Die Innenstadt soll endlich wieder voll werden, hofft der Einzelhandel. Foto: Archiv

Nach zwei Jahren Corona-Pause geht das traditionelle Frühlingsfest der Gladbacher Innenstadt am ersten April-Wochenende wieder an der Start – mit einer neu konzipierten Auto-Show, einer Fahrradmesse und einer Foodmeile. Alles unter freiem Himmel und im Zeichen der elektrischen Mobilität.

Erleichterung und Tatendrang sind Rolf Becker, Inhaber der Becom-Eventagentur und seit mehr als 25 Jahren Veranstaltungsmanager, ins Gesicht geschrieben. „Nach zwei Jahren beruflichen Abstinenz sind wir endlich wieder zurück“, sagt Becker.

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Und gleich zum Start in die Freiluft-Saison will er im Auftrag der Interessensgemeinschaft (IG) Stadtmitte ein starkes Zeichen setzen: Mit einer großen Mobilitätsmesse, die E-Auto-Show, Fahrradmesse, Frühlingsfest und Foodmeile in der Fußgängerzone und auf dem Konrad-Adenauer-Platz zusammenbringt. Komplett unter freiem Himmel, und damit frei von Corona-Auflagen.

Die Mobilität der Zukunft, Klimaschutz und Nachhaltigkeit stehen dabei im Mittelpunkt. Das bedeutet für Becker die elektrische Mobilität in jeder Form; Fahrzeuge, die nach wie vor nur mit einem Verbrenner ausgestattet sind, werden nicht zugelassen.

Die Frühlingsfeste in Bensberg und in Gladbach finden bewusst gleichzeitig statt; das Programm in der Schlossstraße finden Sie hier.

Das Programm startet am Samstag (2. April) in der Fußgängerzone vom Markt bis zur RheinBerg Galerie, mit E-Auto-Show und Foodmeile. Am Sonntag kommt die Fahrradmesse auf dem Konrad-Adenauer-Platz dazu. Am Sonntag sind auch die Geschäfte in der Innenstadt von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Wir dokumentieren das Programm:

Bei der E-Mobility-Show am 2. und 3 . April in der Fußgängerzone von Bergisch Gladbach zeigen Autohändler ihre aktuellen E-Auto-Modelle von vielen namhaften Herstellern. Vom kleinen City-Flitzer bis zur Limousine ist alles dabei.

Ausschließlich hybrid und elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden ausgestellt. Die Aussteller bieten am Samstag und Sonntag von 10-18 Uhr eine umfassende Beratung vor Ort an.

Ebenso werden Wallboxes, Photovoltaik-Anlagen & Batteriespeicher mit Informationen rund um die Installation vor der eigenen Haustür & am Haus gezeigt.

E-Scooter und E-Roller werden ebenso präsentiert wie Elektromobile für Senioren.

Der VRS präsentiert sich mit der WUPSI und RVK mit seiner Angebotspalette rund um den ÖPNV mit E-Car-Sharing und Leih-E-Bikes.

Die E-Mobility-Show erstreckt sich von der Busspur am Konrad-Adenauer-Platz bis zur Rheinberg Galerie.

Am Sonntag, den 3. April kommt auf dem Konrad-Adenauer-Platz die große Fahrradmesse hinzu. E-Bikes für jede Art der Nutzung werden gezeigt: ob für die Fahrt zur Arbeit, für den Freizeitbereich oder für den Transport. Viele Modelle verschiedener Marken werden angeboten.

Die Fahrradhändler bieten am Sonntag in der Zeit von 10 – 18 Uhr besondere Services und eine umfassende Beratung zum Kauf eines E-Bikes an. Einige Modelle können auf einem Testparcour vor Ort auch gefahren und getestet werden.

Darüber hinaus gibt es Informationen zu Reisemobilen und Tourismus im Bergischen. Der ADFC und die Klimafreunde informieren über ihre Arbeit.

Stadt und Kreisverwaltung bieten mit ihren Klimaschutzmanagern ein besonderes Angebot am Sonntag an: sie informieren über aktuelle Projekte, Fördermöglichkeiten (Solar), E-Car- Sharing, das Bergische E-Bike und die Mobilstation. Außerdem auch über Tourismus und Freizeitmöglichkeiten (Das Bergische).

Wer nach so vielen Informationen eine Pause braucht, besucht die Foodmeile zwischen H&M, Busbahnhof und RheinBerg Galerie.

Hier gibt es am Samstag und Sonntag Leckereien aus dem Allgäu, schwäbische Spezialitäten, Bratwurst, Kartoffelspezialitäten, Burger, mexikanisches Streetfood u.v.m. Wer es gerne Süß mag, freut sich über Crêpe.

Spiel und Spaß für Kinder bieten eine Hüpfburg, ein Trampolin-Bungee und ein Karussell.

Am Sonntag, den 3. April sind außerdem die Geschäfte in der Innenstadt für einen ausgedehnten Einkaufsbummel in der Zeit von 13-18 Uhr geöffnet.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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1 Kommentar

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  1. Es ist mir unbegreiflich, welch großzügiger Raum der „neuen E-Mobilität“ auf der Frühlingsmesse in Gladbach erneut eingeräumt wird. Jeder sollte es doch inzwischen wissen, die Produktion der Elektroautos verbraucht riesige Mengen an Rohstoffen, die zu fast 100 % aus tropischen Ländern und Regenwaldgebieten importiert werden müssen. Auch andere wertvolle Teile werden benötigt.
    Ein Fakt z. B.: allein für die Herstellung des Akkus für große E-Autos fallen 15-20 t CO² an. So viel verbraucht ein sparsamer Verbrenner für 200.000 km Fahrleistung. Eine weitere Frage ist, wo soll der Ökostrom dafür herkommen? Nach Vorschlag der Auto-Lobby auch noch steuerbefreit! Ich habe selbst seit Jahren Solar-Panele auf dem Dach und speise den erzeugten Strom in das Netz ein. Mein ausdrücklicher Wunsch ist es aber nicht, damit E-SUVs zu betanken!
    Unser Ziel sollte es sein, den Verkehr auf unseren Straßen insgesamt zu verringern und effektive Verkehrskonzepte zu entwickeln, die Mensch und Natur zugutekommen. Deshalb ist so eine Protz-Schau unnötig und sollte unterlassen werden!