Marc Höhmann übernimmt den wichtigen Fachbereich 6. Foto: privat

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Der Kölner Marc Höhmann wird Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, Bau und Mobilität – und übernimmt damit eine wichtige Position im anstehenden Umbau der Stadt Bergisch Gladbach. Der promovierte Geograph war zuletzt Leiter der Sektoralen Stadtentwicklung in Köln, er bringt viel Erfahrung im Stadtteilmanagement und in der Innenstadtentwicklung mit.

Marc Höhmann habe sich unter mehreren guten Kandidat:innen im Bewerbungsverfahren durchgesetzt, seiner Berufung hatte der Hauptausschuss jetzt zugestimmt, teilt die Stadtverwaltung mit. „Mit Dr. Höhmann konnten wir einen hervorragenden Fachmann gewinnen. Ich bin sicher, dass er fachlich und menschlich eine große Bereicherung für uns sein wird,“ erklärte Bürgermeister Frank Stein.

Höhmann übernimmt die Leitung des Fachbereichs 6, die seit dem Weggang von Wolfgang Honecker vor einem halben Jahr vakant war. Er berichtet an den Beigeordneten Ragnar Migenda und ist für die Abteilungen Stadtentwicklung, Stadtplanung und Mobilität, Bauaufsicht, Denkmalschutz und Geoservice verantwortlich.

Als Werkstudent Schichten bei Zanders geschoben

Der 58-Jährige Kölner lebt seit 53 Jahren auf der rechten Rheinseite und verbinde mit Bergisch Gladbach „eine Menge an privaten positiven Erfahrungen“. Als Werksstudent habe ich sechs Wochen lang im Schichtdienst bei Zanders gearbeitet.

Privates: Marc Höhmann lebt mit seiner Familie in Poll. Er hat zwei Kinder und drei große Hobbies: Ausdauersport, Chorgesang und Gitarrenspiel. 

Höhmann hat Städtebau, Geographie, Geologie und Soziologie studiert und nach seiner Promotion zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Köln gearbeitet.

Dann wechselte er in die Kölner Stadtverwaltung, wo er für mehrere Jahre das Stadtteilmanagement in Mülheim übernahm. Danach war er Projektleiter für das Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Köln, seit 2009 ist er Sachgebietsleiter Sektorale Stadtentwicklungsplanung im Amt für Stadtentwicklung und Statistik.

Bürgermeister Frank Stein gratuliert Marc Höhmann nach der Abstimmung im Stadtrat. Offenbar votierte nur die AfD gegen ihn. Foto: Stadt GL

Klimagerechte Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung

Damit war er in Köln für Themen verantwortlich, die auch in Bergisch Gladbach eine große Rolle spielen: zum Beispiel für die Stadtentwicklungskonzepte für Wohnen und Wirtschaft sowie für ein kommunales Einzelhandels- und Zentrenkonzept.

„Die besondere Herausforderung in Bergisch Gladbach sehe ich in der klimagerechten Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung und in der zukunftsfähigen Entwicklung dieser Stadt mit ihren mehreren Zentren und dem sehr begrenzten Flächenangebot“, sagt Höhmann laut Pressemitteilung.

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Das Zanders-Areal stelle „ein wichtiges und spannendes Potenzial dar.“ Wichtig sei für ihn auch die interkommunale Zusammenarbeit: „Hierin liegt oft die Lösung von Zukunftsfragen. Da kann ich als langjähriger Mitarbeiter der Kölner Stadtentwicklung vielleicht auch Brückenbauer sein,“ sagt Höhmann.

Wann der neue Fachbereichsleiter seine Stelle im Rathaus Bensberg antreten kann, ist noch nicht klar. Seine Kündigungsfrist beträgt sechs Monate, er selbst und die Stadt Bergisch Gladbach hoffen jedoch, dass dieser Zeitraum verkürzt werden kann.

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G. Watzlawek

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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12 Kommentare

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  1. Es ist keinesfalls unüblich, Neueinstellungen zur Lösung anliegender Probleme hoch zu loben. Doch wir sollten mit Zuversicht sein Walten und Schalten abwarten und hoffen, ob sich die Erwartungen erfüllen.

  2. Einen großen Vorteil bringt „der Neue“ hoffentlich mit: Er hat Erfahrung mit dem Wachendorff – Investor Christof Gröner (CG Elementum), der ja in Köln schon für einiges Aufsehen gesorgt hat. Bergisch Gladbach, da müsst ihr aufpassen, dass die da auch wirklich bauen und vor allen Dingen in diesem Leben noch fertig werden.

