Die Zentrale der Belkaw. Foto: Thomas Merkenich

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Die Belkaw hat die geforderten Testreihen ohne weitere Befunde abgeschlossen, daher konnte die Chlorung des Trinkwassers nach sechs Wochen jetzt eingestellt werden. Das Wasser wird seit ein paar Tagen nicht mehr gechlort – allerdings kann es noch eine Weile dauern, bis alle Reste aus dem Netz gespült sind.

Die Testreihen in der vergangenen Woche seien ausnahmslos ohne Befund gewesen, daher konnte die Chlorung des Bergisch Gladbacher Trinkwasser in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises eingestellt werden, teilte die Belkaw am Dienstag mit.

Ende November waren in der Druckerhöhungsstation Gierath umweltcoliforme Keime in geringer Konzentration entdeckt worden. Sie stammten nach Angaben der Belkaw von Komponenten, die ein Anlagenhersteller in der neuen Station eingebaut hatte. Um mögliche Gesundheitsgefahren auszuschließen wurde das Trinkwasser mit Chlor versetzt.

Zunächst hatte die Belkaw nach Angaben des Gesundheitsamtes 0,6 mg Chlor pro Liter eingesetzt; diese laut Trinkwasserverordnung maximale Dosierung war dann relativ rasch reduziert worden. Insgesamt lief die Aktion aber über fast sechs Wochen.

Chlor in dieser Konzentration ist ungefährlich, aber dennoch zu riechen und zu schmecken – was in der Bevölkerung zu heftigen Reaktionen und einem hohen Verbrauch an Trinkwasser aus Flaschen geführt hatte.

Reinigung im laufenden Betrieb

Betroffen war bei dieser Chlor-Aktion fast das gesamte Stadtgebiet von Bergisch Gladbach, mit Ausnahme der südlichen Bereiche Bensberg, Frankenforst und Refrath.

Die Reinigung der Druckwasserstation hatte im laufenden Betriebs stattfinden müssen; zudem waren immer wieder vereinzelte Keime in der Station in Gierath nachgewiesen worden.

Die Chlorung ist bereits gegen Ende der vergangenen Woche beendet worden. Die Belkaw weist aber vorsorglich darauf hin, dass es noch einige Tage dauert, bis das Chlor aus allen Netzabschnitten verschwunden ist. Somit sei es völlig normal, wenn noch vereinzelt Chlorgeruch auftritt.

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Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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3 Kommentare

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  1. Die Chlorung des Wassers war eine einzige Zumutung! Das Wasser konnte zum Trinken und zum Kochen unmöglich verwendet werden. Beim Zähneputzen mit dem gechlorten Wasser musste ich mich mehrfach übergeben. Jeden Tag haben wir unzählige Wasserflaschen angeschleppt!!! So etwas darf einfach nicht passieren!!!

    1. Hätten Sie lieber sich übergeben, weil Bakterien im Wasser waren?
      Das Alu-Hütchen können Sie jetzt wieder abnehmen…

      1. Aluhütchen abnehmen ist zu spät.
        Scheinbar hat das Chlor in Verbindung mit dem Aluminium bereits heftig reagiert. Da kommen bestimmt noch andere gesundheitliche Probleme hinterher…