hocheffizient dokumentiert und archiviert werden können. Eine Art „Daumenkino“ über die Entwicklung in einem zeitlichen Rahmen ist so möglich, aber auch virtuelle Rundgänge.

Bauaufsicht

Rückblick 2021:

Herausgehobene Baugenehmigungen Wohnen:

  • Bauvorhaben (BV) Industrieweg: 6 Wohnhäuser mit 51 Wohneinheiten
  • BV Hauptstraße – Mehrfamilienhaus mit 21 Wohneinheiten

Wesentliche Baugenehmigungen Gewerbe:

  • BV Friedrich-Ebert-Straße – Produktionsgebäude Haus 5
  • BV Heinz-Fröling-Straße – Neubau Produktionshalle

Ferner:

  • Einführung neues Bauverwaltungsprogramm ProBAUG

Ausblick 2022 ff:

  • Einführung der Digitalen Bauakte
  • Digitales Baugenehmigungsverfahren

Untere Denkmalbehörde

Rückblick 2021:

  • Eintragung des Bergischen Löwen (Böhm-Teil) in die Denkmalliste

Ausblick 2021:

  • Eintragung der Kirchen St. Marien und St. Joseph in die Denkmalliste (beide vom Architekten Bernhard Rotterdam errichtet)
  • Planung der Fassadensanierung für das Rathaus Bensberg, inkl. Förderung in Höhe von rund 130.000 €

Sonstiges FB 6:

  • Förderantrag für flächendeckende E-Ladeinfrastruktur (zusammen mit Dez. II)
  • Planung zur Gründung einer Energiegenossenschaft, Ziel: Umsetzung eines Pilotprojektes auf städtischen Gebäuden in 2022
  • Konzeptuntersuchung Verlängerung Linie 3 und 18 von Köln nach BG

FB 7 Umwelt und Technik 

Leitung: Stefan Dekker

Umweltschutz

  • Lärmaktionsplan: Die Überarbeitung des in 2016 verabschiedeten Lärmaktionsplans wurde beauftragt und durchgeführt. Nunmehr läuft die dafür erforderliche Bürgerbeteiligung, so dass die Fortschreibung in 2022 abgeschlossen werden kann.
  • Stadtklimafunktionskarte: Nachdem für den Innenstadtbereich/Zanders eine Teilkarte bereits erstellt wurde, hat 7-36 in 2021 für das gesamte Stadtgebiet eine Bestands- und Planungshinweiskarte für die stadtklimatologischen Fragestellungen beauftragt. Die abschließenden Unterlagen werden derzeit geprüft und kurzfristig den Gremien vorgestellt. Damit steht ab 2022 ein weiterer Baustein bei der Bearbeitung von städtischen Planungen zur Verfügung.
  • Betriebshof: Der Neubau der Betriebshofgebäude wurde Ende 2020 durch den Abfallwirtschaftsbetrieb bezogen. Danach wurden die Altgebäude abgebrochen; derzeit werden die Außenbereiche (Parkplätze, Tonnenausgabe, Einfahrtbereich) hergestellt. Ebenso wurden die Planungen für die Sanierung der Ostböschung soweit abgeschlossen, so dass im kommenden Jahr die Sanierungsarbeiten durchgeführt werden können.

Verkehrsflächen

Rückblick 2021:

  • 5 Lichtsignalanlagen mit Blindenakustik aufgerüstet
  • Fertigstellung des Ausbaus am Platzer Höhenweg
  • Beleuchtung der Villa Zanders
  • Verbesserung Lichtqualität in der Grünen Ladenstraße
  • Wunschliste der Straßenbeleuchtungsergänzung nach Prio 1 abgeschlossen
  • Radwegemarkierung hergestellt auf der Laurentiusstraße (läuft aktuell noch) und der Umweltspur Gohrsmühle
  • Umsetzung von Maßnahmen des IGP-Projekts Schulwegeverbesserung, z.B. Geschwindigkeitstafeln
  • ÖPNV-Beschleunigung verbessert
  • Herstellung des Wohnmobilstellplatzes am Kombibad Paffrath

Ausblick 2022:

