Damaris Fritschle und Tanja Saraßa-Lubitz (Bensberger Hebammen), Dr. Thomas Wardin (Förderverein), Max Orbach und Vanessa Dörpinghaus mit Carlo, Klaus Orth (Bethe-Stiftung).

Mit Hilfe des GFO-Fördervereins hat die Geburtsstation des Vinzenz Pallotti Hospitals in Bensberg ein besonders breites Kreißbett erhalten. Mit Hilfe einer Spendenverdopplung der Bethe-Stiftung sollen weiter Betten ausgetauscht und gleichzeitig einer Klinik in der Ukraine geholfen werden.

Carlo fühlt sich wohl, seine frisch gebackenen Eltern auch. Kein Wunder: Vorbereitung und Geburt fanden auf einem neu beschafften, extrabreiten Kreißbett statt. Dadurch kann die junge Familie ihr Glück gemeinsam und mit allen Sinnen erleben.

Der Förderverein konnte der geburtshilflichen Abteilung im Vinzenz Pallotti helfen, ihren hervorragenden Ruf wieder einmal zu bestätigen, indem er die Kosten eines solchen Bettes übernahm. Perspektivisch sollen alle Kreißsäle im Haus in dieser Weise aufgewertet werden.

Deshalb startet der Förderverein jetzt die Spendenaktion „Aus Eins mach Drei“ oder auch „Friedlicher Ringtausch“. Die Idee erklärt Dr. Thomas Wardin, Vorsitzender des Fördervereins: Jeder gespendete Euro wird zunächst durch die Bethe-Stiftung verdoppelt. Und sobald wir der Klinik dank dieses erhöhten Betrages zu einem neuen Bett verhelfen können, geht das heute vorhandene Bett in die Geburtsklinik im ukrainischen Wolodymyr.

„Wir hätten uns geschämt, ein voll funktionsfähiges Kreißbett womöglich zu entsorgen, statt es dahin zu geben, wo es noch viele Jahre gute Dienste leisten kann“ sagt Dr. Ulrich Hennig, Chefarzt der Geburtsklinik. Damaris Fritschle, eine der Sprecherinnen der Bensberger Hebammen, stellte den Kontakt nach Wolodymyr her und ergänzt: „Die breite Liegefläche des neuen Betts, die alle unsere Patientinnen so sehr schätzen, ist dort momentan nicht gefragt. Wichtig sind die Möglichkeiten, auch dieses Bett ganz einfach für alle geburtsfördernden und schmerzlindernden Körperhaltungen zu verstellen.“

Warum die breite Liegefläche so wertvoll ist, sagt die junge Mutter: „Dass mein Partner mir vor der Geburt nah sein, Unterstützung und Halt geben kann, macht den Weg leichter. Mit unserem Sohn danach gemeinsam zu kuscheln, ist ein unvergleichliches Erlebnis.“

Das Konzept hat auch die Bethe-Stiftung überzeugt. Klaus Orth als deren Vertreter ist zuversichtlich, dass mit vereinten Kräften die nötige Summe von 30.000 Euro aufgebracht werden kann. Auch Schauspieler und Comedian Max Giermann, der selbst in Bensberg Vater geworden ist, unterstützt die Aktion voller Überzeugung als Schirmherr.

Ab sofort steht das Konto DE08 3706 2600 3608 5350 11 bei der VR Bank Bergisch Gladbach-Leverkusen für Spenden unter dem Stichwort „Kreißbett“ bereit.

Mehr Informationen auf der Website des Fördervereins „Gemeinsam Gesundheit Fördern“.

image_pdfPDFimage_printDrucken

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.