Einen Meilenstein hat das Deutsche-Rote-Kreuz im Kreisverband Rheinisch-Bergischen Kreis verzeichnet. Im 25-jährigen Bestehen des Hausnotrufs konnte die Eintausender Marke überschritten werden.

An dieser Freude ließen die Hausnotrufbeauftragte Sabine Müller und ihr Mitarbeiter Andreas Hintze selbstverständlich auch ihre Jubliäumskundin teilhaben: Mit einem großen Blumenstrauß überraschten sie die 88-jährige Inge Dietz zum Anschlusstermin in ihrer Wohnung. Die Anschlussgebühr in Höhe von 60 Euro gab es als „Geschenk“ obendrauf.

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Hintergrund: Der DRK-Hausnotruf wurde im Jahr 1996 vom heutigen DRK-Kreisgeschäftsführer Reinhold Feistl aufgebaut und hat sich seitdem immer weiterentwickelt. Sowohl die Technik als auch die Anschlusszahlen haben eine rasante Entwicklung hingelegt. Mittlerweile verzeichnet der DRK-Hausnotruf rund 250 Neuanschlüsse pro Jahr, die seit vielen Jahren glücklicherweise weit über den durch Tod oder Umzug bedingten Kündigungen liegen.

Für den DRK-Hausnotruf hat sich die Bergisch Gladbacherin auch auf Anraten ihres Sohnes entschieden, denn er bedeute für die rüstige Rentnerin und ihre Familie eine zusätzliche Sicherheit im Alltag. „Sollte Frau Dietz einmal in ihrer Wohnung stürzen oder sich unwohl fühlen, kann sie den Hausnotruf-Knopf an ihrem Handgelenk drücken und so eine Sprechverbindung zur Leitstelle aufbauen,“ sagt Sabine Müller, Hausnotrufbeauftragte des DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V.

„Von dort wird dann der weitere Hilfebedarf koordiniert.“ Je nach Notfall komme dann ein Mitarbeiter des DRK-Hausnotrufs oder es wird gleich ein Rettungswagen entsendet.Inge Dietz und ihr Sohn hoffen, dass es niemals so weit kommen wird. Für den Notfall sind sie nun aber bestens gerüstet.

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