Sieger der Elite-Amateue: Sven Thurau, Colin Heiderscheid und Nils Büttner

Am Himmelfahrtstag gab es schon wieder hochklassigen Radsport im Bergischen Land, beim 71. „Rund in Refrath“. Rund 250 Teilnehmer:innen starteten in 8 Wertungsklassen auf dem Rundkurs im Herzen der Stadt. Selbst für die Allerkleinsten gab es ein Angebot. Die eigene sportliche Bilanz der Staubwolke fällt gemischt aus.

Nur ein paar Tage nach „Rund um Köln“ gab es am Christi-Himmelfahrt-Feiertag erneut hochklassigen Radsport im Bergischen Land, beim mittlerweile 71. „Rund in Refrath“. Rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten in 8 Wertungsklassen auf den 1,5 Kilometer langen Rundkurs im Herzen der Stadt.

Das Hauptrennen um den Preis des SUBARU Autohaus Baldsiefen der Elite-Amateure gewann nach 75 Kilometern Sven Thurau vom VfR Büttgen/Team Sportforum vor Colin Heiderscheid und Nils Büttner. Beim Rennen der Elite-Frauen setzte sich Carmen Burmeister vom 1. FSV Köln vor Anna Giesen und Finja Smekal durch.

Carmen Burmeister vom 1. FSV Köln
Isabel Unruh, U17, Staubwolke Refrath

Bei den Fahrerinnen und Fahrern der Staubwolke Refrath gab es Licht und Schatten. Talent Isabel Unruh, Führende im ROSE-NRW-Rennrad-Cup, gewann die Mädchen-Wertung der U17 und verteidigte damit die Führung in der neu geschaffenen Rennserie. Unruh kommt mit flachen Stadtkursen wie in Refrath sehr gut zurecht, ihr spezielles Talent sieht sie jedoch am Berg.

Der Erfolg in der offenen NRW-Bergmeisterschaft in diesem Jahr in Bad Driburg bestätigt dies eindrucksvoll und macht Lust auf die weiteren Renneinsätze der 15-Jährigen.

Beim Rennen der Amateure, das Tobias Willmes vom RC Wanderlust Arzheim/AVIA Racing Team vor Heinz Häusler und Lars Becker gewann, fuhr Staubwolke-Fahrer Jan Madalinski auf einen guten 31. Rang. Bei den U17-Junioren erreichten Lando Schneider, Tajib Suljagic und Lukas Denis Sander die Plätze 10, 15 und 16.

Nicht auf dem Rennrad, aber am Rand der Strecke verfolgte Lokal-Matador Leon Arenz die Rennen. „Das ist schmerzlich für mich, nach dem Sturz bei meinem Heimrennen nicht dabei zu sein“, sagt Arenz.

Allerdings ist er guten Mutes für den weiteren Verlauf der Saison: „Das Schlüsselbein ist gut verheilt, ich fühle mich wohl auf dem Rad und trainiere wieder voll.“ Arenz‘ nächster Einsatz ist das Einzelzeitfahren im Rahmen der NRW-Meisterschaften am 4. Juni in Elsdorf und die Deutschen Meisterschaften vom 14.-19. Juni in Köln.

Auf dem Rundkurs wurde auch gelaufen

Neu im Programm bei „Rund in Refrath“ waren der „5k race Day“, ein Lauf über fünf Kilometer auf dem Rundkurs der Radsportler. „Das Rennen ist eine Kooperation mit dem TV Refrath“, sagt Gabi Zollfrank, Geschäftsführerin der Staubwolke Refrath und fügt hinzu: „Eine absolute Bereicherung für unseren Renntag. Wir wollen auch in Zukunft mehr mit anderen Vereinen zusammenarbeiten, um mehr für den Sport in unserer Stadt zu tun.“

Rennen für die Kleinen und Allerkleinsten

Ebenfalls als Premiere fanden die so genannten Kinderrennen statt. Von den Allerkleinsten, die auf dem Laufrädchen einmal die Zielgerade rauf und runter gefahren sind, bis zu den 5- bis 9-jährigen, die auf ihren Stadträdern, Mountainbikes und sogar Rennrädern eine Rennrunde über 1,5 Kilometer absolvierten.

„Wir waren überwältigt von der Resonanz auf unsere Idee, die Kleinsten einmal Rennatmosphäre auf einer abgesperrten Rennstrecke spüren zu lassen“, so Annalena Cremer, Jugendwartin der Staubwolke Refrath, „auch dieses Experiment wollen wir gerne fortführen und ausbauen.“

Alles in allem ein toller Renntag in Refrath, wie immer mit großem Helfereinsatz der Vereinsmitglieder, von der Streckensicherung über Startnummernausgabe bis zum Getränkestand. Und der Wettergott spielte ebenfalls mit, bestes Rennwetter gab es den ganzen Tag über.

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