Marianne Hoffmann, Eddie Stoffel, Fabiana Lebek, Gabriele Kasper, Gerda Jungherz, Martin Lucke und Markus Kerckhoff

Eine Unterstützung der Tafel hat Martin Lucke, Landtagsabgeordneter der CDU, zugesichert. Alle Tafeln könnten 7500 Euro beim Land beantragen, um die erhöhten Energiekosten zu decken. Die Tafel Bergisch Gladbach versorge 393 Haushalte.

Auf Einladung die Ausgabestelle Bensberg hat Martin Lucke die Tafel Bergisch Gladbach besucht. Bei der Essensausgabe konnte er sich ein genaueres Bild der ehrenamtlichen Arbeit verschaffen, der in Zeiten wie diesen eine besonders große Bedeutung zukommt.

Jede Woche nehmen 393 Haushalte aus Bergisch Gladbach das Angebot der Tafel in Anspruch und erhalten hier Lebensmittel, die von 45 Geschäften und einem Lebensmittelhersteller gespendet werden. Nicht nur Erwachsene sind auf das Angebot der Tafel angewiesen – ein großer Teil der Kunden sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.

Um der hohen Nachfrage nachzukommen, ist die vortreffliche und ausdauernde Arbeit der 120 ehrenamtlichen Mitarbeiter unerlässlich. Denn: Ohne sie wäre das Realisieren eines solchen Angebots einfach nicht möglich.

Aktuell stehen die Tafeln vor immer größer werdenden Herausforderungen: Steigende Energie- und Lebensmittelpreise, eine knappere Kalkulation der Supermärkte sowie der Rückgang der Sach- und Geldspenden schränken die wichtige Hilfestellung der Tafeln deutlich ein und machen ihre zukünftige Existenz ungewiss.

„Die Tafeln sind ein unglaublich wichtiger Faktor bei der Existenzsicherung der Menschen. Doch auch sie sind mit den steigenden Energie- und Lebensmittelkosten konfrontiert. Gleiches gilt für die Kunden der Tafel, die durch die steigende Inflation mehr denn je auf dieses Angebot angewiesen sind. Deswegen sind wir uns als Koalition in Nordrhein-Westfalen einig: Wir möchten helfen. Als Unterstützung hat die Landesregierung ein Hilfspaket in Höhe von rund 2 Millionen Euro geschnürt, welches direkt an die Tafeln und die Einrichtungen der Lebensmittelverteilung gerichtet ist. Die einzelnen Tafeln können hier für die Monate von Oktober 2022 bis Februar 2023 jeweils 1500 Euro zur Finanzierung gestiegener Ausgaben abrufen. Auch die Tafel in Bergisch Gladbach nimmt dieses Angebot gerne an und hat bereits einen Antrag gestellt.“, so Lucke am Rande des Termins.

Dabei ist es Herrn Lucke ein Anliegen, auf den Einsatz aufmerksam zu machen: „Ich bin tief beeindruckt von dem außergewöhnlichen Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und danke Ihnen für Ihre so wertvolle und wichtige Arbeit! Ich freue mich sehr, dass wir als Land einen kleinen Teil dazu beitragen können.“

Und auch Privatleute können jederzeit etwas tun, damit die Tafeln ihr Angebot aufrecht erhalten können. Lucke weiter: „Auch Sie, liebe Mitbürgerinnen und -bürger, können helfen! Die tatkräftigen Helfer der Tafel Bergisch Gladbach können jede weitere Unterstützung in Form einer Nahrungs- oder Geldspende dringend gebrauchen.

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1 Kommentar

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  1. Ich weiß nicht, ob sich politische Parteien damit brüsten sollten, private soziale Einrichtungen adhoc zu unterstützen. Die Tafeln existieren nur, weil Deutschland sich entschieden hat kein Sozialstaat mehr zu sein. Das ist nicht nur Verdienst der CDU, die SPD hat es mit der Agenda 2010 begonnen. Aber warum man damit jetzt noch Werbung für sich macht, ich bin sprachlos.