Foto (Archiv): Thomas Merkenich

Zu einer stillen Demonstration unter dem Motto „Solidarität statt Wut-Herbst“ lädt die Initiative Klimagerecht Leben auf den Konrad-Adenauer-Platz ein. Denn Wut sei die falsche Reaktion auf die multiplen Krisen – die nur in einem solidarischen Miteinander  bewältigt werden könnten.

Eine nicht enden wollende Corona-Pandemie, ein brutaler Krieg in Europa, weltweite Flüchtlingsströme, dazu eine rasante Inflation mit erheblich gestiegenen Energie- und Lebenshaltungspreisen und über allem die Bedrohung durch eine aus dem Ruder laufende Erderwärmung: Wir leben in Zeiten multipler Krisen.

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Und nun macht das Wort vom „Wut-Herbst“ die Runde: Bestimmte Kreise wollen die Ängste der Menschen ausnutzen, um schlechte, antidemokratische Stimmung zu verbreiten.


Solidarität statt Wut-Herbst
Donnerstag, 10.11.2022
16:30 Uhr Zusammenkunft aller Beteiligten
17 bis 18 Uhr Stille Demo
18 Uhr Check-out und Abschied

Bei allem Verständnis für die berechtigten Sorgen, die viele Menschen zurzeit umtreiben, und bei aller notwendigen Kritik an einer Politik, die den wirklich Betroffenen wenig zur Seite steht, sind wir der Meinung, dass Wut die falsche Reaktion ist, dass wir nur in einem solidarischen Miteinander die Krisen bewältigen können.

Daher rufen wir auf zu einer stillen Demonstration unter dem Motto „Solidarität statt Wut-Herbst“, am Donnerstag, 10. November, auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach.

Wir fordern, dass staatliche Unterstützung zielgerichtet jenen zugutekommt, die diese wirklich brauchen.

Wir stehen ein und demonstrieren für Solidarität mit den Menschen, die am allermeisten unter den Krisen leiden, weltweit und auch hierzulande. 

Der aktuelle Welthunger-Index zeigt eine dramatische Verschlechterung bei der weltweiten Hungerbekämpfung. Und so rufen wir zu Spenden für die Ärmsten auf. Hilfsorganisationen wie Aktion gegen den Hunger, Oxfam oder Welthungerhilfe unterstützen z. B. die von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen in Pakistan oder die unter Dürre und Hunger leidende Bevölkerung Ost-Afrikas.

„Das gilt selbstverständlich nur für die, die genug haben. Aber wir reden hier ja nicht über den Teil dieser Gesellschaft, der zu wenig hat, um zu verzichten, sondern über die vielen Leute, die ihr Leben reicher machen können, indem sie etwas abgeben, aufgeben oder loslassen. Man kann natürlich sagen, und ganz zu Recht: Der hat gut reden. Aber wenn alle, die gut reden haben, auch anfangen würden, besser zu handeln, dann wäre manches besser.“

Bernd Ulrich, aus Luisa Neubauer, Bernd Ulrich „Noch haben wir die Wahl“ 2021

Aber auch bei uns gibt es bittere Not. Es ist eine Schande, dass im immer noch so reichen Deutschland viele Menschen auf der Straße leben müssen, viele nicht wissen, wie sie Miete oder Nahrungsmittel bezahlen sollen.

Organisationen wie die Tafel und die Arche für Obdachlose helfen Bedürftigen in unserem Land. Infos zu den Hilfsorganisation gibt es an unserem Stand.

Reichtum teilen & Solidarität leben für ein Miteinander in der Krise!

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