Henrik Beuning (Kreissportbund), Gabi Zollfrank und Udo Kudelka (Staubwolke), Frank Mäuer (AOK).

Bei der Ausschreibung „Starke Kids“ der AOK hat die Jugendförderung der Staubwolke Refrath den 2. Platz belegt. Die Jugendarbeit steht bei dem Radsportverein bei den Zielen schon seit vielen Jahren ganz oben – und wird generationenübergreifend gedacht.

Verbunden mit der Auszeichnung durch die AOK erhält der Verein eine Spende von 1.250 Euro. „Wir freuen uns sehr“, so Staubwolke-Geschäftsführerin Gabi Zollfrank, „das bestätigt uns darin, dass wir mit unserer Jugendarbeit auf dem richtigen Weg sind.“ 

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Seit Jahren steht die Jugendarbeit bei der Staubwolke ganz oben in den Vereinszielen und wird generationenübergreifend gedacht. Besonders in den letzten beiden Corona-Jahren hat sich dieser Ansatz bewährt. „Die Situation hat die Jugendlichen stark belastet, sie brauchten jede Unterstützung, die sie bekommen konnten. Da konnten wir als Radsportverein viel bewegen“, sagt Udo Kudelka, 2. Vorsitzender der Staubwolke.

Im Programm fanden sich zum Beispiel regelmäßige Schulungen zum Thema gesunde Ernährung, Verkehrserziehung und Suchtprävention. Die jährliche fünftägige Etappenfahrt im August konnte auch während der Corona-Phase durchgeführt werden. Zusätzlich wurden die Jugendfahrer im Winter während der Lockdown-Phase einzeln betreut – auf dem Rad im Einzeltraining – oder online via Zoom. Weiterhin gab es verstärkte Aktivitäten für die Jugendfahrer, wenn es möglich war, um eine gewisse Normalität herzustellen – wie Kletterausflüge, Schlittschuhlaufen, ein Sportwochenende im sauerländischen Hachen.

„Wir möchten unsere Jugendlichen stärken und erhoffen uns dadurch auch eine stabile Anzahl an Jugendfahrern“, so Gabi Zollfrank und fügt hinzu: „Sobald es die Situation zulässt, möchten wir auch wieder auf die Schulen zugehen, um weitere Jugendliche vom Vereinssport zu überzeugen.“ 

Zur Jugendarbeit des Vereins gehört aber auch die Stärkung von Kindern in der Region, die bedürftig sind, wie die Spenden-Aktionen für „TheraKids“ und „wir helfen“ in den letzten Wochen gezeigt haben. „Das wird für uns wichtig bleiben“, sagt Gabi Zollfrank, „Kindern Mut zu machen, hört nicht an Vereinsgrenzen auf.“

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