  • Vereinheitlichung von Radwegemarkierungen im Bestand
  • Ausbau Elfenpfad
  • Ausbau Schloßstraße
  • Deckensanierung Hombacher Weg (Beginn Jahresende 2021)
  • Umsetzung der Wunschliste Straßenbeleuchtungsergänzung nach Prio 2
  • Fertigstellung der Erschließung Braunsberg
  • Schutzstreifen für den Radverkehr auf der Odenthaler Straße zwischen Laurentiusstraße und Am Broich: Es soll ein Schutzstreifen markiert werden, bei dem den Radelnden abgesackte Gullideckel und marode Aufbrüche (aktueller Zustand) erspart bleiben. 
  • Für die Sommerferien eingeplant ist die neue Fahrbahndecke Straßen/Braunsberg in Herkenrath, parallel auch die Paffrather Straße, die von  Reuterstraße bis Handstraße erneuert und anschließend markiert werden soll.
  • Für die Februar-Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Mobilität bereitet die Verwaltung eine Vorlage zum Zustand der Radwege mit Handlungskonzept vor.

Abwasserwerk

Rückblickend waren die zentralen Themen:

  • die Beschlüsse zur Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzeptes und deren Umsetzung
  • das Hochwasserereignis am 14.07.2021 und damit auch das Überlaufen der Kläranlage
  • die gemeinsam mit dem Kreis erstellten Starkregengefahrenkarten und
  • die Bürgerversammlung in Gierath.

Ausblickend auf 2022 werden eine wichtige Rolle spielen

  • die Weiterführung und Umsetzung der Maßnahmen des Abwasserbeseitigungskonzeptes
  • der künftige Umgang mit Starkregenereignissen und die Einrichtung möglicher Frühwarnsysteme in Kooperation mit der Feuerwehr
  • der Ausbau des Hochwasserschutzes
  • Strunde Hoch 4, Teil II 

Abfallwirtschaftsbetrieb

Für den Abfallwirtschaftsbetrieb war das Jahr 2021 geprägt von 

  • den Nachwirkungen des Hochwassers am 14.07.2021 mit anschließenden wochenlangen Müllsammelaktionen 
  • den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die personellen Ressourcen
  • dem Start der Sauberkeitskampagne 
  • der Ausweitung der E-Flotte und Ladeinfrastruktur (beides EBGL und AWB)
  • dem Bezug des neuen Betriebshofs (seit 12/2020).

Für das Jahr 2022 stehen im Fokus  

  • die Fortführung der Sauberkeitskampagne 
  • die Weiterentwicklung des Fahrzeugmanagements der Stadtverwaltung 
  • und die abschließenden Arbeiten auf dem Betriebshofgelände in Obereschbach, insbesondere die Hangsanierung.

Fachbereich 8 – Immobilienbetrieb 

Leitung: Ruth Schlephack-Müller

Der Immobilienbetrieb, der zum 31. Dezember 2021 wieder in die Kernverwaltung zurück verlagert wird, war mit einer Vielzahl von schwierigsten Herausforderungen konfrontiert.

8-65 – Hochbau

  • Die Abteilung wurde umstrukturiert, und viele neue Stellen wurden geschaffen. Leider ist die Rekrutierung von Personal sehr schwierig, so dass auch für das nächste Jahr eine der wichtigsten Aufgaben sein wird, geeignetes Personal zu finden, einzustellen und einzuarbeiten, damit die vielfältigen Aufgaben im Hochbau bewältigt werden können.
  • Die Umsetzung des Integrierten Schulentwicklungs- und Jugendhilfeplans (ISEP) hat begonnen. An allen Grundschulen besteht Handlungsbedarf – auch wegen der verpflichtenden Ausweitung des OGS-Angebots.
  • Zur Entlastung des Hochbaus wurde die Schulbau-GmbH gegründet. Geplant ist, dass der Hochbau die Leistungsphase 0 (Bedarfsermittlung) durchführen und der Schulbau-GmbH abgegrenzte Aufgabenpakete abgeben wird.
  • Die Prüfung der Möglichkeiten zur Errichtung von Photovoltaikanlagen und/ oder Gründächern auf städtischen Gebäuden wurde beschlossen.
  • Die Digitalisierung der Schulen ist gestartet und wird nächstes Jahr mit Hochdruck weiterverfolgt.
  • Das Unwetter vom 14. Juli richtete einigen Schaden an: an den meisten städtischen Gebäuden nur in überschaubarem Umfang, doch bei der Sanierungsmaßnahme am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium ergibt sich dadurch eine Verzögerung der Bauzeit.

