Drei Jahrgänge von Architektur-Student:innen haben sich mit dem Museum, der Zentralwerkstatt und dem Kraftwerk auf dem Zanders-Areal befasst, den Bestand erfasst und überlegt, wie die denkmalgeschützen Bauten in Zukunft genutzt werden können. Die Ideen werden jetzt in einer Ausstellung öffentlich präsentiert. Einige davon sind naheliegend, überraschen aber dennoch.

Was man mit dem sogenannten Museum und den Hallen der Zentralwerkstatt mitten auf dem Zanders-Gelände anfangen könnte, lässt sich leicht vorstellen. Eine Mischung von Freizeit und Arbeiten, von Gastronomie, Kultur und Gewerbe zieht sich sowohl durch die Machbarkeitsstudie des städtischen Projektteams wie durch die Arbeiten der Studentinnen und Studenten der TH Köln, die ab dem 1. Oktober in der Zentralwerkstatt gezeigt werden.

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Aber was macht man mit dem Kraftwerk, dessen Kern zwar von Dominicus Böhm entworfen worden war, das inzwischen aber völlig zugebaut ist? Hier liefern die Arbeiten aus der TH eine ebenso naheliegende wie zukunftsweisende Idee: Warum das Kraftwerk nicht wieder als Kraftwerk nutzen? Natürlich nicht mit Gas oder gar Kohle betrieben, sondern mit den Techniken der Zukunft. Welche auch immer das sein werden.

Details zu den Entwürfen hat die TH bereits in zwei großen Publikationen zum Zanders-Areal und zur Zentralwerkstatt veröffentlicht.

Die Ausstellung  ist am 1.10. von 11 bis 14 Uhr geöffnet. Interessierte können sich per E-Mail für die von den Studierenden begleiteten Führungen anmelden. Mehr Details finden Sie in diesem Beitrag.

Aber auch ein „Wasserwerk“ mit Schwimmbecken, eine Stadtbücherei oder eine Bildungseinrichtung mit einem Auditorium im Turbinensaal finden sich in den Entwürfen.

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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