Moderne Unternehmen brauchen heutzutage ein breites digitales Informationsangebot. Doch um die eigene Zielgruppe mit relevantem Inhalt zu erreichen, muss das veränderte Nutzerverhalten beachtet werden. Informationen müssen heute immer und überall verfügbar sein. 

Ein Mittel, um als Unternehmen Präsenz zu zeigen, sind Podcasts. Sie sind eine sinnvolle Ergänzung in der Unternehmenskommunikation und können beispielsweise als Instrument zur Kundenbindung dienen. Über Podcasts können wichtige und informative Inhalte zeitgemäß an die gewünschte Zielgruppe herangetragen und von dieser jederzeit flexibel genutzt werden. Stichwort: zeitsouveränes Hören!

Will man einen Podcast produzieren, spielen die folgenden fünf Begriffe hierbei eine wichtige Rolle: Konzeption, Technik, Produktion, Hosting und Vermarktung.

Planung ist das A und O 

Ganz am Anfang muss die Konzeption festgelegt werden: die Zielgruppe, das Ziel und das Format.

Zur Zielgruppe können bestehende Kunden, potenzielle Neukunden, Geschäftspartner oder auch zukünftige Mitarbeiter*innen gehören. 

Das mögliche Ziel eines Unternehmenspodcasts kann die Stärkung der Kundenbindung sein. Indem man von sich erzählt, die Hörer*innen einen Blick hinter die Kulissen werfen lässt, baut man eine Verbindung zu ihnen auf. Das Gehörte kann beim nächsten Telefonat oder einem persönlichen Treffen ein wunderbarerer Aufhänger für ein intensives Gespräch sein.

Wichtig ist, dass der Podcast einen Nutzen für die Hörer*innen hat. Im genannten Fall kann es sein, dass die Hörer*innen durch den Podcast einen Service des Unternehmens kennengelernt haben, von dem sie vorher nicht wussten – den sie aber durchaus benötigen! Eine Win-Win-Situation!

Die Anzahl der Formate ist riesig. Von der klassischen Reportage über Talkshows und Interviews bis zum Infotainment ist alles dabei. Sie entscheiden, welches Format für Sie angemessen ist!

Wie lange, wie oft?

Zur Konzeption gehört auch die Festlegung der Folgenstruktur, sprich: Wie ist der Podcast aufgebaut? Eine klassische Struktur besteht aus Intro, Anmoderation, einem Hauptteil, der inhaltlich in mehrere Teile gegliedert werden sollte, Abmoderation und Outro. Natürlich kann man sich eine ganz eigene Folgenstruktur überlegen, sie sollte halt zum Thema passen.

Ein besonders wichtiger Aspekt sind Frequenz und Länge eines Podcast. Soll der Podcast täglich, wöchentlich, monatlich oder noch seltener erscheinen? Hinzu kommt die Dauer: Laut einer Studie von Bitkom Research aus dem Jahr 2021 liegt die Podcast-Länge, die sich Hörer*innen wünschen, zwischen 18 und 28 Minuten.

Hier gilt es also in der Planung abzuwägen: Wer im Team hat Zeit, sich um das Thema Podcast zu kümmern? Was passt in den Arbeitsablauf? Was setzt einen nicht unter Zeitdruck?

Kleiner Tipp: Geht es in die weitere Planung, sollte man für einen guten Überblick einen Redaktionsplan erstellen. Er umfasst die einzelnen Themen, das jeweilige Veröffentlichungsdatum und die Verantwortlichkeiten. 

Qualität macht sich bezahlt

Eine sehr gute Tonqualität fesselt Hörer*innen. Die Auswahl an Aufnahmetechnik ist riesig – jedoch müssen Sie hierfür kein Vermögen ausgeben, sogar für gute Qualität nicht. Selbst das Smartphone kann mittlerweile zur mobilen Aufnahmeeinheit aufgerüstet werden.

Für den Anfang wird aber auf jeden Fall ein Mikrofon, ein Aufnahmegerät und eine gute Audioschnittsoftware benötigt. Auch wenn die meisten Audioschnittprogramme relativ einfach zu handhaben sind, sollte man genügend Zeit einplanen, um sich ausreichend mit ihnen vertraut zu machen. Je fitter man hier ist, desto besser ist das Ergebnis.

Hören funktioniert anders als Lesen

Fakt ist: Sobald Hörer*innen einem Beitrag nicht mehr folgen können, steigen sie aus. Damit das nicht passiert, haben wir hier ein paar nützliche Tipps: Lesen Sie sich Ihre geschriebenen Texte laut vor. Sie stolpern? Sie verhaspeln sich beim Sprechen? Dann heißt es: kürzen, Sätze teilen, Wörter umstellen. Ersetzen Sie Substantive durch Verben, formulieren Sie kurze Sätze, nutzen Sie Wiederholungen und verzichten Sie auf Fremdwörter. Erzählen Sie Geschichten!