Folgende Bauprojekte wurden realisiert bzw. sind in Arbeit:

  • Fertigstellung Neubau Zweifachturnhalle am DBG
  • Fertigstellung Sanierung Turnhalle Feldstraße
  • Finalisierung Sanierung Sporthalle AMG Anfang 2022
  • Auf- und Abbau Wahlcontainer Bensberg/Stadtmitte
  • Aufbau Modulbauten für Bürgerbüro Stadtmitte
  • Interimsschule GGS Bensberg
  • Beauftragung des Generalplaners für den Neubau GGS Bensberg; z.Z. Planung in der Leistungsphase 4
  • OGS-Erweiterung GGS Kippekausen
  • OGS-Erweiterung GGS Katterbach in Ausführung
  • Neue Abteilungsleitung für Anfang 2022
  • Planungsprozess Erweiterungsbau Schulzentrum Kleefeld in der Leistungsphase 4
  • Standortscharfe Betrachtung ISEP nach Priorisierung
  • Erstellung Oberstufencontainer AMG
  • Amok-Beschilderung der Schulen und Gebäude der Stadt Bergisch Gladbach. (sukzessive, nach Anforderung und Personalkapazitäten)
  • Sanierung Hausmeisterhaus KGS Bensberg
  • Sanierung Hausmeisterwohnung Gewerbliche. Berufsschule
  • Umsetzung der Brandschutzmaßnahmen Gewerbliche Berufsschule
  • Nelson-Mandela-Gesamtschule: Sanierung der naturwissenschaftlichen Räume
  • Nelson-Mandela-Gesamtschule: Umbau Verwaltung, Planungsprozess

Gebäude- und Grundstücksverwaltung

  • Die Prüfung, ob die Gebäudereinigung in Fremd- oder in Eigenleistung weiter betrieben werden soll, wurde mit dem Ergebnis abgeschlossen, dass das bestehende Konzept der Fremdreinigung auch in Zukunft weiter verfolgt wird.
  • Die Ausstattung und der Betrieb der Schulräume mit Raumluftfiltern werden weiter vorangetrieben.
  • In 2022 steht die Umsetzung der Ergebnisse aus der Organisationsuntersuchung, die gerade abgeschlossen wird, für die Abteilung Hochbau an erster Stelle.

StadtGrün

Rückblick 2021: 

