Rund um Köln Bensberg
Der Anstieg vor dem Schloss in Bensberg. Foto: Rund um Köln

Am Sonntag bestimmen die Radsportlerinnen und Radsportler das Straßenbild in Bergisch Gladbach. Besonders unterhaltsam und informativ wird es am EventPoint Schloss Bensberg zugehen. In Schildgen, Sand, Bensberg, Bärbroich und Herkenrath gibt es bis zum Nachmittag zahlreiche Straßensperrungen.

Das Bühnenprogramm am EventPoint Bensberg beginnt dort gegen ca. 10.45 Uhr während der ersten Durchfahrt des Velodom 120. Auch wenn gerade keine Zweiräder in Sicht sind, wird es nicht langweilig: Die Band Triple Sec verspricht beste Unterhaltung mit Hits der letzten 40 Jahre.

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Im Tagesverlauf wechseln sich Moderation, Interviews und Musik ab. Die erste Profi-Durchfahrt wird für ca. 14.00 Uhr erwartet, je nach Renntempo auch etwas eher.

Neben dem Bühnenprogramm gibt es einen Informationsstand zu Themen rund ums Radfahren, das Bergische Land und das Radrennen. Ein kostenloses Kinderschminkangebot und eine Malecke für die Kleinsten garantiert Kurzweil auch für den Fan-Nachwuchs. Kalte und warme Getränke können käuflich erworben werden; wer Hunger hat, kann diesen mit Reibekuchen stillen. Ein örtlicher Fahrradhändler steht für Beratungsgespräche und Angebote zur Verfügung.

In der Baustelle ist die Schlossstraße bereits mit einer Asphaltschicht versehen worden, damit die Radrennfahrer:innen zum Schloss hinauf fahren können. Foto: Thomas Merkenich

Das Profirennen wird auf einer großen LED-Leinwand übertragen. Der Radsportfachmann und Moderator Sebastian Hempfling wird für die Besucherinnen und Besucher live die Geschehnisse auf der Strecke erklären.

Der Eventpoint kann (wie in jedem Jahr) kostenlos und ohne Anmeldung besucht werden. Dafür sorgen die Unterstützer und Förderer BELKAW GmbH, Mediterana GmbH & Co. KG, Richard Stein Gmbh & Co. KG sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt Bergisch Gladbach.

Offiziell heißt das Radrennen „Rund um Köln“, tatsächlich aber führt es rund um Bergisch Gladbach. Mit dem Velodom 30 startet in diesem Jahr erstmals auch ein Rennen in Bergisch Gladbach, im Industriegebiet Zinkhütte.

Wer am kommenden Sonntag in Bergisch Gladbach auf den Straßen unterwegs ist, muss an vielen Stellen mit Sperrungen für die Durchfahrt der Radsportler rechnen. Die Straßensperren richten sich nach den unten angegebenen Durchfahrtzeiten und beginnen in der Regel rund 30 Minuten vorher.

Die folgenden Zeiten wurden der Stadt Bergisch Gladbach für die Durchfahrten gemeldet:

Schildgen:
Velodom 130 – ca. 09.55 Uhr
Profis – ca. 11.10 Uhr
Velodom 70 – ca. 11.35 Uhr

Sand:
Velodom 130 – 1. Durchfahrt ca. 10.35 Uhr
Velodom 130 – 2. Durchfahrt ca. 12.00 Uhr
Velodom 70 – ca. 12.10 Uhr
Profis – 1. Durchfahrt ca. 13.40 Uhr
Profis – 2. Durchfahrt ca. 15.05 Uhr

Bensberg-Schloss:
Velodom 130 – 1. Durchfahrt ca. 10.40 Uhr
Velodom 130 – 2. Durchfahrt ca. 12.10 Uhr
Velodom 70 – ca. 12.20 Uhr
Velodom 30 – ca. 12.33 Uhr
Profis 1. – Durchfahrt ca. 13.50 Uhr
Profis 2. – Durchfahrt ca. 15.15 Uhr

Bärbroich/Herkenrath
Velodom 130 – ca. 11.40 Uhr
Profis – ca. 14.50 Uhr

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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  1. Ein Amateur musste 70€ für die kleine Runde von 70km bezahlen, macht
    bei 3246 Teilnehmern für diese Strecke 227.220€. Die Profi-Radfahrer nicht eingerechnet….. was für ein Geschäft!
    Was bekomme ich eigentlich für den ganzen Tag unfreiwillig “eingesperrt” zu sein???

    1. Soweit ich weiß kommen zu den Startgeldeinnahmen noch die Beiträge der Sponsoren on Top. Aber nach Abzug der Kosten für Straßensperrungen, Genehmigungen, Polizei, Krankenwagen, Busse, Ordner für jede kleine Straße bleibt da nichts hängen. Im Gegensatz zum Fußball muss hier der Veranstalter übrigens die Polizei selbst bezahlen. Und ein Profifußballverein würde das Ganze sehr wahrscheinlich nicht als gutes Geschäft betiteln ;-)

  2. Man stelle sich mal den Stau vor, wenn 8000 Autos in etwa 2 Stunden das Kopfsteinpflaster zu Schloss Bensberg hochgefahren wären…

  3. Leider fallen diese sogenannten Rennradsportler in der Regel immer mehr durch ihr asoziales Verhalten auf. Da werden auf Wegen, z.B. auf dem u.a. viel von Wanderern genutzten Höhenweg bei Eikamp, auch schonmal Spaziergänger mit Rollator auf Seite weggebrüllt.
    Gleiches auf dem Rheinradweg, wenn man solch einem ” Sportler” in die Quere kommen sollte.
    Mitten im Berufsverkehr blockiert man mal eben selbstherrlich eine Landstrasse und zieht eine lange Schlange hinter sich her.
    Zur Belohnung bekommt man dann noch Strassen abgesperrt und viele Anwohner sind zu Hause eingesperrt, damit man sich mal richtig in grossem Rahmen rund um Köln austoben kann.

    1. Sie sind genau der Typ Mensch der einen grimmig anschaut, wenn man im Wald vom Rad aus freundlich grüßt.
      Gegenseitiger Respekt zwischen Auto, Rad und Fußgängern, genauso wie zwischen Wanderern, Crossern und Mountainbikern.
      Kann doch nicht so schwer sein, oder ist das eigene Leben so frustrierend?

      Gestern war es ein Fest bei herrlichstem Wetter. Nur schade, dass der WDR nicht mehr die Chance nutzt, dieses Ereignis aus Werbung für das Bergische Land und seine Historie zu sehen.

  4. So unsozial sich Rennradfahrer im Straßenverkeh verhalten, so ist Radsport Lug, Betrug und Doping. Schon lange ist der Bezug zum Bürger und die Teilnahme am Gemeinwohl verloren gegangen. Das Rennen gehört abgeschaft.

    1. Echt? Ich konnte das leider nicht beobachten, da standen einfach zu viele Autos auf dem Trottoir und Radweg und versperrten mir die Sicht.

    2. Herrlich, so einen Quatsch habe ich lange nicht gehört, es stört Sie wohl sehr mal einen Sonntag in Ihrer Privatsphäre gestört zu seien, kleiner Tipp, setzen Sie sich selber mal aufs Fahrrad, da kommt man auf andere Gedanken