Künstler v.l.n.r: Vajira Gunarwardena, Marlis Sauer, Elmar Diks, Chamila Gamage , Jón Thor Gíslason, Dileepa Jeewantha; Foto: Screenshot

Ab dem 29. Oktober zeigt die digitale Kunstplattform CA Collectors sechs Künstlerinnen und Künstler aus drei Ländern im BASEMENT16 in Bensberg – analog und digital zugleich. Die Ausstellung „Alte Welt / Neue Welt“ will die Perspektive weiten und einen interkulturellen Austausch ermöglichen.

Die Ausstellung „Alte Welt / Neue Welt“ zeigt Kunst aus der alten Welt – „Asien und Europa“ –, die mit den Mitteln der Moderne auf die Gegenwart schauen. Manche mögen überrascht sein von der zeitgenössischen Herangehensweise der srilankischen Künstler Vajira Gunarwardena, Chamila Gamage und Dileepa Jeewantha.

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Die stilistischen Mittel sind modern und uns vertraut, auch wenn traditionelle Themen und Stile durchschimmern. Das Thema aber ist so universell, wie die Kunst: das Individuum in der modernen Gesellschaft. So zeigt es sich auch im Werk des Isländers Jón Thor Gíslason.

Anders jedoch bei Elmar Diks und Marlis Sauer. Beide arbeiten mit dem Medium Fotografie, wobei  Marlis Sauer die Abstraktion im Alltäglichen findet. Bei Elmar Diks entsteht sie zudem durch eine aufwändige digitale Verfremdung.

Alte Welt / Neue Welt
Vernissage am 28. Oktober, 19:30 Uhr
Kunstausstellung mit: Vajira Gunarwardena,Chamila Gamage, Elmar Diks, Jón Thor Gíslason, Marlis Sauer, Dileepa Jeewantha
Ort: BASEMENT16, Schlossstraße16, 51429 Bergisch Gladbach-Bensberg
Öffnungszeiten: Fr. 15-18 Uhr, Sa.: 11-15 Uhr, So.: 12-15 Uhr
Dauer der Ausstellung: 19.10. bis 19.11.2022
Begleitprogramm: Zwei Lesungen mit Werken aus Island und Syrien am 10. und 17. November

Die Ausstellung „Alte Welt / Neue Welt“ will die Perspektive weiten und einen interkulturellen Austausch ermöglichen. Zwei Lesungen mit Werken aus Island und Syrien am 10. und 17. November unterstreichen diese Intention. Denn Kunst – mit welchen Mittel Sie auch erstellt wird – wirft auch immer einen Blick auf unterschiedliche gesellschaftliche und kulturelle Herausforderungen und zugleich auf erstaunlich ähnliche Fragestellungen.

Es geht darum, die Grenzen zwischen dem Bekannten und dem scheinbar Unbekannten zu verwischen. „Sowohl kulturelle Grenzen und Annahmen sollen überwunden, als auch neue Wege der Kunstproduktion und Vermittlung aufgezeigt werden“, erläutert Volker Borraß.

So können die Besucherinnen und Besucher unter anderem mit Hilfe einer App Kunstwerke, die nicht in der Ausstellung zu sehen sind, per Augmented Reality und eigenem Smartphone an eine Galeriewand projizieren. „Wir danken unserem Galerie-Partner BASEMENT16, dass wir in diesen Räumen unser Projekt durchführen können“, ergänzt Volker Borraß.

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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