Beeinflusst ein Ort das Denken und Tun? Oder macht der Mensch den Ort erst durch Denken und Handeln zum Ort? Dieser Frage gehen Künstler:innen im Atelierhaus Moos in Bergisch Gladbach nach. Kommendes Wochenende können Besucher:innen mehr über diese Wechselwirkungen erfahren, die anhand von Bildern, Installationen und Interventionen untersucht werden. Ein begehbares Kunstprojekt. Nur für kurze Zeit!

collaboration art, Doro Corts, Jutta Dunkel (Galerie im Wiesengrund), Rolf Hinterecker,
Hiroko, Veronika Moos, office for global affairs, Michael Wittassek: Sie alle wollen
den Fragen nach dem Wesen eines Ortes, eines Hauses nachgehen. Kommendes Wochenende, beispielhaft am Atelierhaus Moos.

Das Haus wurde vor ungefähr 60 Jahren als Wohn- und Atelierhaus erbaut und später als Wohnhaus der Gastgeberin, der Künstlerin Veronika Moos, genutzt. Hier sollen die
Wechselwirkungen exemplarisch wie subjektiv zur künstlerischen Auseinandersetzung
werden.

Vor Ort sein – Die Erfindung des Alltäglichen
Was: Bilder, Objekte, Installationen, Interventionen und Forschungen
Wer: collaboration art / Doro Corts / Jutta Dunkel / Galerie im Wiesengrund / Rolf Hinterecker / Hiroko / Veronika Moos / office for global affairs / Michael Wittassek
Wo: Kornstrasse 22, 51427 Bergisch Gladbach
Wann: Samstag den 02.04. und Sonntag den 03.04. jeweils 11 bis 19 Uhr
Wie: Betreten der Ausstellung auf eigene Gefahr / Eintritt frei unter 2G+
Weitere Infos unter www.galerie-im-wiesengrund.de / www.veronika-moos.de /
Tel. 0049 15776307674

„Wir begreifen das Haus mit seinen Innen- und Ruckzugsräumen in seiner Intimität als
Schutzraum und Ort des Denkens und Zusammentreffens, dort wo Gastfreundschaft gepflegt wird. Daraus entstehen Kräfte, Dynamiken und Kommunikation. Sie strahlen nach außen und hinterlassen Spuren,“ schreiben die Künstler:innen in der Ankündigung.

Was macht einen Ort aus?

Die Künstler:innen gehen dabei – wörtlich oder metaphorisch – vom antiken Begriff
eines „genius loci“ aus. Er steht für Qualität eines Ortes und das atmosphärische Geheimnis der Verbindung zwischen Architektur und Ort, Haus und Landschaft. Zugleich soll der Blick auf Erinnerungen gelenkt werden, die den Orten innewohnen. Und so ein individuelles und kollektives Gedächtnis bilden.

„Gleichzeitig wird aber auch eine Suche nach einer in die Zukunft gerichteten Perspektive in Gang gesetzt, die Orientierung und Hoffnung geben könnte.“

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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