Der offizielle Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. konzentriert sich im Moment darauf, die persönlichen Kontakte mit der Partnerstadt in Israel zu halten. Er veröffentlicht einen Bericht der Bürgermeisterin von Ganey Tikva, Lizy Delaricha, zur Lage in der Stadt.

Wir dokumentieren eine Mitteilung des Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V.

+ Anzeige +

Für unseren Verein ist es aktuell am wichtigsten, den persönlichen Kontakt mit den Freundinnen und Freunden in Ganey Tikva zu halten. Es gibt derzeit eine breite öffentliche Anteilnahme am Schicksal der Menschen in Israel. Das ist gut so!

Wir haben uns entschieden, unsere Gedanken und Gefühle mit den Menschen in Ganey Tikva zu teilen. Dieser Krieg hat eine andere Dimension als die militärischen Konflikte der Vergangenheit. Er wird uns noch lange nicht los lassen.

In Abstimmung mit unserem Vereinsvorsitzenden Lutz Urbach hat Bürgermeister Frank Stein auch humanitäre Hilfe für Ganey Tikva zugesagt. Da wir nicht wissen können, wie sich die Lage in Israel entwickeln wird, ist möglicherweise konkrete Hilfe erforderlich.

Lizy Delaricha, Bürgermeisterin von Ganey Tikva, hat folgende Stellungnahme und einen Film (auf der Website des Vereins zu sehen) zur aktuellen Lage ausdrücklich für die Öffentlichkeit autorisiert. Sie beschreibt für die Menschen in Bergisch Gladbach den Terroranschlag auf Israel am 7.10.2023:

„Heute Morgen um 06:30 Uhr wurde Israel von Dutzenden bewaffneter Terroristen infiltriert und griff unschuldige unbewaffnete israelische Zivilisten, darunter auch Kinder, in ihren Häusern an und ermordete sie. Diejenigen, die nicht kaltblütig erschossen wurden, wurden nach Gaza entführt.

Darüber hinaus hat Gaza über 2.000 Raketen auf israelische Städte abgefeuert, und das geht noch weiter.

Es geht uns allen gut und wir bleiben derzeit mit den Kindern in unseren geschützten Bunkern.

Im Rahmen der psychologischen Kriegsführung der Hamas werden viele gefälschte Berichte veröffentlicht. In Wirklichkeit hat die Hamas sieben besiedelte Städte entlang der Gaza-Linie von der südisraelischen Seite aus belagert und die IDF* ist eingetroffen, um sie abzuwehren und diese Gebiete zurückzuerobern.

Wir befinden uns in unserem härtesten Krieg, den wir je erlebt haben.

Ein Überraschungsangriff, der einen hohen Preis fordert. Wir haben viele Soldaten und Zivilisten verloren und mehr als 100 Menschen wurden brutal nach Gaza verschleppt (darunter Kinder, Frauen und ältere Menschen).

Ich versuche, mich auf die Unterstützung der Bewohner der Stadt zu konzentrieren und Spenden, Lebensmittel und Ausrüstung für das gesamte Sicherheitssystem zu organisieren, das die Last trägt, unser geliebtes Land zu schützen.

Harte Tage, es wird einige Zeit dauern, bis wir uns erholt haben, aber unser Geist ist stark!

Frieden und Liebe, Lizy“

*IDF = Israelische Arme

Weitere Beiträge zum Thema

Witze als gedanklicher Widerstand – Humor als Waffe des Geistes

Bei einer Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts haben der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. und das Katholische Bildungswerk eine besondere Perspektive auf das Leiden der Opfer gewählt: Es ging um den Humor als Waffe der Wehrlosen. Um den Humor, der in manchen Situationen geradezu eine Überlebensnotwendigkeit wurde. 

Jüdischer Humor und seine Hintergründe im Antisemitismus

Der Städtepartnerschaft Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V. lädt am Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust zu einer ungewöhnlichen Veranstaltung ein: Rolf Faymonville und Willy F. Bartz greifen Witze und Karikaturen auf, in denen sich Juden mit Antisemitismus befassen und setzen sie in ihren historischen Kontext.

Something went wrong. Please refresh the page and/or try again.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.