  • Das neue Sachgebiet „Grünflächenmanagement“ bei StadtGrün erfüllt primär die Aufgaben Grünkataster & Baumschutz.
  • Baumschutzsatzung: das erste Jahr der Baumschutzsatzung nach ihrer Wiedereinführung hat gezeigt, dass der Schwerpunkt der Bergisch Gladbacher Baumschutzsatzung auf der Beratung und nicht der Verhinderung liegt. Zusammen mit zahlreichen Baumeigentümern, Investoren und Planenden konnten viele Bäume erhalten werden. Für die zu erteilenden Ausnahmegenehmigungen wurden entsprechende Ersatzpflanzungen festgesetzt, deren Pflanzungen im kommenden Jahr kontrolliert werden.
  • Digitalisierung: Anschaffung von drei Tablets für die mobile Baumkontrolle der städtischen Bäume; somit können die Baumkontrolleure gleich vor Ort die Baumzustände erfassen und dokumentieren. Ebenso wurden drei Tablets für die städtischen Friedhöfe angeschafft; nun können die Friedhofsmeisterin und die Friedhofsvorarbeiter direkt auf dem Friedhof die Friedhofsdaten aufrufen (Nutzungsberechtigte, Ruhefristen, Pflegezustände usw.); die Tablets sind zunächst ausschließlich für den Dienstbetrieb anzuwenden; im nächsten Schritt sollen sie mit digitalen Friedhofsplänen ausgestattet werden.
  • Biodiversität: Anlage weiterer Blühwiesen. Mittlerweile gibt es knapp 2 ha in städtischen Freianlagen – Tendenz steigend.
  • Bürgerwald an der Schnabelsmühle: Planung, Spendenkoordination und erste Pflanzungen haben stattgefunden.
  • Auf dem Herkenrather Friedhof wurde das geplante Urnengrabfeld angelegt; entsprechend der sich ändernden Bestattungskultur wurde hier der vermehrten Nachfrage nach Urnen-Grabstellen Rechnung getragen.
  • Die städtischen Friedhofshallen wurden mit neuer Bestuhlung (250 Stück) ausgestattet; die in die Jahre gekommene alte Bestuhlung wurde durch helle, freundliche Stühle ersetzt und in allen Friedhofshallen vereinheitlicht.
  • Sanierung der drei Brücken an der Paffrather Mühlenwiese, der Diepeschrather Mühle und am Flehbach
  • Planung und Bau der Außenanlagen an den Interimsschulen KGS Kippekausen und GGS Bensberg (auf dem Gelände der Otto-Hahn-Schulen)
  • Umsetzung bzw. Planungen von Schulhofsanierungen am Berufskolleg Bergisch Gladbach, der Johannes-Gutenberg-Realschule sowie dem Albertus-Magnus-Gymnasium
  • Neu- bzw. Umgestaltung der Spielplätze Marijampolestraße, Peter-Walterscheidt-Straße / Refrather Weg sowie an der GGS Heidkamp
  • Fortführung der Maßnahmen des Integrierten Handlungskonzepts Bensberg in den Maßnahmen A1 Schloßstraße, A2 Freiflächen rund um den Deutschen Platz / Hindenburgplatz, A3 Umgestaltung des Burggrabens, C6 Schlossberggarage, D2 Stadtgarten sowie D3 Quartiersplatz Wohnpark
  • Sonderthemen Corona und Hochwasser: Instandsetzung von einigen Anlagen und Wanderwegen, die durch das Hochwasser zum Teil erheblich zerstört waren, sowie Aufräumhilfe bei den akut vom Hochwasser geschädigten Bürgern und anschl. Hilfe für den AWB bei der Sperrmüllsammlung.

Ausblick 2022: 

  • Realisierung der Planung des Mehrgenerationenparks Refrath an der Wilhelm-Klein-Straße
  • Erweiterung der digitalen Erfassung auf den Friedhöfen um Friedhofspläne auf den Tablets
  • Umbau und Neugestaltung des Containerplatzes am Friedhof Refrath
  • Am Refrather Friedhof Planung der Erweiterung um ein Urnen-Grabfeld angrenzend an den Bestand.
  • Anschaffung eines neuen Friedhofbaggers für den Refrather Friedhof
  • Anschaffung eines neuen Garagentors für den Gronauer Friedhof 
  • Großprojekt Bensberger Friedhof: Ausschreibung des Planungsauftrags zur Sanierung
  • Anschaffung von 30 Kompostbehältern auf den städtischen Friedhöfen
  • Rahmenvertrag für die Grababräumungen soll umgesetzt werden.

FB 9 Büro des Bürgermeisters 

Leitung: Sascha Inderwisch

Durch die Pandemie waren nur drei Bürgersprechstunden und zwei Marktsprechstunden möglich. Allerdings gab es eine Vielzahl von coronakonformen Ortsterminen mit beschwerdeführenden Bürgerinnen und Bürgern.

Auch die Ehrungstermine im „normalen Umfeld“ waren schwieriger zu organisieren, haben aber größtenteils wie geplant stattgefunden. Ein wichtiges Ereignis war die Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Philomena Franz.

Möglich war erfreulicherweise die „Reise gegen das Vergessen“ – Krakau/Auschwitz mit Besuch in der Partnerstadt Pszczyna. Es gründeten sich zwei neue Städtepartnerschafts-Vereine (Luton/Runnymede und Ganey-Tikva).

Der Neujahrsempfang war praktisch fertig geplant und musste dann leider pandemiebedingt abgesagt werden. Voraussichtlicher neuer Termin ist der 19. Juni 2022.

Die Öffentlichkeitsarbeit war sehr arbeitsintensiv: Eine Vielzahl von Pressemitteilungen und Presseterminen sowie laufende Kommunikation über online und Social Media mussten geleistet werden. Hinzu kam die Krisenkommunikation zum Hochwasser und zu den coronabedingten Maßnahmen.