Doch ein guter Inhalt allein macht noch keinen erfolgreichen Podcast – eine gute Sprache, ein klarer Ton und eine angenehme Stimme sind ungemein wichtig und entscheiden letztlich darüber, ob ein Podcast Erfolg hat oder nicht. Daher ist es ratsam auf professionelle Sprecher*innen zurückzugreifen. 

Der RSS-Feed – (k)ein Fremdwort(?)

Beim Hosten eines Podcast gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder mutzt man einen professionellen Hostingservice, der bei manchen Anbietern auch kostenlos in Anspruch genommen werden kann, oder man hostet den Podcast auf der eigenen Website. Welche Variante die bessere ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.  

Nutzt man einen Hostingservice, sollte dieser möglichst einfach zu handhaben sein und auch ein gewisses Maß an Community-Building zulassen. Unsere Agentur hat gute Erfahrungen mit PodBean gemacht. PodBean ist intuitiv aufgebaut, einfach in der Handhabung, je nach Bedarf kostenlos und eignet sich hervorragend für Podcast-Neulinge. 

Damit ein Podcast später abonniert, heruntergeladen und offline gehört werden kann, wird ein sogenannter RSS-Feed benötigt. Der RSS-Feed ist sozusagen die Adresse des Podcast und wird vom Hostingservice generiert. 

So gelangt Ihr Podcast zu den Hörer*innen

Um einen Wiedererkennungswert zu schaffen, sollte der Podcast einen griffigen Namen haben und jede Podcastfolge einen eigenen Titel.  Wurde die erste Episode veröffentlicht, kann sie auch bei Spotify und iTunes hochgeladen und gehört werden. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Um eine größtmögliche Reichweite zu erzielen, darf die richtige Vermarktung des Podcast natürlich nicht fehlen. Hier ist die Verbreitung des Links zum Podcast über die sozialen Netzwerke das Mittel der Wahl. 

Unser eigener Podcast

Wir haben als Agentur vor einiger Zeit einen eigenen Podcast ins Leben gerufen, der auf unserer Website oder auf PodBean angehört werden kann. Unser Ziel: Über Maßnahmen und Anekdoten aus der Öffentlichkeitsarbeit zu berichten. Unsere Zielgruppe? Alle, die sich mit Kommunikation in Unternehmen beschäftigen. Da unsere Zielgruppe auch im Ausland sitzt, gibt es deutsche und englische Folgen.

Hören Sie also einfach mal rein in „@Strothmann’s – Views and Voices on Communications”. Oder sprechen Sie uns einfach an, wenn es darum geht, Ihren eigenen Podcast in Ihre Unternehmenskommunikation einzubinden. Wir beraten und unterstützen Sie gerne.

Ihre Elke Strothmann

Die Agentur Strothmann GmbH besteht seit 1996 und ist auf Public Relations und Eventmanagement für Kunden unterschiedlichster Branchen spezialisiert.

Kontakt 
Agentur Strothmann GmbH
Am Stadion 18-24, 51465 Bergisch Gladbach
Telefon: +49 2202 2807 20, Fax: +49 2202 2807 11
Mail: strothmann@agentur-strothman.de
WebsiteInsights – Facebook Podbean

Der Schwerpunkt der PR-Arbeit liegt auf der Unternehmenskommunikation in den Wirtschafts- und Finanzmedien. Ob national oder international, ob Großunternehmen oder mittelständischer Familienbetrieb: Wir unterstützen unsere Kunden bei der Stärkung der Reputation und Führung der Marke durch

  • Pressearbeit
  • Online-Kommunikation
  • Interne Kommunikation
  • Text und Kreation

Das versierte und erfahrene Event-Team arbeitet sowohl konzeptionell und kreativ als auch organisatorisch mit höchstem Qualitätsanspruch. Ob sportliche Aktivität oder Workshop: Wir kreieren das individuell zugeschnittene Event für

  • Teambuilding, Mitarbeitermotivation
  • Kundenbindung
  • Betriebsfeiern, Kongresse

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Elke Strothmann

führt seit über 25 Jahren die gleichnamige PR- und Eventagentur mit Sitz in Bergisch Gladbach. Sie und ihr 8-köpfiges Team haben das Ziel, für ihre Kunden eine positive öffentliche Meinung zu schaffen.

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