    1. Und wenn (s. Bildunterschrift beim zweiten Foto) die AfD als einzige Fraktion gegen seine Berufung gestimmt hat, ist das ja auch schon eine Empfehlung.

  3. Man sollte den Tag nicht vor dem Abend loben. Erfahren – ja, weil bei der Stadtverwaltung Köln langjährig in diversen Bereichen der Stadtentwicklung tätig. Das sagt aber erst einmal nichts aus. Ob er fachlich oder persönlich! für diese Position geeignet ist, wird sich zeigen. Es gibt hier und da auch durchaus kritische Stimmen. In der Stadtverwaltung dürfte man eher euphorisch sein, da man endlich einmal eine bedeutsame Stelle überhaupt besetzen konnte.

    1. Vorabnörgeln ist aber auch nicht besonders sinnvoll … vor allem wenn es so ganz ohne Substanz geschieht.

      1. Ich habe nicht genörgelt, sondern etwas auf die Euphoriebremse getreten. Die Aussagen „Mit Dr. Höhmann konnten wir einen hervorragenden Fachmann gewinnen. Ich bin sicher, dass er fachlich und menschlich eine große Bereicherung für uns sein wird“ und „Bergisch Gladbach gewinnt erfahrenen Stadtgestalter aus Köln“ halte ich für übertrieben. Es ist nicht Jesus erschienen, sondern die Stadtverwaltung konnte (endlich einmal) eine vakante Stelle besetzen.

      2. „Etwas auf die Euphoriebremse“ treten ist ein hübscher Euphemismus. Die verschiedenen im Artikel klar benannten bisherigen Funktionen, die ganz sicher nicht Unqualifizierten anvertraut werden, zusammenzufassen mit „bei der Stadtverwaltung Köln langjährig in diversen Bereichen der Stadtentwicklung tätig. Das sagt aber erst einmal nichts aus.“, das ist schon bilderbuchmäßiges Framing.

        Dazu kommt das unsubstantiierte Geraune a la „Es gibt hier und da auch durchaus kritische Stimmen“ – ja, welche denn und mit welchen konkreten Kritikpunkten? Ohne klar benannte Fakten bleibt Ihre Äußerung leider dann doch bloßes Genörgel.

      3. Sie haben keinerlei Kenntnisse über Stellenbesetzungen in Kommunen, Ländern, Bund. Ihre Aussage „Die verschiedenen im Artikel klar benannten bisherigen Funktionen, die ganz sicher nicht Unqualifizierten anvertraut werden“ sagen überhaupt nichts aus. Die Edmund Stoiber, aber hier auch Habeck, Lambrecht, Kramp Karenbauer hatten alle ganz viele Funktionen, die sicherlich nicht Unqualifizierten anvertraut werden (Ironie) und große Erfahrungen. Ihrer Logik folgend alle sehr qualifiziert. Merken Sie was, Drucker?

      4. HorstL, dass Sie die Besetzung von Ministerposten mit der Besetzung von regulären Stellen in einer Stadtverwaltung vergleichen, zeugt für mich auch nicht von viel Kenntnis über die Stellenbesetzung in Kommunen.

      5. Ich äußere mich ausschließlich zu kommunalen und politischen Stellenbesetzungen. Mehr nicht.

        ————
        Hinweis der Redaktion: Herabsetzungen und Beschimpfungen der Diskussionsteilnehmer:innen lassen wir nicht zu, schon gar nicht aus der Anonymität heraus. Dieser Kommentar ist daher von der Redaktion erheblich gekürzt worden. Bitte gehen Sie respektvoll miteinander um.

    2. HorstL, was möchten Sie denn?
      Wird nichts geschrieben, wird es sofort einen Aufschrei geben: „Intransparent und im Hinterzimmer gemauschelt!“
      Erwarten Sie, dass die Verwaltung kundtut, dass jemand ausgewählt wurde, aber ob er/sie etwas taugt, weiß man nicht so genau, denn Qualifikationen wurden nicht geprüft?
      Sollen neben vielen anderen auch die Personalentscheidungen der Verwaltung demnächst vorab im Bürgerportal diskutiert werden? Es gibt hier ja einige Kommentarschreibende, die zu ALLEM eine Meinung haben.

      1. L. Donner. Es gibt hier ja einige Kommentarschreibende, die zu ALLEM eine Meinung haben. Das trifft wahrhaftig auf Sie zu, L. Donner. Wieso kommentieren Sie das denn?