Das Ratsbüro war wegen pandemiebedingten Anforderungen an das Sitzungsgeschehen sehr großen Herausforderungen ausgesetzt. Eine umfangreiche und aufwändige Gestaltung der Gremienarbeit unter dem Druck der dynamischen Entwicklung in der Pandemie wurde erfolgreich umgesetzt. Die Arbeits- und Beschlussfähigkeit der städtischen Gremien war jederzeit gewährleistet.

FB 10 Feuerwehr und Rettungsdienst 

Leitung: Jörg Köhler

Die herausragenden Leistungen der Feuerwehr in 2021 wurden bereits ausführlich erläutert, sollen aber noch einmal an dieser Stelle benannt werden:

  • Mobiles Schnelltestzentrum
  • Mobiles Impfen
  • Impf-Drive-Inn
  • Einsätze bei der Flutkatastrophe

Aber auch wichtige Bauprojekte wurden beherzt vorangebracht:

  • aktueller Neubau Feuerwehrhaus (FwH) Schildgen
  • Neubau Feuerwache 2
  • Beschluss für Standortsuche und (Neu)bau FwH Stadtmitte u. Paffrath / Hand 

All dies im Einzelnen darzustellen würden hier den Rahmen sprengen.

Zitiert werden soll stattdessen das „Bürgerportal“ vom 28.12.2021:

„Die Helden des Jahres“: Unglaublich, was die ehrenamtlichen und hauptberuflichen Frauen und Männer der Feuerwehr in diesem Jahr geleistet haben. Sie haben nicht nur jeden Tag ihren eigentlichen Job gemacht, gelöscht, geholfen und gerettet. Beim Hochwasser und danach waren sie natürlich rund um die Uhr im Einsatz.Alles andere als selbstverständlich war aber ihr Engagement in der Pandemie: Zunächst bei der Einrichtung von Teststellen, später mit dem ersten mobilen Impfteam und bis zum Schluss mit dem großartigen Impf-Drive-In, bei dem pro Tag bis zu 2000 Personen geimpft werden können. Damit besteht für die Redaktion des Bürgerportals kein Zweifel: Die Frauen und Männer der Feuerwehr sind unsere „Helden des Jahres 2021″. 

Dem ist nichts hinzuzufügen. Wir sind stolz auf unsere Feuerwehr.

Stabsstelle BM 16 – Management Großprojekte 

(Frank Wilhelm)

Auch für die Stabsstelle Management Großprojekte war 2021 ein sehr bewegtes Jahr.

  • Das Verhandlungsverfahren mit dem Wettbewerbssieger Auer Weber für den Stadthaus-Neubau war bereits seit dem Sommer 2020 ausgesetzt. Die Verwaltung hatte Prüfaufträge der Politik zu bearbeiten.
  • Die Vorstellung und Beratung der Ergebnisse der Prüfaufträge erfolgte im Februar 2021 im Ausschuss für den Stadthausneubau – mit der Feststellung, dass das Kostenrisiko eines Neubaus weiterhin sehr hoch sei. Erste Überlegungen zur Anmietung der RheinBerg-Passage wurden angestellt.
  • Beschluss des Rates zur Aufhebung des Vergabeverfahrens und Konkretisierung der vertraglichen Möglichkeiten mit dem Investor der RheinBerg-Passage im März 2021.

Ausblick 2022:

  • Vorbereitung einer vergaberechtlich unbedenklichen Vorbereitung eines Vorvertrages mit dem Investor
  • Zusammenfassung der strategischen Schwerpunktthemen im Programm Zukunftsorientierte Verwaltung, insbesondere erstmals konkrete Auseinandersetzung mit mobilen Arbeitswelten
  • Vorvertrag wird im 1. HJ 2022 angestrebt.

Stabsstelle VV 1-2 – Digitalisierung 

(Marcel Böttcher)

Die herausragend wichtige Querschnittsaufgabe der Verwaltungsdigitalisierung ist unmittelbar Stadtkämmerer Thore Eggert zugeordnet. Auch hier können die bearbeiteten Themen nur stichwortartig aufgezählt werden:

Umsetzung E-Government-Strategie

  • Für einzelne Maßnahmen der E-Gov-Strategie wurden Anfang des Jahres die Kernteams gebildet sowie das weitere Vorgehen geplant und koordiniert.

