Rund 400 Schildgener haben das traditionelle Anleuchten der Weihnachtsbeleuchtung in ihrem Stadtteil besucht, dass die Interessengemeinschaft Schildgen am 19.11.2022 ausrichtete. Zwischenzeitlich reichte die Schlange am Glühweinstand über den gesamten Marktplatz an der Altenberger-Dom-Straße.

In diesem Jahr fand das Anleuchten erstmals an einem Samstag statt. Nachdem die beliebte Veranstaltung coronabedingt 2020 ganz ausgefallen war und 2021 aus Platzgründen auf das Gelände hinter der Herz-Jesu-Kirche verschoben wurde, fand das Anleuchten in diesem Jahr zurück an seinen traditionellen Ort, dem Markt neben der Firma Broich.

Besonders die Mutzbacher Alphornbläser waren mit großer Freude erwartet worden. Sie sorgten, ebenso wie die Jazz-Band Dixie Diamonds, für tolle adventliche Stimmung.

Gegen 19 Uhr war es dann so weit und IG-Vorsitzende Andrea Dinter schaltete feierlich die Beleuchtung der Herz Jesu-Kirche ein. In diesem Jahr hatte das symbolische Anleuchten im wahrsten Sinne des Wortes einen Symbolcharakter.

Wie Dinter in ihrer kurzen Ansprache erklärte, wird die Beleuchtung in diesem Jahr nämlich aus Energiespargründen ausgeschaltet bleiben. Auch die Weihnachtssterne an den Straßenlaternen entlang der Altenberger-Dom-Straße werden aus Sparmaßnahmen nicht angeschaltet. „Sie werden aber trotzdem aufgehängt, damit ein wenig weihnachtliche Atmosphäre in unserer Einkaufsstraße entsteht“, so Dinter.

Im Anschluss ging die Veranstaltung in den geselligen Teil über. Bei Glühwein, Kinderpunsch, Kölsch und alkoholfreien Getränken sowie Grillwurst und Eintopf kamen die Schildgener zusammen und das Anleuchten erfüllte seinen eigentlichen Sinn und Zweck: Zeit für Gespräche und Begegnung mit Nachbarn und Freunden in vorweihnachtlicher Atmosphäre.

Zufrieden zeigten sich die Organisatoren der IG Schildgen, die bei der Durchführung von der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt worden, nicht nur mit dem großen Besucherandrang. Wohl selten hatte das Anleuchten in Schildgen so viele Besucher angezogen Auch der Samstag als Wochentag für das Anleuchten und die „Rückkehr“ an den Stammplatz im Ortskern erwiesen sich als richtige Entscheidung.

Die IG Schildgen freut sich nun auf eine schöne Adventszeit und appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, bei ihren Weihnachtseinkäufen den lokalen Einzelhandel und örtliche Unternehmen zu unterstützen.

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5 Kommentare

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  1. Nach dem kurzen Anleuchten in Schildgen ist aber jetzt leider tote Hose. Ein sehr trauriges Bild zeigt sich, wenn man abends nach Schildgen reinkommt. Da hätte man sich die komplette Montage der Leuchtsterne sparen können. Tagsüber falle sie schon kaum als als Weihnachtsdeko auf, und abends erst recht nicht. Traurig, traurig und nochmals traurig.

    1. Ich finde es okay, wenn man ein Zeichen setzt damit in der heutigen Zeit bezüglich Energie. Aber das ist ja immer Ansichtssache. Irgendwo irgendwie muss man ja mal anfangen

    2. Ich kann auch sehr gut auf die Weihnachtsbeleuchtung verzichten. Traurig finde ich in dieser Konsumgesellschaft viele andere Dinge.