Mit einer Friedenszeichen-Aktion hatte die Schülerschaft in Herkenrath symbolisch Solidarität mit der Ukraine bekundet. Um auch praktische Hilfe leisten zu können folgte eine vielfältige Spendensammlung. 7000 Euro konnten jetzt an die „Aktion Deutschland Hilft“ überreicht werden.

Am Mittwoch, den 6.4., um 9 Uhr übergeben die Schülervertretung am Gymnasium einen symbolischen Spendenscheck an die „Aktion Deutschland Hilft“. Schülerinnen und Schüler am Gymnasium sammelten in den vergangenen zwei Wochen Spenden im Wert von über 7000 Euro.

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Die Aktion startete als Folge einer Friedenszeichen-Aktion Anfang März, bei der die Schülerschaft von Gymnasium und Realschule eine Ukraine-Flagge und ein Peacezeichen auf dem Schulhof aufstellte und mit einer Drohne abfotografierte.

„Wir als SV wollten nicht nur symbolisch handeln, sondern den Menschen in der Ukraine aktiv helfen, ganz real in Form von Spenden,“ erklärte Anna von Leoprechting, Mitglied der SV. Ziel war es mit vereinten Kräften eine möglichst große Summe zusammenzubekommen, um – neben der Spende selbst – für Solidarität und konkrete Hilfsaktionen zu werben.

Es folgen Aufrufe in der Schülerschaft, Elternbriefe wurden versendet und Flyer verteilt. Etwa 70 interessierte Schülerinnen meldeten sich und gingen mit Blechbüchsen zum Beispiel durch ihre Nachbarschaft, ältere Mitglieder der SV wandten sich an lokale Unternehmen mit der Bitte um größere Beträge. Der Förderverein unterstützte die Aktion, indem man auch direkt auf das Konto zahlen konnte.

Vito Banach, Schülersprecher am Gymnasium, zeigte sich begeistert vom Engagement gerade auch jüngerer Schülerinnen und Schüler. „Die Eigeninitiative war beeindruckend, ein paar Unterstufenschüler haben sich spontan vor den Edeka gestellt und dort Waffeln verkauft, was alleine 500 Euro einbrachte. Von der Aktion haben wir als Organisatoren erst viel später erfahren.“ 

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