Serviceportal

  • Das Serviceportal wurde veröffentlicht.
  • Erste Dienstleitungen werden angeboten: Einfache Melderegisterauskunft, Meldebescheinigung, Urkundenabfrage sowie Statusbericht Reisepass/ Personalausweis

E-Payment

  • Es wurden Verträge mit den Zahlungsanbietern GiroSolutions und Paydirekt abgeschlossen.
  • PayPal soll zeitnah folgen

DMS – Dokumentenmanagementsystem

  • In einem halbjährigen Projekt wurde das Anforderungsprofil erarbeitet.
  • Aktuell wird das Vergabeverfahren vorbereitet.
  • Die Einführung im ersten Pilotbereich „Zentrale Vergabestelle“ soll im 3. Quartal 2021 erfolgen.

Aktenplan

  • Die Fachbereiche wurden über den von der KGSt empfohlenen produktorientierten Aktenplan informiert. Dieser soll den seit 2003 empfohlenen Aktenplan ersetzen und bildet die Grundlage für die Einführung eines DMS. 
  • Die Umstellung soll parallel mit der sukzessiven Einführung des DMS realisiert werden.

Scan-Strategie

  • Das Kernteam hat sich einen ersten Eindruck über die Realsierungen beim Landschaftsverband Rheinland und der Stadt Detmold eingeholt.

Prozessmanagement

  • Gemeinsam mit dem FB1 wird eine neue Softwarelösung zur Erhebung und Analyse von Prozessen beschafft. 
  • Die Testphase, in den mehrere Lösungen evaluiert wurden, ist abgeschlossen.
  • Aktuell wird das Vergabeverfahren vorbereitet.

LOLA

  • Ein Armband mit QR-Code, das ein Testergebnis oder einen Impfnachweis physisch mit einer Person verbindet, erübrigt den Abgleich des Personalausweises an Eingängen von bspw. Geschäften.
  • Entlastung der Einzelhändler, da keine Personenidentifikation notwendig ist.

Thinktank Digitale Papierstadt

  • Die konstituierende Sitzung des Thinktanks hat Anfang Dezember stattgefunden.
  • Die Gruppe, bestehend aus Vertretern der Fraktionen, Digitalunternehmen und Bildung, entwickelt ein gemeinsames Verständnis für die digitalen Anforderungen unserer Stadtgesellschafft und will zeitnah Projekte umsetzen.

Kommunikation

  • Im Intranet werden die Kolleginnen und Kollegen über die Planungen und Umsetzungsschritte informiert.
  • Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden drei Sprechstunden zum Thema Digitalisierung angeboten. Weitere Sprechstunden sollen folgen.
  • Im Hauptausschuss wird seit diesem Jahr ein Sachstandbericht über die Umsetzung der E-Government-Strategie zu jeder Sitzung vorgelegt. Aktuell wird an einem Dashboard gearbeitet, das den Sachstandsbericht ablösen soll.

Stabsstelle VVIII-3 – Klimaschutzmanagement

(Heike Berendt)

Diese Stabsstelle ist unmittelbar dem Beigeordneten für Stadtentwicklung und Klimaschutz, Ragnar Migenda, zugeordnet und konnte zwischenzeitlich nach einer kurzfristig eingetreten Vakanz erfolgreich besetzt werden. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen als zentrale Aufgaben für 2022

  • die Arbeit am Klimaschutzkonzept und an der Zertifizierung zum European Energy Award (EEA)
  • die Erstellung einer städtischen CO2-Bilanzierung.

Stadtentwicklungsbetrieb AöR 

(Vorstand: Harald Flügge)

Der SEB AöR hat auch in 2021 in seinen Aufgabenbereichen Wirtschaftsförderung, Ausbau Breitbandinfrastruktur und Grundstücksgeschäfte eine Vielzahl von Projekten vorangebracht.

