Der Pianist-Rafael Lipstein hat ein großes Problem, seine rechte Hand streikt. Seine Lösung: Er spielt einfach „Alles mit links“. Und obwohl das alles andere als einfach ist, beherrscht er das Instrument mit verblüffender Virtuosität. „Wir für Bergisch Gladbach“ hat ihn erneut für die Reihe „Klänge der Stadt“ engagiert.

Am Samstag um 18:30 Uhr im Ratssaal Bensberg lädt „Klänge der Stadt“ zu einem Konzert der Extraklasse mit dem international renommierten Bergisch Gladbacher Pianisten Rafael Lipstein ein. Der junge Virtuose hat ein Problem: Seine rechte Hand streikt. Eigentlich ein unüberwindbares Handicap für einen Pianisten. Jedoch hat er eine Lösung gefunden: Er spielt einfach mit links!

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Einfach? Nein, alles andere als das. Denn die Musik, die er spielt, ist zwar für einhändiges Spiel geschrieben. Aber wetten, dass Sie dies nicht merken, wenn Sie die Augen schließen? Mit verblüffender Virtuosität beherrscht Rafael Lipstein auch mit nur einer Hand sein Instrument. 

„Alles mit Links“
22.10.2022 um 18:30 Uhr
Rathaus Bensberg, Wilhelm-Wagener-Platz 1
Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.

Als Preisträger bei 25 nationalen und internationalen Musikwettbewerben spielte Rafael Lipstein bereits in einigen der renommiertesten Konzerthäusern weltweit: dem Oriental Arts Center Shanghai, der Kölner Philharmonie, dem Herkulessaal München, der Peking University, der Tonhalle Düsseldorf – und vielen anderen.

Die Presse beschreibt Lipstein als den „Prinzen der Pianisten“ (Peking), „Ausnahmetalent mit großartiger Virtuosität und bemerkenswerten Ausstrahlung“ (Die Welt), „Seine Finger sind wie ein heiliges Feuer, dass auf den Tasten brennt“ (Shanghai) „Das Publikum feiert den Pianisten frenetisch“ (Allgemeine Zeitung).

Derzeit konzertiert Rafael mit der linken Hand allein und präsentiert ein facettenreiches Programm, dass die gesamte Bandbreite des Klaviers mit einer Hand erkundet. Als Folge seiner Erkrankung an seiner rechten Hand arbeitet er intensiv mit mental- und körperorientierten Methoden und studiert außerdem Musikphysiologie an der Zürcher Hochschule der Künste. Er ist Lehrer an der Zakhar Bron School of Music Zürich.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, um eine Spende wird gebeten. Es gelten die zum Zeitpunkt des Konzerts aktuellen Corona-Schutzvorschriften.

Das Programm in Kürze:

Frank Bridge (1879-1941)
3 Improvisations H. 13
I At Dawn
II A Vigil
III A Revel

Sergei Bortkiewicz (1877-1952)
Etüde op. 29 Nr. 5 „Le poète“
Hochzeitsang op. 65 Nr. 3
Alexander Scrjabin (1872-1915)
Prelude und Nocturne op. 9
Felix Blumenfeld (1863-1931)
Etüde op. 36

Pause

Gustav Mahler (1860-1911), bearbeitet von Vyachselav Gryaznov (1982)
Adagietto aus Symphonie Nr. 5

Erwin Schulhoff (1894-1942)
Suite Nr. 3 WV 80
I Preludio
II Air
III Zingara
IV Improvisazione
V Finale

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