Ausbau Breitbandinfrastruktur:

  • Abwicklung des Förderprojektes „schnelles Internet“
  • Förderung der Breitbandversorgung im ländlichen Bereich (2,1 Mio.€ Fördermittel) – Förderprojekt wird bis zum Ende des Jahres 2021 abgeschlossen und ca. 440 Haushalte, die als unterversorgt galten, an das Glasfaserkabel angeschlossen
  • FTTH (Fibre to the Home)-Planung: Beteiligung an der geförderten Durchführung einer flächendeckenden Planung für den Ausbau von Gigabitnetzen in den Kommunen des Rheinisch Bergischen Kreises
  • Startschuss für das Bundesförderprojekt Breitband an Schulen: Bis März 2023 werden alle weiterführenden Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen. Der mit Bundes- und Landesmitteln geförderte Ausbau wird durch den RBK koordiniert

Wirtschaftsförderung

  • Spatenstich für den eigenwirtschaftlichen Ausbau des Gewerbegebietes Scheider Feld durch die Fa Plusnet
  • Regionale Kampagne „RheinBergAuf“ der Wirtschaftsförderer auf Initiative der Bürgermeister zur Wiederbelebung der Innenstädte nach Corona
  • Spatenstich für ersten Neubau von Research Instruments in Obereschbach am 15.12.2021
  • Städtische Förderung des digitalen Geschenkgutscheines „Schenk Lokal“ für Bergisch Gladbach ermöglicht eine Kaufkraftbindung von 2 Millionen Euro
  • Einrichtung einer Koordinierungsstelle für Veranstaltungen als Maßnahme der städtischen Wirtschaftsförderung auf Initiative des Bürgermeisters  
  • Wiedereröffnung des Wohnmobilstellplatzes am Kombibad durch GL Service
  • Jobbörse für Zanders Mitarbeiter aus dem Bereich Produktion, Lager Logistik und von anderen betroffenen Firmen
  • Sanierung der Parkpalette an der Buchmühle nach dem Schadensereignis durch Hochwasser – Wiedereröffnung im Dezember 2021

Grundstücksgeschäfte

  • Abwicklung Gleisdreieck, neue Mietverträge 
  • Engagement mit Eigentümergemeinschaft zur Belebung der „Grünen Ladenstraße“ 
  • Verhandlung weiterer wichtiger Grundstücke 
  • Verkauf des letzten Grundstückes im Gewerbegebiet Obereschbach.

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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7 Kommentare

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  1. Guten Tag Herr Fabick,
    Aufgabe einer Behörde ist es (vorrangig), hoheitliche Aufgaben zu übernehmen. Der Betrieb von Wohnmobil- und Wohnwagenstellplätzen durch die Stadt ist sicherlich ganz nett für die Nutzer, jedoch nicht zwingend durch die Allgemeinheit und damit den Steuerzahler anzubieten.

  2. @Fabick , Uwe: Nun ja, ein Hobby ist nun mal per definitionem Privatvergnügen. Wenn ich mich dazu entschließen würde, hobbymäßig Kaninchen zu züchten, könnte ich auch nicht von der Stadt verlangen, dass sie dafür die nötige Fläche zur Verfügung stellt.

    Ansonsten regeln es Angebot und Nachfrage. Wenn der Bedarf wirklich so groß ist, wird sich früher oder später ein gewerblicher Anbieter etablieren. Da sehe ich die Öffentlichkeit nicht in der Pflicht.

  3. Guten Tag zusammen,
    Bitte denken Sie bei ihren Planungen unbedingt daran, dass durch die außerordentliche Zunahme des „Campinghobbys“ mit Wohnwagen auch im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach und natürlich im Umland, ein erhöhter Bedarf an Abstellplätzen existiert. Alleine ein Wohnmobilabstellplatz ist nicht ausreichend.
    Dies ist meines Erachtens auch eine öffentliche Aufgabe, da die Wohnwagenbesitzer ja auch Steuern und Abgaben zu bezahlen haben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Uwe Fabick

    1. Warum „ergänzend“? Die Texte sind identisch, weil beide auf eine Pressemitteilung der Stadtverwaltung zurückgehen.

  4. Interessehalber: Hat es eine so gute und ausführliche Übersicht für uns Bürger und Steuerzahler schon früher gegeben? Chapeau! Und danke.
    Danke und alles Gute den fleißigen Stadtbediensteten.
    Ein Manko: wir Bürger werden noch ZUWENIG GEHÖRT.